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08. August 2011

Kommentar von Captain Paul Watson


The Steve Irwin sets sail for the Faeroes.Die Steve Irwin bricht zu den Färöer-Inseln aufVielen Dank für deine großzügige Unterstützung zur Befreiung der Steve Irwin. Durch deine Hilfe haben wir es geschafft! In weniger als zwei Wochen haben unsere fantastischen Unterstützer so viel Geld gespendet, dass wir die Bürgschaft bezahlen konnten. Zu unserem Glück wurde sie von einer Million Pfund, die das maltesische Fischereiunternehmen ursprünglich verlangte, auf 520.000 Britische Pfund reduziert. Dies ist zwar immer noch viel Geld, aber für die Befreiung unseres Flaggschiffes war es das auf jeden Fall wert.

Hoffentlich bekommen wir das Geld nach dem Zivilprozess vor einem britischen Gericht wieder zurück. Wir sind der Auffassung, dass wir eine starke Verteidigung haben und die Ungesetzmäßigkeit der Operation, gegen die wir vor der libyschen Küste eingeschritten sind, beweisen können. Dieses Unternehmen namens Fish & Fish Limited hat in der Vergangenheit schon mehrfach Gerichtsverfahren als Mittel eingesetzt, um ihre Gegner zum Schweigen zu bringen. Derzeit haben sie maltesische Zeitungen durch Klagen mundtot gemacht, welche diese daran hindern, weitere illegale Aktivitäten ans Tageslicht zu bringen bis die Gerichtsverfahren vorüber sind. Mit anderen Worten ist das Unternehmen nicht daran interessiert das Gerichtsverfahren zu gewinnen, sondern daran, ihrer Gegenseite Unbehagen zu bereiten, sie einzuschüchtern und vor allem sie zum Schweigen zu bringen. Dies versuchen sie durch Strafmaßnahmen vor dem eigentlichen Verfahren zu erreichen, wie zum Beispiel das Einfordern einer Bürgschaft und das Mundtotmachen der Medien.

Sea Shepherd ist keine Organisation, die sich leicht einschüchtern lässt. Dies ist unser erster Fall einer Zivilklage. Wir haben eine Anwaltskanzlei in London, die uns verteidigt und unsere Argumente vor Gericht vorbringen wird. Wir sind der Meinung, dass wir schlagkräftige Beweise haben und dieses Verfahren gewinnen können. Doch selbst wenn wir verlieren, wird unser Widerstand gegen das intensive Wildern von Blauflossenthunfischen unerschüttert bleiben.

Es gibt keine andere Umweltschutzorganisation auf der ganzen Welt, die sich diesen Thunfisch-Wilderern in den Weg stellt, so wie wir es getan haben. Es gibt viele, die darüber reden, Briefe schreiben, Unterschriften sammeln und Emailkampagnen durchführen, um Gelder für die Rettung des Blauflossenthunfisches aufzubringen. Diese Arten von Kampagnen ziehen kaum Zivilklagen nach sich, da sie größtenteils wirkungslos sind. Mit ihrem beträchtlichen Reichtum stellen die Thunfischunternehmen Rechtsanwälte an, um ernsthafte Bedrohungen für ihre Verbrechen niederzuschmettern und dieses Gerichtsverfahren zeigt, dass sie Sea Shepherd als wirkliche Bedrohung ansehen.

Fish & Fish behauptet, dass Sea Shepherd 800 Blauflossenthunfische aus ihren Käfigen befreit hat. Wir wissen nicht genau wie viele Fische sich in dem Käfig befanden, aber was wir mit Sicherheit wissen, ist, dass diese Fische in Freiheit mehr wert sind, als wenn sie in einem Käfig vor der maltesischen Küste für den japanischen Fischmarkt gemästet werden. In Malta ist wirklich etwas faul und die Aktionen von Fish & Fish, Journalisten mundtot zu machen, ist ein klares Anzeichen dafür, dass mit diesem Unternehmen etwas nicht in Ordnung ist.

Wir beabsichtigen sie vor Gericht und auf hoher See zu bekämpfen. Einschüchterungsmethoden oder Gerichtsverfahren werden uns nicht aufhalten. Wenn Fish & Fish das britische Gerichtssystem dazu benutzen will, Sea Shepherd zu schikanieren, dann werden wir die gleichen Gerichte benutzen, um uns und den Blauflossenthunfisch zu verteidigen.

Wenn sie uns treffen, werden wir sie noch härter treffen. Wir müssen der Welt begreiflich machen, dass Malta Unternehmen beherbergt, die dafür verantwortlich sind, dass diese wunderbaren Tiere an den Rand des Aussterbens gebracht werden. Der Blauflossenthunfisch wird an das maltesische Kreuz geschlagen und dies wird für alle Malteser ein schändliches Erbe sein, wenn der Blauflossenthunfisch nicht mehr existiert.

Deshalb gehen wir vor Gericht und fahren auf See, um dieses einzigartige und wundervolle Lebewesen – das warmblütige Wunder, welches man als Gepard des Meeres bezeichnen könnte – zu verteidigen und zu beschützen.

Und mit deiner Hilfe werden wir uns erfolgreich gegen die schwierigsten Bedingungen und gegen eine mächtige, wohlhabende, geldgierige und rücksichtslose Industrie auch durchsetzen.

Vielen Dank,

Captain Paul Watson



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