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30. Dezember 2013Sea Shepherd Australia Managing Director, Jeff Hanson 

Aufruf zum Handeln, um "Bruce", den grossen Weissen Hai, zu verteidigen.

Als Reaktion auf die jüngsten Haiunfälle, die tragischerweise Todesopfer fordern, hat die Regierung von Westaustralien (WA) ihre Politik zur Minderung des Haibestands - oder laienhaft ausgedrückt, die Bejagung des Großen Weißen Hais - angegündigt. Federführend hierbei sind der ehrenwerte Premier Barett und der zu dieser Zeit amtierende Fischereiminister Troy Buswell.


Carcharodon Carcharias ist der wissenschaftliche Name für den Großen Weißen Hai. Er steht auf der roten Liste der IUCN (International Union for the Conservation of Nature; Weltnaturschutzunion) und zählt zu den geschützten Spezies, die vom Aussterben bedroht sind. Es isr nur wenig über die Population, das Verhalten und die Wanderrouten der Haie bekannt, und über ihre Fortpflanzung wissen wir so gut wie gar nichts. Es dauert über 15 Jahre, bis sie geschlechtsreif werden - wobei von einer maximalen Lebenserwartung von über 30 Jahren ausgegangen wird. Sie sind 11 Monate lang trächtig, bevor sie ihre Jungen zur Welt bringen. Doch es sit nichts darüber bekannt, wie oft oder wie lange sie sich vermehren, nachdem sie die Geschlechtsreife erlangt haben.

Der Große Weiße Hai ist eine australische Ikone und wird auch "Weißhai", "Menschenhai" oder "Weißer Hai" genannt. Der Hai wird im Zeichentrickfilm "Findet Nemo" von der Figur "Bruce" dargestellt, dessen Stimme in der englischen Version vom australischen Schauspieler Barry Humphries gesprochen wird. Und auch der legendäre Golgspieler Greg Norman ist unter dem Namen "der Große Weiße Hai" bekannt.

Es folgt ein Auszug aus den Richtlinien für den Fang von Haien, die eine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit sind:

"Durch eine der Richtlinien erschloss sich die Möglichkeit, eine geschützte Haiart vor einer tödlichen Attacke zu töten, wenn davon ausgegangen werden kann, dass sie eine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit ist.

Diese Richtlinie gilt nur für staatliche Gewässer (in der Regel innerhalb von drei Seemeilen vor der Küste), für die der relevante Minister zu diesem Zweck eine entsprechende Ausnahmegenehmigung erteilt hat. Die Richtlinie gilt nicht für die Gewässer des Commonwealth, für die eine ähnliche Ausnahmegenehmigung vom Bundesminister erforderlich wäre."

In diesem Zusammenhang bedeutet "unmittelbare Gefahr", dass jeder beliebige Hai, der über drei Meter lang ist und sich einem beliebten ausgewiesenen Strand nährt, von unter Vertrag stehenden kommerziellen Fischern getötet wird. Außerdem werden einen Kilometer vor den beliebten Stränden so genannte "Drum-Lines" installiert. Die "Drum-Lines" bestehen aus einer Boje, an der zwei Leinen befestigt sind, von denen eine im Meeresboden verankert ist, während an der anderen ein beköderter Haken hängt, mit dem große Haie gefangen und getötet werden sollen. Allerdings werden ducrh die Drum-Lines auch andere Meeresbewohner wie Schildkröten, Robben und Delfine oft wahllos und auf tragische Weise getötet.

Im Jahr 2012 wurde vom Privatsozenten Daryl McPhee der Bond University ein Bericht: http://www.fish.wa.gov.au/Documents/occasional_publications/fop108.pdf  > mit dem Titel "Likely effectiveness of netting or other capture programs as a shark hazard mitigation strategy in Western Australia" (Wahrscheinliche Wirksamkeit der Installation von Schutznetzen oder anderen Fangprogrammen als Strategie zur Minderung der Gefahr durch Haie in Westaustralien) für das Fischereiministerium von Westaustralien erstellt.

