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spitfireback1726.01.2017: Am 25. Januar 2017 ist Sea Shepherds Schlauchboot SPITFIRE endlich wieder in Großbritannien angekommen, nachdem es von der färöischen Polizei nach Sea Shepherds erfolgreicher Anhörung vor dem dänischen Richter in Tórshavn, auf den Färöern freigegeben wurde.

Die SPITFIRE fuhr direkt von Dunnet Bay im Norden Schottlands zu den Färöern, wo sie am 16. August 2014 durch den Zoll in Tórshavn ging. Sie sollte 90 Tage Patrouillen für OPERATION GRINDSTOP durchführen, um Grindwale und Delfine vor den Treibjagden (Grindadráp) zu retten, bei welchen jährlich etwa 800-850 Kleinwale ums Leben kommen.

Einen Monat später, am 17. September 2014, hat ein Schlauchboot der dänischen Spezialkräfte die SPITFIRE verfolgt. Die SPITFIRE wurde am nächsten Tag von der färöischen Polizei, auf Anordnung eines färöischen Staatsanwalts, konfisziert, nachdem Captain Jessie Treverton eine Schule von etwa 200 Delfinen erfolgreich von den Tötungsstränden vor Tórshavn wegtrieb.

Am 7. Oktober 2014 wurde bei einer dänischen Gerichtsanhörung auf den Färöern entschieden, dass die Beschlagnahmung der SPITFIRE illegal war. Es wurde angewiesen, das Boot wieder an Sea Shepherd Großbritannien auszuhändigen. Jedoch hat der färöische Staatsanwalt sofort Einspruch eingelegt, und die erneute Verhandlung fand nicht vor dem 24. November 2016 statt.

Seitdem hat Sea Shepherd Großbritannien auf die Freigabe des Boots gewartet. Am 25. Januar ist die SPITFIRE endgültig durch die Zollkontrolle im Hafen von Scrabster an der Nordküste Schottlands gegangen. Die SPITFIRE befindet sich nun wieder im Besitz von Sea Shepherd Großbritannien.

Sea Shepherd Großbritannien bringt das Boot nun zu einem autorisierten Ingenieur, um es auf Schäden, die während der vergangen 861 Tage im Besitz der färöischen Regierung entstanden sein könnten, zu prüfen, bevor das Boot wieder für zukünftige Kampagnen eingesetzt wird.

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