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Fischtheke mit Dornhai - verkauft als „Schillerlocke“ Foto: Wolfgang / pixelio.deSchillerlocke, Seeaal und Steinlachs (Rock Salmon) sind Produkte die vom Dornhai stammen.
Haifleisch = gefährliche Giftstoffe

Schillerlocken, die sich an Fischständen deutschlandweit großer Beliebtheit erfreuen, stammen vom bedrohten
Dornhai. Viele der bekannten Arten gelten bereits als gefährdet. In der Nordsee herrscht inzwischen ein Fangverbot
für die komplette EU, allerdings dürfen Dornhaiprodukte in Deutschland gehandelt werden, solange sie nicht aus EU-Fischerei
kommen. Außerdem gelten allgemein Haiprodukte als gesundheitsgefährdend, weil sie stark durch Umweltgifte wie
Methylquecksilber belastet sind.In Großbritanien und Irland bekommt man Rock Salmon oft in den beliebten "Fish & Chips"
die Rückenstücke des Dornhai werden hier auch als Seeaal gehandelt.

Im Jahr 2013 wurden laut des Statistischen Bundesamtes 46,5 Tonnen Dornhai im Wert von 148.000 € importiert. Bei Filets von Dorn- und Katzenhai waren es 147,9 Tonnen mit einem Wert von 458.000 €. Dazu kommen nochmal 83,5 Tonnen Haie, die nicht näher bezeichnet wurden, im Wert von 192.000 € und 171,9 Tonnen Haifilet von nicht benannten Arten im Wert von 341.000 €

Wie hoch die Handelsspanne bei diesen Produkten ist, wissen wir nicht, aber man kann sich ja ausrechnen, dass bei einem Kilo-Verkaufspreis von 20-40 € je nach Qualitäts- und Frischegraden auch hier ein großes Interesse der Fortführung des Handels besteht.

In der Tat gibt es Unmengen an Recherchen und Informationen über erhöhte Werte von Quecksilber und anderer Schadstoffe in Haifischprodukten. Wegen dieser Gesundheitsrisiken empfehlen die meisten Gesundheitsorganisationen, dass Frauen im gebärfähigen Alter sowie Kinder generell gar kein Haifleisch konsumieren sollten, und alle anderen ihre Mengen auf wenige Gramm beschränken sollten. Das Gesundheitsministerium von Florida geht sogar so weit und rät von dem Verzehr von Haien über ca. 1m Länge ab. Gefährliche Folgen von Quecksilber: Das sich entwickelnde Hirn eines ungeborenen Fötus ist sehr anfällig für Quecksilber, der Konsum von Haifischprodukten während der Schwangerschaft kann zu geistigen Behinderungen bei Babys führen. Quecksilber wird außerdem mit Autismus in Verbindung gebracht. Bei Erwachsenen kann Quecksilber das zentrale Nervensystem sowie das Herz-Kreislauf-System schädigen. Quecksilber kann außerdem zur Verminderung von Spermien und Zeugungsunfähigkeit bei Männern führen.

Hier ein paar Beispiele für die Verwendung von Haiprodukten:

- aus Haien gewonnenes Squalen (Kosmetik)

- Chondroitin (Nahrungsergänzungsmittel) aus Haifischknorpel kann allerdings auch aus Rinderknorpel hergestellt werden

- Chagrinleder (Schleifpapier)

- Hai ist oft ein Bestandteil von Fischmehl

- Das Herz des Lachshais ist, als Sashimi zubereitet, eine sehr beliebte Delikatesse

- Surimi (auch bekannt als Krabben-, Hummer- oder Garnelenimitat)

Link zur roten Liste der bedrohten Arten: http://www.iucnredlist.org/


http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Squalus_acanth.JPG






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