In dem Bericht wurde von bestimmten Aktivitäten zur Haikontrolle abgeraten, "da es aufgrund der Auswirkungen der Aktivitäten zur Haikontrolle auf die Umwelt nicht empfehlenswert ist, in Westaustralien Hainetze oder Drum-Lines eiinzuführen." Der Bericht bestätigte außerdem, dass durch die vorgeschlagenen Methoden zur Kontrolle auch Schildkröten, Delfine, Robben und andere Meeresbewohner getötet werden.

Ins rechte Licht gerückt

20 Dinge, die jedes Jahr im Schnitt mehr Menschen töten als Haie:
  • Fettleibigkeot - tötet jährlich 30.000 Menschen
  • Blitzschlag - tötet jährlich 10.000 Menschen
  • SMS schriebn beim Autofahren - tötet jährlich 6.000 Menschen
  • Flusspferde - töten jährlich 2.900 Menschen
  • Flugzeuge - töten jährlich 1.200 Menschen
  • Vulkane - töten jährlich 845 Menschen
  • Aus dem Bett fallen - tötet jährlich 450 Menschen
  • Badewannenunfälle - töten jährlich 340 Menschen
  • Rotwild - tötet jährlich 130 Menschen
  • Herabfallende Eiszapfen - töten allein in Russland jährlich 100 Menschen
  • Hot-Dogs - töten jährlich 70 Kinder
  • Quallen - töten jährlich 40 Menschen
  • Hunde - töten jährlich 30 Menschen (allein in den USA)
  • Ameisen - töten jährlich 30 Menschen
  • American Football an Highschools in den USA - tötet jährlich 20 Menschen
  • Getränkeautomaten, die auf Menschen fallen, wenn diese an ihnen rütteln - tötet jährlich 13 Menschen
  • Achterbahnen - tötem jährlich 6 Menschen
  • HAIE - töten jährlich 5 Menschen

Was also wird die Regierung von Westaustralien gemäß dieser neuen Richtlinien zu unmittelbaren Gefahren als Nächstes für die Bejagung freigeben? Da Hunde im Durchschnitt sechsmal mehr Menschen töten als Haie, könnte auch jeder Hund, der sich innerhalb eines bestimmten Radius um einen Menschen aufhält, zur unmittelbaren Gefahr erklärt werden. Dies ist eine lächerliche Richtlinie, die auf einer reflexartigen Reaktion basiert, die jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrt.

Und natürlich darf nicht vergessen werden, dass der Mensch pro Jahr 70-100 Millionen Haie tötet. Wer also ist hier das eigentliche Monster?

Haiunfälle, keine Angriffe


Es ist einfach eine Tatsache, dass sich täglich Millionen von Menschen weltweit in den Ozean begeben. Die geringe Anzahl toter Menschen, die pro Jahr aufgrund von Haibegegnungen zu beklagen sind, zeugt von der Intelligenz der Haie. Wir siind nicht die Nahrung der Haie, denn wenn sie uns essen wollten, würden sie das jeden Tag tun. Wir sind langsam und wären leichte Beute im Vergleich zu einer sich schnell bewegenden Robbe. Doch wir sind nicht die Nahrung, nach der sie suchen.

Haie sind stark sensorisch getriebene Tiere, die sich zum Überleben ganz aus ihren Tastsinn verlassen. Sie lernen ständig dazu und ergründen, was in der Meeresumgebung vor sich geht. Wenn wir Menschen etwas Neues sehen, betrachten wir es, riechen daran und fassen es an, um es zu fühlen. Doch Haie haben keine Hände, sodass sie Neues allein mit ihrem Mund erfassen können. Es ist schon vorgekommen, dass ein leers Surfbrett an der Wasseroberfläche trieb und ein Hai auftauchte, um von dem Brett neugirig ein Stück abzubeißen. Manchmal jedoch nehmen diese "Probebisse" der Haie leider ein tödliches Ende.

Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen dem, wie ein Hai eine bekannte Nahrungsquelle engreift - beispielsweise eine Robbe - und wie er neugirig von etwas abbeißt. Diese Heitragödien sind Haiunfälle und keine Haiangriffe.

Was alles noch viel schlimmer macht

Das Töten von über drei Meter langen Haien bedeutet, dass aus den Gewässern von Westaustralien die geschelchtsreifen Haie verschwiinden werden. Dies wird katastrophale Auswirkungen auf die Erholung der Spezies haben. Das Töten des Großen Weißen Hais, wie es von der Staatsregierung von Westaustralien vorgeschlagen wurde, widerspricht dem nationalen Umweltgesetz von Australien, insbesondere dem EPBC-Gesetz (Enviroment Protextion and Biodiversity Act, Gesetz zum Umweltschutz und zur Artenvielfalt), in dem festgelegt ist, dass der Große Weiße Hai vom Aussterben bedroht ist und gemäß dem ein Artenförderungsplan für den Hai entwickelt wurde.

An einigen Standorten kann das Auslöschen älterer, weiserer und territorialer Haie bedeuten, dass kleinere und weniger erfahrene Haie Einzug in das Gebiet halten. Dies kann wiederum vermehrt zu "Probebissen" führen, wenn sich die jüngeren Haie mit ihrer Meeresumgebung und den Objekten darin vertraut machen.

Feiern wir die Natur



Diver swims alongside Great White Shark. Photo: Alexis Bachofen
Es haben bereits viele behauptet, dass die gestiegene Zahl der Haisichtungen darauf hinweist, dass es mehr Haie gibt und daher ihr Status neu bewertet werden muss. Doch der einzige Grund, warum wir mehr Haie sehen, ist die steigende Bevölkerungsanzahl von Westaustralien und die gesteigene Anzahl von Menschen, die den Ozean nutzen und nach Haien Ausschau halten. So einfach ist das.

Außerdem sollten wir dieses gewaltige Naturspektakel direkr vor der Küste Westaustraliens feiern. Die Population der Buckelwale wird jetzt auf über 30.000 geschätzt, die Robben werden immer zahlreicher und mit dieser steigenden Population und der starken Zuwanderung von Buckelwalen kommen auch die Räuber, die Jagd auf kranke, verletzte, junge und schwache Tiere machen. Zu diesen Räubern zählen die Großen Weißen Haie und Orcas (auch Killerwale genannt). Während ein Großteil der weltweiten Artenvielfalt in unseren Ozeanen ausgelöscht wird, sollten wir die Tatsache feiern, dass vor unserer Küste ein so gewaltiges Natturschauspiel stattfindet, das es mit den afrikanischen Steppen aufnehmen kann, die eine starke Zuwanderung von Gnus zu verzeichnen haben, die von Löwen und Hyänen gejagt werden. Würden wir, wenn ein Löwe in Afrika jemanden tötet, die Bejagung der Löwen fordern? Die Küste von Westaustralien bietet eine Natur, die ihresgleichen sucht, und das ist mit Sicherheit ein Grund zum Feiern!

Der Tourismus leidet unter den Haiunfällen in Australien


Aussagen, dass die jüngsten Haiunfälle in Westaustralien zu einem Rückgang des Tourismus geführt haben, sind völlig falsch. Statistiken von Tourism Australia zeigen, dass es in dem Jahr, das im Oktober 2013 endete, 6,4 Millionen Besucherankünfte gab, was im Vergleich zum letzten Jahr einen Anstieg von 5,4 Prozent entspricht. Der Grund, warum Westaustralien, und insbesondere Perth, im Vergleich zu den anderen Staaten möglicherweise einen kleineren Teil der Tourismusgelder abbekommt, ist allein die Lage (es ist eine sehr isolierte Stadt). Außerdem ist Perth eine der teuertsen Stäfte in Australien, und überhöhte Preise locken keine Touristen an, deren Budget begrenzt ist.

