Kampagnen Geschichte

  

2002 - 2003 Verteidigung der Wale in der Antarktis – 1. Expedition

2002-2003 Antarctic Campaign2002
Im Dezember 2002 macht sich Sea Shepherd erstmals auf, um die japanische Walfangflotte in antarktischen Gewässern zur Strecke zu bringen. Unser Ziel ist die Umsetzung des globalen Moratoriums gegen den kommerziellen Walfang und die Umsetzung der Schutzgesetze für Wale im offiziellen antarktischen Schutzgebiet.

 

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Dezember: Die Farley Mowat legt in Auckland ab, hält in Hobart und fährt weiter in die Antarktis, um nach der japanischen Walfangflotte zu suchen.Japan ist in der Lage, seine Pläne zu ändern und kann Sea Shepherd ausweichen. Doch wir lernen dadurch eine wertvolle Lektion: Ohne Überwachung aus der Luft sind die Erfolgschancen, die japanische Flotte zu verfolgen, sehr gering.


 

2005–2006 Verteidigung der Wale in der Antarktis – 2. Expedition

2005-2006 Antarctic Whale Defence CampaignIm Dezember 2005 startet Sea Shepherd seine zweite Expedition in die weiten und eiskalten Gewässer der Antarktis, um gegen den illegalen japanischen Walfang vorzugehen. Unser Flaggschiff Farley Mowat legt in Melbourne im australischen Bundesstaat Victoria ab und hält in Hobart, Tasmanien, um einen Hubschrauber für die Luftaufklärung an Bord zu nehmen.Die Walfangflotte wird am 22. Dezember aufgespürt und flieht vor Sea Shepherd. Am 25. Dezember kreuzt die Farley Mowat die Kurslinie des japanischen Fabrikschiffes Nisshin Maru. Durch das Auswerfen eines Taus, welches sich in der Schiffsschraube verheddern soll, versucht die Mannschaft, das Fabrikschiff lahmzulegen. Die Nisshin Maru ergreift die Flucht und die Farley Mowat nimmt wieder die Verfolgung auf.

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Die Expedition dauert bis Januar 2006. Dabei verfolgt die Farley Mowat die Nisshin Maru 3000 Meilen entlang der antarktischen Küste. Am 8. Januar nähert sich die Farley Mowat der Nisshin Maru und setzt wieder die Schiffsschraubenbremse ein. Die Nisshin Maru stoppt ihre Walfangaktivitäten und flieht. Am 9. Januar streift die Farley Mowat die Oriental Bluebird, das Versorgungsschiff der Walfangflotte, seitlich. Sie wird aus dem antarktischen Walschutzgebiet abberufen und gibt auf. Die Oriental Bluebird kehrt nie wieder zurück.

Die Farley Mowat unternimmt eine 50-tägige Seereise und legt dabei 8500 Meilen zwischen Melbourne und ihrem Endziel Kapstadt, Südafrika, zurück. Die japanische Flotte wird 15 Tage lang gestört und kann ihre Fangquote nicht erfüllen.

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Farley Mowat intercepts
the Oriental Bluebird.

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Ramming the side of
the Oriental Bluebird.


 

2006 – 2007 Operation Leviathan – 3. Expedition

Operation Leviathan

Unsere antarktische Walschutzkampagne 2006-2007 trug den NamenOperation Leviathan und war die dritte Sea Shepherd-Expedition zur Intervention gegen die illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte im antarktischen Walschutzgebiet.

Während dieser gewagten Kampagne kamen zwei Schiffe (die Farley Mowat und die neu erworbene Robert Hunter) sowie ein Hubschrauber des Typs Hughes 300 (der Kookabura) zum Einsatz. Die Kampagne wurde von 56 Besatzungsmitgliedern aus 14 verschiedenen Nationen begleitet.Oktober: Sea Shepherd kauft das schottische Fischerei-Patrouillenboot Westra in Rosyth, Schottland. Das Schiff wird in Robert Hunter umbenannt, zu Ehren des Mannes, der Journalist, Mitbegründer von Greenpeace, Freund von CaptainWatson und Mitglied des Sea Shepherd-Beraterstabs war

 

The Farley Mowat prepares for the campaign in Cape TownThe Farley Mowat prepares for the campaign in Cape Town The Robert Hunter departing RosythThe Robert Hunter departing Rosyth


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Bob Hunter on Sea Shepherd’s
1998 Makah Campaign

Die Robert Hunter verlässt Schottland und fährt entlang der Mitte des Nord- und Südatlantiks Richtung Antarktis. Die Farley Mowat fährt von Melbourne, Australien nach Hobart, Tasmanien. 

