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11889486 10153559332778259 5067852296280246334 n31. Juli 2015: - Kommentar von Captain Paul Watson

Ein Argument, das von Dänemark hervorgebracht wird, ist, dass die Färöer unabhängig und von den europäischen Regularien befreit sind. Obwohl es illegal ist, in der Europäischen Union - zu der auch Dänemark gehört - Wale zu töten, dürften die Färinger dennoch Wale töten, weil sie von diesen EU-Regularien befreit sind - und das trotz der Tatsache, dass sie Jahr für Jahr viele Millionen Euro in Form von Subventionen durch die EU erhalten.

Die Bürger der Färöer sind also keine Bürger der Europäischen Union. Oder etwa doch?

Es scheint, dass einige der Mörder überhaupt keine Färinger sind. Tatsächlich könnten sie Dänen sein. Hier die Erklärung – warum:

Ein färöischer Bürger kann zwischen zwei Pässen wählen - zwischen dem nicht-EU relevanten dänisch-färöischen Pass, der grün ist, und dem alten dänischen Pass aus Vor-EU-Zeiten entspricht, ODER einem regulären weinroten dänischen Reisepass, der sie zu Bürgern der EU macht - und ihnen somit alle Vorzüge einer EU-Staatsbürgerschaft gibt.

Wählt ein Bürger der Färöer den weinroten dänischen Pass, so kann er nicht auch noch den alten grünen färöischen Pass besitzen. Der weinrote Pass macht ihn automatisch zum dänischen Staatsbürger, obwohl er seinen Wohnsitz auf den Färöern weiter behalten kann. Ein auf den Färöern gemeldeter Bürger kann nicht in Europa arbeiten, außer er ist unter einer Adresse in Dänemark gemeldet, was aber relativ einfach zu machen ist. Das bedeutet, dass Menschen, die auf der einen Seite legal und frei in Europa reisen und arbeiten können, auf der anderen Seite aber an einem Grind teilnehmen, europäisches Recht verletzen. Es gibt ebenfalls keine Beschränkungen für dänische Staatsbürger, auf den Färöern zu leben und zu arbeiten.

Die Färinger haben - trotz ihrer beanspruchten Unabhängigkeit - keine eigene Hoheit über die Verwaltung des Rechtssystems - einschließlich der Gerichte, der Polizei, der Gefängnisse und der Bewährungsdienste. Ebenso haben sie keine Kontrolle über die Gesetze zur Rechtsfähigkeit, zum Familienrecht und zum Erbrecht. Sie haben keine eigene Kontrolle über den Grenzschutz, über Finanzgesetze und Finanzaufsicht. Sie haben keine eigene luftrechtliche Hoheit. Alle Gerichtsverfahren laufen in Dänisch. Färöische Bürger können zwar der Polizei beitreten, müssen jedoch die dänische Polizei-Akademie absolvieren und gehören offiziell zur dänischen Polizei, nicht zur färöischen Polizei.

All diese Dinge unterstehen der Hoheit und Kontrolle Dänemarks.
Mehr noch: Mit dänischer militärischer Ausrüstung wird die Abschlachtung der Wale geschützt, Freiwillige von Sea Shepherd werden durch die dänische Polizei verhaftet und vor ein dänisches Gericht gestellt.

Die Politiker Dänemarks - alle 179 Mitglieder des dänischen Parlaments - scheinen einstimmig für die Unterstützung des Grinds zu stehen. Dänische Steuerzahler bezahlen Millionen von Euro für die polizeiliche und militärische Unterstützung bei der Verteidigung des Grinds. Es mag vielleicht kostenloses Fleisch für die Färinger sein, doch es ist sehr teures Fleisch für die Dänen.

Es ist somit klar, dass es sich um eine dänische Walabschlachtung handelt, und dass der Fokus auf Dänemark zu richten ist. Dänemark hat die Macht, diese schreckliche, brutale und archaische Tradition zu beenden. Das erste, was die dänische Polizei auf den Färöern tun müsste, ist die Überprüfung der Pässe der Walkiller auf den Färöern. Alle Besitzer des weinroten dänischen Passes sollten wegen Verletzung der Naturschutzgesetze der Europäischen Union angeklagt werden.

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