Spitzenprädatoren sorgen für die Erhaltung des empfindlichen Gleichgewichts


In den USA wurden Wölfe im Gebiet des Yellowstone-Nationalparks gegen Ende des 18. und 19. Jahrhunderts systematisch getötet, bis das auch letzte Wolfsrudel 1926 ausgemerzt war. Durch die Ausrottung dieser Spitzenprädatoren konnte der Elch nach Belieben das ganze Land abweiden und so auch die gesamten jungen Papeln und Weidenbäume in einigen Gebieten vollständig vernichten. Wasservögel verschwanden, weil schützendes Schilf fehlte. Biber fanden kein Material oder Wasser mehr, um ihre Dämme zu bauen, weshalb sie auch kein Espen-Biotop mehr bauen konnten, was für ihren Schutz von großer Bedeutung ist. Da es aufgrund der Überweidung durch Wild und Elche keine Bäume mehr gab, erwärmten sich die Flüsse und Bäche, sodass sie für Fische wie Lachse und Forellen - eine wichtige Einkommensquelle für die lokalen Flussfischer und Nahrungs- bzw. Nährstoffquelle für Bären, Wölfe und Bäume. Jetzt, nach der Wiedereingliederung des Wolfes im Yellowstone-Nationalpark erfährt die Natur eine Kehrtwende, was die Wichtigkeit dieser Spitzenprädatoren bzw. Schlüsselspezies in einem empfindlichen Ökosystem unterstreicht. Und es gibt Parallelen, wenn es um die Auslöschung der Haie geht.


In North Carolina wurden die Haie aufgrund ihrer Überfischung stark dezimiert. Dies führte zu einer Überpopulation von Kuhnasenrochen, die wiederum zur Dezimierung der Jakobsmuscheln, der Nahrung der Kuhnasenrochen, und zum vollständigen Zusammenbruch der Jakobsmuschel-Fischerei in North Carolina führte.

In Beriechen, in denen der Große Weiße Hai ausgelöscht wird, können sich Robben stark vermehren, wodurch die komplexen und voneinander abhängigen Meeresökosysteme aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Der Große Weiße Hai ist ein Spitzenprädator, eine Schlüsselspezies, die Jagt auf schwache, kranke und verletzte Tiere macht und so für ein gesundes Gleichgewicht in unseren Ozeanen sorgt.

Eine kleine Gruppe setzt sich für eine Kampagne mit dem Titel "Protect People, Not Sharks" (Schützt Menschen statt Haie) ein. Andere betonen, dass Menschen Priorität vor Haien haben sollten. Diesen Menschen möchte ich Folgendes sagen:

Da der Sauerstoff, den wir mit jedem unserer Atemzüge aufnehmen, bis zu achtzig Prozent aus unseren Ozeanen stammt, ist das Meer unser eigentliches Lebenserhaltungssystem. Große Weiße Haie sind die Ärzte unserer Pzeane, die das gesunde Gleichgewicht unserer Meeresökosystems aufrechterhalten. Die einfache Wahrheit ist, dass ein Ozean ohne Haie einen Planeten ohne menschen zur Folge haben wird.

Great White Shark swimming free. Photo: Klaus Jost


Unsere Spezies kann nur mit den Haien überleben. Wir brauchen sie - sie dagegen brauchen uns nicht. Wir sollten ihnen den Respekt erweisen, den sie verdienen - unser Überleben hängt davon ab. Wer dem Menschen die höchste Priorität ainräumen möchte, muss sich vor allem um die Umwelt kümmern. In diesem Fall sollten die Haie an erster Stelle stehen, da dies die einzige Möglichkeit ist, um das Gleichgewicht in unseren Ozeanen zu bewahren und unsere Lebensgrundlage zu erhalten. Wenn einer Deiner Angehörigen an einem Lebenserhaltungssystem angeschlossen wäre, würdest Du Dich doch auch nicht daran zu schaffen machen. Die Ozeane sind unser Lebenserhaltungssystem und Haie sorgen für ihre Erhaltung. Wenn wir den Großen Weißen Hai nicht schützen, wird dies scherwiegende Auswirkungen auf künftige Generationen haben.

