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japanaustralia11714. Januar 2017: Der Premierminister von Japan plant, sich  mit dem australischen Premierminister, Malcolm Turnbull, in Sydney zu treffen. Sea Shepherd fordert Mr. Turnbull auf, im Namen einer Nation, der Wale sehr am Herzen liegen, Maßnahmen zur Beendigung des illegalen Walfangs zu ergreifen. Die Turnbull-Regierung hatte in ihrem Wahlversprechen zugesagt, ein Schiff auszusenden, um sich dem Walfang durch Japan entgegenzustellen und dabei erklärt, man hätte “Blut im Wasser gehabt und in Canberra einfach nicht hingesehen“. Und dennoch gab es kein einziges Wort des Protests gegen das für den Sommer geplante Abschlachten. Im Moment hat Sea Shepherd zwei Schiffe, die OCEAN WARRIOR und die STEVE IRWIN, auf Patrouille im Südpolarmeer, um dem Walfang durch Japan in Australiens Gewässern Einhalt zu gebieten.

Der Geschäftsführer von Sea Shepherd Australien, Jeff Hansen, teilte mit: “Die Turnbull-Regierung ist blind, blind für das Töten von Australiens Walen, blind für den Internationalen Gerichtshof und auch für das Australische Bundesgericht, das die japanischen Wilderer missachten. Es ist eine Tatsache, dass die japanische Walfangflotte von der japanischen Regierung stark finanziell gefördert und unterstützt wird. Und der Kopf der japanischen Regierung ist natürlich ihr Premierminister Shinzo Abe. Das Mr. Abe Australien bereist, während seine walmordende Flotte im Antarktischen Walschutzgebiet operiert und dort Wale tötet, ist extrem arrogant und unterstreicht die Tatsache, dass er sich von unserer Regierung vollständig willkommen geheißen fühlt.

Japanisches Harpunenschiff YUSHIN MARU #3 auf der Jagd nach Walen. Foto: Sea Shepherd Global/Sam EdmondsWenn man bedenkt, dass 80 % der australischen Bevölkerung möchten, dass die Turnbull-Regierung ein Schiff ausschickt, um sich dem Walfang entgegenzustellen, sollte es dem japanischen Premierminister Shinzo Abe nicht erlaubt sein, nach Australien einzureisen, es sei denn, er ruft seine Walwildererflotte aus dem Walschutzgebiet zurück nach Japan. Es wird höchste Zeit, dass Premierminister Turnbull die Wünsche der australischen Bevölkerung repräsentiert, für die Australier einsteht und sich nicht einfach so den Wünschen Tokios beugt.“

Die Kapitänin der STEVE IRWIN, Wyanda Lublink, sagte: “Ich finde es unglaublich, dass die australische Regierung so viel Geld ausgibt, nur um den japanischen Premierminister in Australien zu empfangen, aber kein Geld dafür übrig hat, ihr eigenes Gebiet zu schützen. 80 % der australischen Bevölkerung unterstützen unsere Aktionen hier im Südpolarmeer, aber unsere Regierung weigert sich, das zuzugeben. Der oberste Punkt zur Diskussion auf ihrer Liste sollte es sein, dass Japan seine Strafe an das Bundesgericht zahlt. Wenn sie so sehr darauf aus sind, Geld zu verdienen, warum lässt man Japan dann nicht seine Strafe zahlen? ‚Wenn die Meere sterben, auch wir sterben ‘, das muss die australische Regierung endlich einsehen…also was für einen Sinn macht es, sich um die Luxusprobleme dieser Welt zu kümmern, wenn wir nicht willens sind zu beschützen, was uns überhaupt erst am Leben erhält.“

Adam Meyerson, Kapitän der OCEAN WARRIOR, sagte: “Es ist frustrierend, dass meine Crew ihr Leben riskiert, um Wale im australischen Walschutzgebiet vor den japanischen Harpunen zu schützen, während die Führer dieser beiden Länder sich gegenseitig auf die Schultern klopfen, weil sie ja so gute Freunde sind. Premierminister Turnbull, ich bitte Sie, endlich ein bisschen Rückgrat zu zeigen und sich für die Wale einzusetzen, die unter Ihrem Schutz stehen.”

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