 

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Die japanische Walfangflotte hatte geplant, 935 Zwergwale und 50 Finnwale illegal zu töten. Während der Operation Leviathan sind wir fünf Wochen auf See, verfolgen die Walfangflotte über tausende von Quadratmeilen und stören dabei beständig ihre Walfangaktivitäten. Wir fangen die Flotte am 9. und 12. Februar 2007 ab und greifen sie an. Ihre  Walfangaktivitäten werden dadurch unterbrochen, wodurch mehreren Walschulen das Leben gerettet wird.

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2007 – 2008 Operation Migaloo – 4. Expedition

Operation Migaloo

Januar - März: Das Sea-Shepherd-Schiff Steve Irwin reist zwei Mal an die Küste der Antarktis, um die illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte zu unterbrechen. Zwei Crewmitglieder von Sea Shepherd entern ein japanisches Harpunenschiff und werden drei Tage lang gefangengehalten, bevor sie auf freien Fuß gesetzt werden. Beamte der japanischen Küstenwache setzen Erschütterungsgranaten ein und feuern auf die Besatzungsmitglieder von Sea Shepherd. Das Endresultat sind 500 gerettete Wale und horrende Verluste für die japanische Flotte.

Auf dieser Kampagne wurden wir von einem Filmteam von Animal Planet begleitet, welches unsere Reise für die neue Reality-Serie Whale Wars aufzeichnete.

 

The Japanese crew ties up Sea Shepherd volunteersThe Japanese crew ties up Sea Shepherd volunteers Two Sea Shepherd crewmembers board the Japanese vessel to hand deliver a message to the captainTwo Sea Shepherd crewmembers board the Japanese vessel to hand deliver a message to the captain
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Japanese Coast Guard throwing concussion grenades

 


 

2008 – 2009 Operation Musashi – 5. Expedition

Operation MusashiDie Walschutzkampagne 2008-2009,Operation Musashi, wird nach dem legendären Samurai und Meisterstrategen Miyomoto Musashi benannt, der für Japan das darstellt, was Ned Kelly, Robin Hood, und Jesse James jeweils für Australien, England und die Vereinigten Staaten sind.

Die Kampagne beginnt, als die Steve Irwin den Hafen von Brisbane, Australien, mit einer 48-köpfigen Crew aus Freiwilligen aus aller Welt mit Kurs auf das antarktische Walschutzgebiet verläßt. Zur Crew zählen 33 Männer und 15 Frauen; 14 Crewmitglieder stammen aus Australien und 4 aus Neuseeland. Die übrigen Mitglieder stammen aus Japan, Kanada, Großbritannien, den USA, Schweden, den Niederlanden, Deutschland, Südafrika, Ungarn und Bermuda.

 

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Die Mission, zum wiederholten Mal gegen die japanische Walfangflotte einzuschreiten, ist erfolgreich. In dieser Saison jagt Sea Shepherd die Flotte mehr als 3200 Kilometer durch die eisigen Gewässer des antarktischen Ozeans, bevor es sich im Februar zurückzieht. Wir retten das Leben von 305 Walen.

Wieder werden wir von der Filmcrew von Animal Planet begleitet, die für die TV-Serie Whale Wars filmt.

 


 

2009 – 2010 Operation Waltzing Matilda – 6. Expedition

Operation Waltzing MatildaUnsere Schiffe Steve Irwin und Ady Gil brechen in die Antarktis auf, um die japanische Walfangflotte zu suchen, während unser erst vor kurzem gekauftes Schiff Bob Barker unter strenger Geheimhaltung von Mauritius aus aufbricht, um die Walfangflotte zu überraschen.

