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26 September 2013sscshh010

Wie angekündigt wurde an diesem Wochenende an vielen Orten Deutschlands aufgeräumt. Sea Shepherd Deutschland e.V. bedankt sich bei weit über 100 Unterstützern für ihre tatkräftige Hilfe!
Begonnen wurde bereits vergangene Woche in Freiburg. Dort wurde zusammen mit der Tauchschule "Black Sam Bellamy Dive Resort" am Flückinger See der erste Clean Up durchgeführt. Gemeinsam mit dem Tauchclub aus Emmendingen wurde nicht nur das Ufer, sondern auch das flachere Gewässer gereinigt. Dort kamen, obwohl am Tag zuvor schon einmal dort "aufgeräumt" wurde, unglaubliche Mengen an Müll zusammen. Rund 150 Kilo wurden an die Müllentsorger übergeben. Besonders hier hat sich gezeigt, dass ein gutes Zusammenspiel verschiedener Gruppen sehr wichtig ist. Zusammen schafft man mehr!


image010 Beach Clean Up Freiburg


Am Samstag dann waren Bremen, Kassel und Frankfurt an der Reihe.

In Bremen beim "Werdersee Clean Up" waren 15 HelferInnen erschienen. So konnten auch hier große Mengen an Müll gesammelt werden. Neben viel Verpackungsmüll, Plastiktüten und Glas wurde hier auch ein britischer Pass gefunden. Dieser wurde an die Polizei übergeben. Letztendlich sind 20 Säcke voll mit Müll in die Entsorgung gegangen.


BCU Bremen Beach Clean UpBremen


Der "Losse Clean Up" in Kassel begann am Mittag, 22 HelferInnen sammelten ca. 5 Kubikmeter Müll an und aus der Losse in Kassel. Die Aktion fand zeitgleich in verschiedenen deutschen Städten statt und zur Unterstützung der Ortsgruppe Kassel kamen Helfer aus ganz Deutschland, unter anderem auch die Ortsgruppe NRW. Neben alten Autositzen, kaputten Angelruten, Feuerlöschern, einem Koffer sowie einem halben Fernsehapparat wurde allerhand Plastik, Altmetall und sonstiger Restmüll aufgesammelt und ordentlich entsorgt. Erfreulicherweise war sogar die lokale Presse vor Ort, die über den Clean Up berichtete. Die Aktion soll im nächsten Jahr wieder stattfinden und zu einer etablierten Veranstaltung heranwachsen.


BCU Kassel Beach Clean Up Kassel


Bei strahlendem Wetter wurde auch der "Main Clean Up" in Frankfurt zu einem Erfolg für die Umwelt. Etwa 40 UnterstützerInnen aller Altersklassen waren dabei. Viele Passanten wurden durch die Aktion aufmerksam. Es wurden gigantische Massen an Müll gefunden. Von versenkten Fässern und Flaschen über gelbe Gummistiefel, funktionstüchtigen Tretrollern und Anglerschnüren bis hin zu einem gebuddelten Loch, in dem Autoteile (Radkappen, Felgen, Kühlerrost etc.) vergraben waren, war alles dabei.

Lustige Anekdote: Die Flaschenpost einer 9-Jährigen gefunden; die 2 Euro, die in der Flasche waren, wurden gespendet und es gab ein Antwortschreiben mit Aufklebern und Dank zurück an die Absenderin.

BCU Frankfurt Beach Clean Up Frankfurt


Am Sonntag folgte dann Hamburg. Schon früh zeichnete sich ab, dass viele UnterstützerInnen an diesem Tag dabei sein wollten. Immer mehr Leute kamen, und zuletzt dann auch noch viele HelferInnen der Berliner Ortsgruppe, und so machten sich dann rund 66 große und kleine Personen  auf den Weg. Vom Fähranleger Teufelsbrück elbabwärts wurde ein ca. 1,5 Kilometer langes Stück des Ufers und des Strandes gesäubert. Durch die steinige Uferbefestigung war es teilweise sehr schwer, voran zu kommen. Aber die Mühe hat sich für die Umwelt wirklich gelohnt. Von A wie Angelleine bis Z wie Zahnbürste wurde alles in Säcke gepackt und der Entsorgung zugeführt. Hier kamen unglaubliche Mengen zusammen, gut 200 Kilo wurden entsorgt. Wir hatten von diesem Abschnitt der Elbe berichtet, die Schweinswale konnten hier zuerst beobachtet werden. Leider hat sich bis heute nichts an dem Müllproblem dort geändert. Offensichtlich fehlt es an entsprechenden Behältern.


sscshh054 Beach Clean Up Hamburg


Fazit dieses Aktionstages: Es gibt viel zu viel Müll an unseren Gewässern.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern für den Einsatz und die tatkräftige Hilfe!

Es wird weitere Clean Up Tage geben, denn es bleibt viel zu tun. Insgesamt wurden ca. 800 Kilo Müll entsorgt, die auf einer Strecke von ca. 5 Kilometer gefunden wurden.

Rund 6,3 Millionen Tonnen Plastik werden jedes Jahr in unsere Ozeane gespült. In den Meeren treibender Plastikmüll wird durch Wellenbewegung und UV-Licht auf Dauer zerkleinert, wobei ein immer höherer Feinheitsgrad bis hin zur Pulverisierung erreicht werden kann. Größere Partikel und sogar ganze Plastiktüten werden von Meerestieren für Nahrung gehalten und gefressen, was dann  zum Tod führt. Speisefisch ist zum großen Teil mit Kleinstpartikeln verseucht, so gelangt das Plastik in unsere Nahrung. Ein Großteil des Plastikmülls wird über Flüsse ins Meer geschwemmt.

 

Weitere Bilder auf unserer Facebook Seite: Sea Shepherd Deutschland auf Facebook

Mehr Informationen zum Thema Müll in den Ozeanen: Wenn die Ozeane im Plastik ersticken....


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