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Göttliche Winde verschaffen den Delfinen in Taiji eine Atempause

03. September 2011

Kommentar von Captain Paul Watson

Am 1. September begann im japanischen Taiji wieder offiziell das furchtbare jährliche Massaker an wehrlosen Delfinen, aber weil der Taifun Talas rechtzeitig eingetroffen ist, wird sich das Töten noch um mindestens eine Woche verschieben. Die See ist Japan dieses Jahr nicht sehr freundlich gesonnen, aber andererseits verhält sich auch Japan seit einiger Zeit nicht sehr freundlich gegenüber der See.

Die Fischer von Taiji im Verwaltungsbezirk von Wakayama sind stolz darauf, den Ruf Japans durch den Dreck zu ziehen, indem sie mit dem Abschlachten von Delfinen fortfahren, was in seiner barbarischen Grausamkeit und ekelhaften Bösartigkeit inzwischen weltweit nirgendwo anders so stattfindet.

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Eine Begegnung der entfernten Art mit einem Strandmeister

23. August 2011

Kommentar von Captain Paul Watson

Kemm Poulsen ist ein großer Mann und richtig großer Schwätzer. Er nennt sich selbst einen Strandmeister und vielleicht ist er auch einer. Er prahlt damit herum, Wale zu töten, bringt auch anderen bei, sie zu töten, und behauptet, sie empfänden keine Schmerzen. Er hat mich einen Feigling genannt und erklärt, ich würde es nicht wagen auf die Färöer-Inseln zu kommen und an Land zu gehen.

Letzte Woche wurde er von Animal Planets Filmcrew während einer Unterhaltung mit Lamya Essemlali, Präsidentin von Sea Shepherd Frankreich, gefilmt. Während des Interviews sagte er zu ihr, er würde mich über das Grind aufklären, wenn ich mich an Land blicken ließe, um mit ihm zu debattieren. Heute wurde sein Wunsch erfüllt. Einige Mannschaftsmitglieder und ich waren in der Lobby des Färöer-Hotels, als Walmörder Kemm zur Tür hereinkam.

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Patt um den Blauflossen-Thun in Hong Kong

15. August 2011

Kommentar von Gary Stokes, Sea Shepherd Hong Kong Koordinator

Die jährliche Hong Kong Food Expo, organisiert von der Handels- und Entwicklungskammer Hong Kong (HKTDC), ist eine der größten Nahrungsmittel-Messen ihrer Art in ganz Asien. Nachdem mir ein befreundeter Fotojournalist einen Tipp gegeben hatte, machte ich mich sofort auf, um der Messe einen Besuch abzustatten. Nach unserer Ankunft entdeckten wir einen Stand der Yashima Shoji Co. Ltd., wo Vertreter des Unternehmens nicht nur für Verträge über den Kauf von Blauflossen-Thun aus dem Atlantik warben, sondern den Großhandels-Besuchern der Messe auch kostenlose Essensproben anboten.

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Ein offener Brief an die Bewohner der Färöer-Inseln

12. August 2011

Kommentar von Captain Paul Watson

Die färöische Regierung und die dortigen Medien haben behauptet, dass sie eine offene Gesellschaft sind und Diskussionen auf den Färöer-Inseln willkommen heißen. Also beschlossen wir eine öffentliche Kundgebung in Tórshavn abzuhalten, um die Menschen darüber zu informieren, warum Sea Shepherd die Wale verteidigt.

Zuerst wendeten wir uns an das Haus des Nordens, eine kulturelle Einrichtung, wo man uns höflich mitteilte, dass wir dort nicht sprechen können. Als nächstes buchten wir einen Konferenzraum im Hotel Tórshavn. Als die Buchung bestätigt war, gaben wir bekannt, dass die Veranstaltung am Samstag, den 13. August stattfinden würde. Aber gleich am nächsten Tag stornierte das Hotel die Buchung auf Anraten einer Quelle, die sie nicht preisgeben wollten. Das Filmtheater schlug uns buchstäblich die Tür vor der Nase zu, als wir unseren Vorschlag wiederholten. So viel zum Angebot eines offenen Dialogs auf den Färöer-Inseln.

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Sea Shepherd macht auf die Grindopfer am St. Olav Tag aufmerksam

11. August 2011

Kommentar von Deborah Bassett, Sea Shepherd Crewmitglied, Operation Ferocious Isles

Am 29. Juli fuhren Stephane Gili aus Frankreich, Georgie Dicks aus Australien und ich (Amerikanerin) – die Landcrew der Operation Ferocious Isles – mit unserem einzigartig dekorierten „Stoppt das Grind“ Van durch die Straßen der färöischen Hauptstadt Tórshaven. Wir nutzten die Gelegenheit und nahmen an der größten kulturellen Feierlichkeit des Landes teil, welche jedes Jahr am St. Olav Tag stattfindet. Mit unserem Van, der mit grauenhaften Bildern, die Peter Hammarstedt während des Grindwalmassakers 2010 aufgenommen hatte, beklebt war, fuhren wir mitten in den Festzug und spielten die schaurigen Schreie der unschuldigen Opfer aus den vergangenen Jahren über Lautsprecher ab. Das überholte, unnötige und verschwenderische Grindwalmassaker, welches die Einheimischen „Grindadráp“ oder einfach „Grind“ nennen, wird auf dem aus 18 Inseln bestehenden Archipel, der sich nordwestlich von Schottland, zwischen Norwegen und Island befindet, immer noch mit dem erbärmlichen Argument „kulturelle Tradition“ gerechtfertigt. Unsere Mannschaft war sich darin einig, dass es deshalb nur angemessen war, an die ermordeten Grindwale während dieser jährlichen Feierlichkeiten zu erinnern. Schließlich erfordert der ethische Fortschritt oftmals provokante Aktionen.

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