Friedliches und harmonisches Zusammenleben


Natürlich ist es nachvollziehbar, wenn man das Unbekannte fürchtet - und das ist genau das, was hier geschieht. Einige wenige Menschen haben ANgst vor dem Unbekannten und ihre Reaktion darauf ist, dass sie vernichten möchten, was ihnen Angst macht. Es gab sogar bereits Berichte von Menschen, die in der Nähe beliebter Strände wie Scarborough (WA) große Fässer mit Ködern (Blut und Fischinnereien) ins Wasser warfen. Durch dieses si genannte "Anfüttern" sollen große Haie in Ufernähe gelockt werden, um die Hysterie zu steigern und die Bejagung der Haie voranzutreiben.

Wir wissen nunr sehr wenig über den Großen Weißen Hai, doch wir sind sicher, dass es sich um einen Spitzenprädator handelt, der eine wichtige Rolle für die Gesundheit unserer Ozeane spielt, indem er das empfindliche Gleilchgewicht der Meeresökosystems bewahrt. Der Hai hat sich seit Millionen von Jahren nahezu nicht verändert und hat sich im Gegensatz zu uns friedlich und harmonisch an die Natur angepasst.

Für uns ist das die Chance, etwas über eine Spezies zu erfahren, über die wir nur sehr wenig wissen, mit der wir jedoch diesen Planeten teilen. Mir wäre es lieber, wenn das Geld, das kommerziellen Fischern für das Töten von Haien angeboten wird, stattdessen für Forschungsarbeiten ausgegeben würde, für die Haie markiert und Warnsignale an beliebigen Stränden und Schwimmplätzen eingerichtet werden - insbesondere, wenn diese in der Nähe großer Robbenkolonien liegen, die häufig von Haien aufgesucht werden.

Es sollte außerdem mehr Leitsysteme an Stränden und Schwimmplätzen geben, damit - sobald sich ein markierter Hai in dem Bereich aufhält - Schwimmer und Surfer gewarnt werden, dass sich ein Hai in der Nähe befindet. Es muss mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden, und es müsste mehr Diskussionen mit Experten geben, die über das Verhalten der Großen Weißen Haie informieren, wie beispielsweise William Winram, ein IUCN Ocean Ambassador (Meeresbotschafter der Weltnaturschutzunion), der seine Hilfe sowohl der Regierung von Westaustralien als auch dem australischen Bundesumweltminister Greg Hunt angeboten hat.

Echtzeitinformationen über markierte HAie müssen für die Öffentlichkeit transparent und leicht zugänglich (online) sein, damit die Menschen engagierter werden und sich selbst mehr über die Großen Weißen Haie informieren. Dies wäre ein herausragendes Lehrwerkzeug für Schulen und zur Weiterbildung von Kindern. Außerdem sollte die Regierung von Westaustralien Meerespools einrichten, wie es sie bereits an der Ostküste Australiens im Überfluss gibt. Die Vorteile eines solchen Programms würden den Einwohnern und Touristen in Wetsaustralien gleichermaßen zugutekommen.

Wer alles davon profitiert


Die einzigen Menschen, die eine Bejagung unterstützen, sind diejenigen, die schlecht informiert sind oder sich nicht informieren oder weiterbilden möchten. Ich sehe, dass eine überwältigende Mehrheit der Strandbesucher, Schwimmer und Surfer sich gegen irrsinnige Richtlinien ausspricht. Natürlich überrscht es nicht, dass Gruppen wie WASC (West Australians for Shark Conservation, Westaustralier zum Schutz der Haie), The Wilderness Society (Die Wildnisgesellschaft) und Surfrider Foundation Australia (Surferstiftung Australien) dagegen sind. Auch die Grünen ergreifen Partei für die Haie mit Haibotschaftern wie der Senatorin Rachel Siewert und der ehrenwerten Lynn Maclaren.