 

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2010 Januar – März: Drei unserer Schiffe (Steve Irwin, Bob Barker und Ady Gil) fahren ins Walschutzgebiet im Südpolarmeer, um gegen den illegalen Walfang der Japaner zu intervenieren. Die Shonan Maru Nr. 2 rammt und versenkt die Ady Gil mit voller Absicht. Captain Peter Bethune entert die Shonan Maru Nr. 2, was zu seiner Inhaftierung führt. Für drei Wochen wird kein einziger Wal mehr getötet, während Sea Shepherd der Walfangflotte folgt. Operation Waltzing Matilda wird ein Erfolg, der sich in der Rettung von 528 Walen zeigt und den Japanern mehrere zehnmillionen Dollar an Verlusten zufügt.

Zum dritten Jahr in Folge werden wir von der Animal Planet-Crew begleitet, die für die TV-Serie Whale Wars filmt.

 

 


 

2010 – 2011 Operation No Compromise – 7. Expedition

Operation No Compromise

Operation No Compromise war die bis heute effektivste Kampagne von Sea Shepherd gegen die illegalen Walfangaktivitäten im Südpolarmeer. Unsere Flotte umfasste drei Schiffe – die Steve Irwin, die Bob Barker und die Gojira (später in Brigitte Bardot umbenannt) – und unsere Interventionen zwangen die japanischen Walfänger ihre Tätigkeiten einzustellen und vorzeitig die Antarktis zu verlassen. Damit retteten wir 863 Walen das Leben. Diese Zahl wurde vom japanischen Walforschungsinstitut (ICR) öffentlich bestätigt.

Das vierte Jahr in Folge begleitete uns ein Kamerateam von Animal Planet, um Filmaufnahmen für die TV-Serie Whale Wars zu machen.

 

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2011 – 2012 Operation Divine Wind – 8. Expedition

Operation Divine Wind

Während der Operation Divine Wind, Sea Shepherds achter Kampagne in der Antarktis zum Schutz der Wale, fuhren wir einmal mehr mit unseren drei Schiffen zu den eisigen Gewässern des Südpolarmeeres, wurden aber in einer frühen Phase der Kampagne dazu gezwungen, mit nur zwei Schiffen zu operieren, als eine starke Welle das Ponton der Brigitte Bardot beschädigte. Wir mussten die Crew zu retten und das Schiff für Reparaturen in den Hafen zu fahren. Auch mit nur zwei Schiffen und dem so ziemlich schlechtesten Wetter, das wir in acht Jahren in der Antarktis hatten, schickten wir die japanische Walfangflotte wieder einmal früh nach Hause und retteten 768 Wale.

Das fünfte Jahr in Folge filmte Animal Planet die Kampagne für unsere beliebte Fernsehserie, die Reality-Dokumentation Whale Wars.

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2012 – 2013 Operation Zero Tolerance – 9. Expedition

Operation Zero Tolerance

Sea Shepherds neunte Antarktis-Kampagne hieß Zero Tolerance, da Sea Shepherd das illegale Abschlachten von gefährdeten und geschützten Walen niemals tolerieren wird. Operation Zero Tolerance war unsere bislang erfolgreichste Kampagne, die mehr als 932 Walen das Leben gerettet hat. Es war auch unsere größte Kampagne mit über 120 Crewmitgliedern aus 20 Ländern auf vier Schiffen..

Während dieser Kampagne sind die japanischen Walwilderer bei ihren Angriffen auf unsere gewaltlosen Volunteers wesentlich aggressiver vorgegangen. Drei der Sea Shepherd-Schiffe wurden beschädigt, nachdem sie mehrfach von der 8.000 Tonnen schweren Nisshin Maru gerammt worden waren. Die Sea Shepherd-Crew wurde auch mit Schockgranaten beworfen und von Hochleistungswasserkanonen getroffen.

Trotz all der Widrigkeiten bei der Auseinandersetzung mit den Walfängern und nach über vier Monaten auf See kehrten die Sea Shepherds nach Hause, mit dem Wissen, dass ohne ihr Eingreifen hunderte von Walen illegal abgeschlachtet worden wären und ihr heldenmutiger Einsatz von Unterstützern aus aller Welt begeistert aufgenommen wurde.

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