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Ist dies Sea Shepherds letzte Antarktiskampagne?

29. Januar 2011

Kommentar von Captain Paul Watson

Ist dies Sea Shepherds letzte Antarktiskampagne? Ich hoffe ernsthaft darauf und die Aussichten sind vielversprechend, dass die Whale Wars im Walschutzgebiet des Südpolarmeers zu einem Ende kommen. Das Menetekel steht für die japanischen Walfänger schon an der Wand.
Die japanische Walfangflotte ist schwächer als je zuvor, mit nur einem Fabrikschiff und drei Harpunenbooten. Das Sicherheitsschiff Shonan Maru Nr. 2 begleitet die Walfangflotte nicht mehr und die Erkundungsschiffe sind beide nicht mehr Bestandteil des Wildereibetriebs.

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Die Kunst, Walfänger zu jagen

26. Januar 2011

Auf und davon mit unseren Killer-Jagd-Ballons
Kommentar von Kapitän Paul Watson

Es ist schwer, die Unermeßlichkeit des großen Südpolarmeers und des Walschutzgebietes im Südpolarmeer zu beschreiben und sogar noch schwieriger, die unglaubliche Herausforderung zu beschreiben, die Walfangflotte hier unten in diesen abgelegenen, bitter kalten und feindlichen Gewässern zu jagen.

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Sea Shepherd und Taiji

19. Januar 2011

Die Fünf Herausforderungen in Japan und die Fünf Strategien für Taiji-Nihon

Kommentar von Kapitän Paul Watson

Go Rin No Sho
(„Das Buch der Fünf Ringe“ von Miyamoto Musashi)

Es wäre eine Dummheit, sich den Praktiken einer bestimmten Nation oder Kultur entgegenzustellen, ohne im Vorfeld den Versuch unternommen zu haben, diese kulturellen Praktiken und Überzeugungen zu verstehen.

Ich bekämpfe den japanischen Walfang seit 1976, was mich dazu brachte, die Geschichte des Walfangs in Japan zu erforschen. Bereits zuvor hatte ich mich mit der Geschichte Japans beschäftigt. Ich muss allerdings einräumen, dass sich diese Beschäftigung auf die Zeit nach 1600 beschränkte – von der Entstehung des Tokugawa-Shogunats bis zur Meiji-Restauration und bis in die Gegenwart hinein.

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Greenpeace trifft George Orwell: Greenpeace schreibt die Geschichte um

16. Januar 2011

PW Greenpeace 1976 Paul Watson and Bob Hunter blocking shipKommentar von Kapitän Paul Watson, Greenpeace-Gründungsmitglied

Greenpeace versucht, Captain Paul Watson „verschwinden“ zu lassenGreenpeace ist sehr böse auf Sea Shepherd und mich geworden aufgrund unserer Interventionen gegen den illegalen japanischen Walfang im Südpolarmeer und den illegalen Thunfischfang im Mittelmeer, wie auch unserer Kritik an der Ineffektivität von Greenpeace. Tatsächlich sind sie so wütend geworden, dass sie jetzt auf ihrer Website veröffentlichten, sie würden mich nicht länger als Gründungsmitglied von Greenpeace betrachten. Ab sofort werde ich nur noch als "frühes Mitglied“ geführt.

Wir erleben also, dass ein Haufen Leute, die damals nicht vor Ort waren, viele von ihnen noch nicht einmal geboren, beschlossen haben, die Geschichte ihrer Organisation umzuschreiben. Als Konsequenz führt mich die Greenpeace-Website nun nicht mehr in der Liste der Greenpeace-Gründer.

Greenpeace hat sich eine Seite aus dem alten russisch-bolschewistischen Handbuch über Medienarbeit herausgerissen und sich entschieden, einfach ihre eigene Geschichte neu zu schreiben. Ich kann mir vorstellen, dass ich als Nächstes aus den früheren Fotos entfernt werde.

Man möchte meinen, sie würden mich einfach dafür verklagen, dass ich fälschlicherweise behaupte, ein Gründungsmitglied zu sein, aber das Problem bei dieser Vorgehensweise wäre, dass die Wahrheit zu meiner Verteidigung bereitstünde und die Sachlage ihren Revisionismus gehaltlos zusammenschrumpfen ließe.

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Die große Fischerei Debatte

15. Januar 2011

Ein Kommentar des Sea Shepherd Geschäftsführers Steve Roest

Die Fersehsendung „The Big Fish“ des Senders „Channel 4“ sorgt im Vereinigten Königreich momentan für Schlagzeilen. Die Medien berichten, dass Starkoch Gordon Ramsay bei einem Aufeinandertreffen mit costaricanischen Fischern, die illegaler Weise Jagd auf Haifischflossen machten, angeblich mit Benzin übergossen und mit vorgehaltener Waffe bedroht wurde, als er versuchte, ihre Machenschaften aufzudecken. In der gleichen Fernsehserie untersucht Hugh Fearnley-Whittingstall die Praxis Beifang über Bord zu werfen. Die Fischer werden von der Europäischen Kommission dazu angehalten, absolut verwertbaren Fisch wegzuwerfen, der sich ungewollt in ihren Netzen verfangen hat und für den sie aber keine Fangquoten haben. Fearnly-Whittingstall segelte bei einem Schleppnetzfischer mit, der seine Netze über den Meeresboden zog und dabei eine gänzlich willkürliche Bandbreite von Fischen fing. 1889, als die Aufzeichnungen begannen, wurden in England und Wales 4,3-mal mehr Fische angelandet als heute und das von einer Flotte, die größtenteils aus kleinen Segelbooten bestand.

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