Even Sharon Burden, die Mutter eines jungen Surfers mit dem Namen Kyle Burden (21), der nach dem Biss eines Großen Weißen Hais 2011 verstarb, meint, dass es eine Anfechtungsklage gegen die umstrittene neue "Ködern-und-Töten"-Richtlinie der westaustralischen Regierung geben sollte. Sharon Burden gibt zu bedenken, dass die Regierung von Westaustralien wissenschaftliche Beweise vorlegen muss, um den Plan zu unterstützen, und fragt, wie die Regierung "Cowboy"-Fischer davon abhalten will, Haie zu jagen. Frau Burden sähe es gerne, wenn eine Anfechtungsanklage die Barett-Regierung dazu zwingen würde, Beweise vorzulegen, die ihre Entscheidung unterstützen. "Ich denke, wir würden alle von einem unabhängigen Forum profitieren, das uns die Möglichkeit gibt, die Fakten losgelöst von der Politik anzuhören", so Frau Burden.

Sea Shepherd spricht Frau Burden ihr aufrichtiges Beileid aus, ehrt sie aber auch dafür, dass sie eine äußerst mächtige Botschaft aussendet, indem sie sich gegen den Irrsinn der Barett-Regierung in dieser Angelegenheit ausspricht.

Sehr berührend fand ich die persönlichen Nachrichten, die ich vor allem von Kindern und besorgten Eltern erhlaten habe. Eine äußerst stolze Mutter namens Rahnae Hawkins aus der Gegend von Perth schrieb mir: "Als ich meiner fünf Jahren alten Tochter erzählte, dass man die Großen Weißen Haie (meine Lieblingstiere) töten wolle, sagte sie als erstes: 'Mami, wir müssen sie daran hindern'".

Meine eigene Tochter Abby (3) meinte, "Daddy, wir müssen die bösen Menschen davon abhalten, Bruce weh zu tun. Ich möchte nicht, dass Bruce etwas geschieht, Daddy".

Kinder möchten in einer Welt mit Walen und Haien aufwachsen, einer Welt, die die Artenvielfalt in unseren Oteanen zulässt, von denen wir alle profitieren.

Was du tun kannst


Kontaktiere den Premierminister von Westaustralien, den ehrenwerten Colin Barnett.

Office of the Hon Colin Barnett MLA
Premier; Minister for State Development; Science
1 Parliament Place
WEST PERTH WA 6005

Phone: (08) 6552 5000 | Fax: (08) 6552 5001

Rufnummer aus dem Ausland: +61 8 6552 5000 | Fax: +61 8 6552 5001

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Oder gib hier Deine Stimme zusammen mit zehntausenden Australiern ab, die hinter den HAien stehe:
http://www.change.org/petitions/the-australian-senate-prevent-proactive-killing-of-white-sharks-in-australia-2

Anfüttern


Wenn Du jemanden siehst, der in der Nähe beliebter Strände Köder ins Wasser wirft, mach ein Foto davon oder schreib zumindest ihr Nummernschild auf und leite die Daten an uns weiter unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Besuche unsere Kundgebung - am 4. Januar, Cottesloe-Strand, WA. Treffpunkt ist links neben dem Indiana Teahouse.

UHrzeit: 10 Uhr bis 11:30 Uhr. Zu den Gastrednern gehören Vertreter von Sea Shepherd Australien, WASC, Naturschutzrat und Politiker wie die Grünen-Senatorin Rachel Siewert sowie der Fischerei-Schattenminister und Abgeordneter Dave Kelly.







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