Wale schützen

Was ist ein Sanctuary (engl. für Schutzgebiet) und warum soll man es verteidigen?

sanc·tu·ar·y  (von dictionary.com)

–Nomen, plural -ar·ies.

  1. ein sakraler oder heiliger Ort
  2. Judentum
    1. das biblische Tabernakel oder der Tempel in Jerusalem
    2. das Allerheiligste dieser Kultstätten
  3. ein besonders heiliger Ort in einem Tempel, oder einer Kirche
  4. der Teil einer Kirche, in dem der Altar steht; die Kanzel
  5. eine Kirche oder ein anderer heiliger Ort, an dem Flüchtige früher offiziell Immunität vor Verfolgung genießen durften
  6.  Schutz vor Verfolgung an einem solchen Ort
  7.  Jedweder Ort der Zuflucht; Asyl
  8. Ein Gelände, auf dem Vögel und andere Wildtiere, besonders solche, die aus Sportgründen gejagt werden, nisten können und vor Jägern geschützt sind

Steve Irwin pack ice

Sea Shepherd wird mit seinen Schiffen und Crews im Dezember 2013 ins Südpolarmeer zurückkehren, um erneut gegen den illegalen japanischen Walfang im antarktischen Walschutzgebiet einzuschreiten.

Das antarktische Walschutzgebiet ist ein international anerkanntes Walschutzgebiet, ein S-C-H-U-T-Z-G-E-B-I-E-T, wie oben beschrieben. Wir würden gerne wissen, welchen Teil des Wortes „Schutzgebiet” diese Leute nicht verstehen. Schutzgebiet bedeutet nicht zu töten, es bedeutet Schutz, es bedeutet Zuflucht, es bedeutet Asyl, und wir beabsichtigen, die Wale in diesem Schutzgebiet mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen.

Jedes Jahr haben die Walfänger eine Fangquote von etwa 1000 Walen. Den Walfängern eine Tötungsquote zu setzen wird ihren Walfang nicht legal machen, weil man keine Tötungsquote in einem Walschutzgebiet legalisieren kann. Man kann den kommerziellen Walfang südlich des sechzigsten Breitengrades nicht legalisieren ohne gegen den Antarktisvertrag zu verstoßen, der kommerzielle Tätigkeiten im Umkreis des antarktischen Kontinents verbietet. Die einzige Möglichkeit, den kommerziellen Walfang zu legalisieren wäre es, das antarktische Walschutzgebiet abzuschaffen und den Antarktisvertrag außer Kraft zu setzen.

Daher wird Sea Shepherd immer wieder ins antarktische Walschutzgebiet zurückkehren, bis die Tötungsquote auf null gesetzt ist. Um unsere Entschlossenheit, sicherzustellen, dass die japanischen Walfänger dieses Jahr nicht einen einzigen Wal töten, hervorzuheben, nennen wir die Kampagne 2013-2014 Operation Relentless.

Selbst das Töten eines einzigen Wals stellt einen Verstoß gegen internationale Artenschutzbestimmungen dar. Zusätzlich zum Schutz des Lebens jedes einzelnen Wals, verteidigen wir also auch den rechtlichen Status des antarktischen Walschutzgebiets. Walfangschiffe, egal ob aus Japan oder von sonst woher, haben kein Recht, Wale im Schutzgebiet zu töten.

 

Yushin Maru No 2

Die Killer

Nach dem Plan JARPAII des Japanischen Walforschungsinstituts (ICR) hat sich die japanische Walfangflotte den Fang von 935 Zwergwalen, 50 Finnwalen und 50 Buckelwalen pro Saison zum Ziel gesetzt.

JARPAII steht übersetzt für „Japanisches Walforschungsprogramm unter Sondererlaubnis in der Antarktis." JARPAII besagt, dass „die Forschungsarbeiten von der Saison 2007/08 in vollem Umfang beginnen werden und eine Periode von sechs Jahren (inklusive zwei Jahre Durchführbarkeitsuntersuchungen) als Forschungsphase festgesetzt wurde.” Sea Shepherd will klarstellen, dass „Forschung” nichts anderes als „Wale abschlachten“ bedeutet.

Australien hat öffentlich erklärt, dass Japan keine Wale zu töten braucht, um Forschung zu betreiben, und weltweit ist man sich darüber im Klaren, dass Japan diese „Forschung” nur betreibt, um das Walfleisch verkaufen zu können. Im Januar 2008 befand ein australisches Bundesgericht den Walfang für illegal und erließ eine gerichtliche Anordnung gegen die Walfänger, aber die Walfänger fuhren mit dem Töten fort und verstießen damit gegen die Gerichtsentscheidung. Im Mai 2010 kündigte Australien an, es werde „…gegen den japanischen Walfang im Südpolarmeer rechtliche Schritte am Internationalen Gerichtshof in Den Haag einleiten. Diese Entscheidung unterstreicht das Engagement der Regierung, Japans Programm des so genannten „wissenschaftlichen“ Walfangs im Südpolarmeer ein Ende zu bereiten. Es zeigt ebenfalls unser Engagement, alles Erforderliche zu tun, um den Walfang weltweit zu beenden.”

Japans Regierung ist für das fortwährende Abschlachten direkt verantwortlich, da es nach Durchsicht des ursprünglichen JARPA eine „umfassende Studie” forderte, welche „tödliche und nicht-tödliche Methoden miteinander verbinden“ solle – diese Studie ist JARPAII. Dieses jährliche Gemetzel wird unter Verstoß gegen das Internationale Walfangmoratorium von 1986 ausgeführt.

 

Steve Irwin

Unsere Kampagnen

Operation Relentless wird Sea Shepherds zehnte Kampagne gegen die Wilderei der japanischen Flotte im antarktischen Walschutzgebiet sein.

2012/2013: Operation Zero Tolerance - 932 whales saved
2011/2012: Operation Divine Wind – 768 Wale gerettet
2010/2011: Operation No Compromise – 863 Wale gerettet
2009/2010: Operation Waltzing Matilda – 528 Wale gerettet
2008/2009: Operation Musashi – 305 Wale gerettet
2007/2008: Operation Migaloo – 500 Wale gerettet
2006/2007: Operation Leviathan – 500 Wale gerettet
2005 und 2002: Alle unsere späteren Bemühungen bauten auf diesen Kampagnen auf.

Aufgrund von Sea Shepherds Interventionen haben die japanischen Walfänger seit Jahren herbe Verluste erlitten und sind bei der japanischen Regierung mit über 200 Millionen US-Dollar verschuldet. Wir nähern uns immer weiter unserem Ziel, die japanische Walfangflotte zu versenken – in wirtschaftlicher Hinsicht.

 

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