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Die „speziellen“ neuen Grindgesetze der Färöer sehen es als kriminelle Handlung an, wenn jemand die Sichtung einer Walschule nicht an die Walfänger meldet. Foto: Sea Shepherd / Rosie Kunneke Walfreundliche Touristen sind auf den dänischen Färöern nicht willkommen

Kommentar des Sea Shepherd-Gründers Captain Paul Watson

Eine der Grindwalschulen, welche die färöischen Walfänger zu Beginn der Saison ausgelöscht haben, wurde anscheinend von einem Touristen entdeckt und gemeldet, weil die neuen „speziellen“ Grindgesetze der Färöer es als kriminelle Handlung ansehen, wenn jemand die Sichtung einer Walschule nicht an die Walfänger meldet.

Nachdem Touristen dazu gebracht wurden Teil dieser Abschlachtungen zu werden, ist es nun an der Zeit, weitere Touristen davon abzuhalten.

Kreuzfahrtschiffe, welche die Färöer anfahren, gelangen in die internationalen Nachrichten und sogar Fachzeitschriften betonen nun die schlechte Publicity für die Kreuzfahrtindustrie, falls diese Schiffe weiterhin die Färöer ansteuern.

Im Grunde genommen heißt es: „Kommt auf die Färöer und helft uns Wale zu töten. Wenn euer Schiff gegen den Walfang ist, seid ihr auf den Färöern nicht willkommen.“

Das Sea Shepherd-Schiff „Bob Barker“ ist ein EU-Schiff, das unter niederländischer Flagge fährt und aus einem deutschen Hafen mit einer zum größten Teil europäischen Crew auf den Färöern ankam, dennoch wurde die Einreise verweigert. Niemals zuvor wurde einem Schiff einer EU-Nation die Einreise von einer anderen EU-Nation (dänische Zoll- und Einwanderungsbehörde) verboten.

Was die Färinger mit dieser Ablehnung ausdrücken wollen ist, dass jedes Schiff, welches sich gegen die Abschlachtungen stellt, auf den Färöern nicht willkommen ist. Dies bedeutet, dass jedes Kreuzfahrtschiff, welches die Färöer ansteuert, automatisch als Unterstützer dieser grausamen Massaker von Grindwalen und Delfinen angesehen wird.

Auf den Färöern hat ein Schiff nun keine Wahl mehr. Das Grind (das Abschlachten von Walen) unterstützen oder nicht. Und wenn die Kreuzfahrtschiffe weiterhin färöische Häfen ansteuern, wird die Öffentlichkeit beginnen, sie als Unterstützer dieses blutrünstigen und abartigen Treibens zu betrachten.

AIDA, Hapag-Lloyd, P&O und Disney haben sich schon entschieden, die Färöer zu meiden. Nun müssen wir weitere Kreuzfahrtunternehmen davon überzeugen. Wenn man bedenkt, dass die färöischen Gesetze nun Touristen und Kreuzfahrtunternehmen zu Mittätern der Abschlachtungen machen, sollte es nicht schwerfallen, diese Unternehmen davon zu überzeugen, dass das Anlegen auf den Färöern keine schlaue Geschäftsentscheidung ist.

Der folgende Text ist aus dem aktuellsten Newsletter von Jim Walker von Jim Walker’s Cruise Law News:

„Es gibt eine weitverbreitete und gut organisierte Bewegung, um die Färöer wegen ihrer barbarischen und herzzerreißenden Abschlachtung von Grindwalen zu boykottieren. Das Problem ist, dass die meisten Kreuzfahrtlinien die Färöer als Hauptanlegepunkt für ihre Kreuzfahrten bewerben. Aber eine internationale Vereinigung von Säugetierliebhabern, Umweltschützern und warmherzigen, besorgten Bürgern unter dem Dach gemeinnütziger Organisationen und der starken, medienerfahrenen Organisation Sea Shepherd, bewirkt einen Umschwung. Disney hat seine Pläne, die Färöer anzusteuern, auf Eis gelegt und drei weitere Kreuzfahrtlinien (alles europäische Unternehmen) kündigten an, dass sie die Färöer nicht weiter unterstützen werden. Dies geschah als Antwort auf Kampagnen in den sozialen Medien, welche darauf abzielten, die Öffentlichkeit über das abscheuliche Abschlachten von Walen aufzuklären.

Aber US-Kreuzfahrtunternehmen fahren die Färöer immer noch regelmäßig an. Royal Caribbean, Azamara, NCL, Oceania sowie die zu Carnival gehörende HAL und Princess planen weiterhin, die Färöer anzusteuern. Ich habe hier bereits über die tödlichen und widerlichen Praktiken berichtet. Die Einheimischen der Färöer schlitzen die Kehlen der kleinen Wale auf und entreißen die Babys ihren Müttern. Lesen Sie diesen Artikel nicht, wenn Sie zart besaitet sind.

Disney war schlau genug, dem drohenden Mediengewitter aus dem Weg zu gehen. Sie werden ihren Ruf wegen der Erkenntnis behalten, dass ihr Handeln hier genauso wichtig ist wie Rettungsschwimmer an ihren Pools und automatische Mann-Über-Bord-Alarmsysteme auf ihren Schiffen. Aber die Geschäftsleitungen von Carnival, Royal Caribbeans und NCL sind zu egozentrisch und arrogant, um dem Zug der öffentlichen Meinung, welcher auf sie zurast, auszuweichen.“

Wir müssen allen Kreuzfahrtunternehmen, die die Färöer ansteuern oder dies planen, deutlich machen, dass es eine mächtige Bewegung gibt, die Wale davor retten will, an den färöischen Stränden grausam abgeschlachtet zu werden.

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