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7. Dezember 2013Die Flotte der Operation Relentless. Foto: Sea Shepherd Australien / Tim Watters 

Japanische Walfänger haben Tiere wie den australischen Zwergwal names "Spot" im Visier.

Die japanische Walfangflotte hat Japan verlassen und ist auf dem Weg ins Australische Antarktische Walschutzgebiet. Das Fabrikschiff Nisshin Maru stach heute vom Hafen in Innoshima in See und das Tankschiff der Flotte, die Sun Laurel, ein paar Tage zuvor. Die Harpunenschiffe haben ihr automatisches Identifikationssystem (AIS) ausgeschaltet und scheinen auch schon unterwegs zu sein.

 

Die japanischen Walfänger warten das anstehende Urteil des Internationalen Gerichtshofs gar nicht erst ab.

Ihr Ziel ist es, 1035 Wale brutal zu töten, davon 935 geschützte Südliche Zwergwale und jeweils 50 bedrohte Finn- und Buckelwale. Sie werden erneut australisches Bundesgesetz brechen, welches das Töten von Walen im Australischen Antarktischen Walschutzgebiet untersagt.

Sea Shepherds Mission besteht darin, die Wilderer abzufangen, bevor auch nur ein einziger Wal getötet wird und auf diese Weise die Unversehrtheit des Antarktischen Walschutzgebietes zu gewährleisten.

Kürzlich konnten australische Wissenschaftler erstmals einen mit einem Sender versehenen Südlichen Zwergwal vom Great Barrier Reef bis iin die Subantarktis (zwischen 49° und 66° südlicher Breite) verfolgen. Ein Trackung-Programm mit Zwergglattwalen - sehr im Auge der Öffentlichkeit wegen des Tourismus am Great Barrier Reef - konnte ein Wal namens "Spot" tief hinein ins Südpolarmeer verfolgt, bevor sein Sender den Dienst aufgab.

"Wale wie Spot, die in australischen Gewässern zuhause sind und die sowohl Australier als auch Touristen aus aller Welt am Great Barrier Reef schon von Angesicht zu Angesicht kennenlernen konnten, sind unmittelbar von den Sprengkopf-Harpunen der japanischen Walfänger bedroht. Die einzige Hoffung, die diese Wale haben, ist die mutige Mannschaft von Sea Shepherd." - Jeff Hansen, geschäftsführender Direktor von Sea Shepherd Australien.

"Die japanische Walfangflotte wird sehr wahrscheinlich noch vor dem Jahreswechsel im Antarktischen Walschuttzgebiet eintreffen. Ich hoffe, den Silvesterabend an der Gleitbahn des Fabrikschiffs zu verbringen, nachdem wir die illegalen Walfangaktivitäten komplett gestoppt haben." - Peter Hammarstedt, Kapitän der Bob Barker.

"Die japanische Walfangflotte kümmert sich wiederholt überhaupt nicht um die internationale Öffentlichkeit, denn trotz des anstehenden Urteils des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag wird das Japanische Walforschungsinstitut (ICR) erneut versuchen, über 1000 Wale zu töten. Es ist das zehnte Jahr, in dem Sea Shepherd weit und breit die einzige Verteidigung für die Wale ist." - Alex Cornelissen, globaler Generaldirektor von Sea Shepherd.

Das weltweit einzige Fabrikschiff für Walverarbeitung, die Nisshin Maru. Foto: Sea Shepherd Australien / Tim Watters
 


"Die Abfahrt der japanischen Walfangflotte findet wieder trotz internationaler Missbilligung, trotz des anstehenden Urteils des Internationalen Gerichtshofes und in Zuwiderhandlung des Urteils des australischen Bundesgerichts statt. Das Einzige, was zwischen illegal getöteten und lebenden Walen steht, sind unsere drei Sea Shepherd Schiffe. Mit dem Gesetz, der Moral und der öffentlichen Meinung auf unserer Seite, werden wir bald von Australien ablegen, um uns den Walwilderern vor dem antarktischen Eisschild entgegenzustellen. Wir kommen nicht zurück, bevor wir die Nisshin Maru aus dem Walschutzgebiet vertrieben haben." - Siddharth Chakravarty, Kapitän der Steve Irwin.

Sea Shepherd Australien informiert den australischen Umweltminister, Greg Hunt, darüber, dass sich die Walfänger auf den Weg gemacht haben.

An Bord haben wir Crewmitglieder von allen Kontinenten und aus 23 Ländern: Großbritannien, Irland, Bermuda, Niederlande, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Deutschland, Ungarn, Tschechien, USA, Kanada, Brasilien, Ecuador, Chile, Indien, Ghana, Singapur, Japan, Australien und Neuseeland.

Jedes Jahr wurde das Vorgehen der Walfänger gewaltsamer - nicht nur gegen die Wale, sondern auch gegen Sea Shepherds internationale Crew. Dies hatte keinerlei Konsequenzen der australischen Regierung zur Folge, weswegen sie den japanischen Walfängern gewissermaßen grünes Licht gegeben hat, zu tun, was immer sie wollen, ohne den geringsten Respekt für das Leben.

Und nun hoffen über 100 Crewmitglieder (37 sind Australier) aus 23 Ländern darauf, dass die Abbott-Regierung ihre Wahlkampfversprechen einhalten und ein Regierungsschiff losschicken wird.

Genau jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass die australische Regierung ein solches Schiff bereitstellt!


Einer der Zwergwale wie "Spot", auf die es die Walfänger abgesehen haben. Foto: Sea Shepherd Australien / Tim WattersEiner der Zwergwale wie "Spot", auf die es die Walfänger abgesehen haben. Foto: Sea Shepherd Australien / Tim Watters
 
 



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