Jairo Mora Sandoval. Foto von Christine Figgener. Lizensiert unter CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons27. Januar 2015
Sea Shepherd bedauert die Entscheidung des Strafgerichthofes von Limón,
das gestern sieben Männer freisprach, die des Mordes an dem Umweltaktivisten
Jairo Mora Sandoval beschuldigt waren.

Jairo Mora, ein 26-jähriger Aktivist aus Costa Rica, engagierte sich für den Schutz von Meeresschildkröten und wurde von Wilderern am 31. Mai 2013 im costa-ricanischen Moin (Provinz Limón) brutal ermordet.

Das Urteil des Strafgerichtshofes von Limón bestürzt unsere Organisation, da der Mord an einem jungen Mann, der sein Leben dem Schutz des marinen Lebens widmete, nicht unbestraft bleiben sollte.

Wir verstehen, dass der Gerichtshof einen Freispruch verkündete, der auf Fehlern während der Ermittlungen beruht. Dennoch appellieren wir an die Staatsanwälte und Ermittler, dass solche Fehler in Zukunft verhindert werden, damit Mörder nicht unbestraft Menschen töten können.

Der Name von Jairo Mora wird niemals vergessen werden, und als Würdigung seiner Arbeit benannte Sea Shepherd letztes Jahr ein Schiff nach ihm. Momentan wird dieses Schiff zur Überwachung von Wilderern an der Westküste Afrikas eingesetzt.

Im September des letzten Jahres startete Sea Shepherd und LAST (Lateinamerikanische Meeresschildkröten-Gesellschaft) Operation Pacuare, eine Kampagne gegen die Wilderei und zum Schutze der Meeresschildkröten am Strand von Pacuare in Limón.

Das Ziel in diesem Jahr ist die Ausweitung der Operation und der Überwachung der Schildkröten am Strand von Moin, um die Anerkennung und Erinnerung an Jairo und seine wichtige Arbeit in Costa Rica wachzuhalten.

Wir werden niemals schweigen. Wir werden niemals vergessen. Wir werden niemals aufhören. Das Leben in unseren Meeren muss beschützt werden, wie uns Jairo und viele andere mit ihrer mutigen Arbeit unter Einsatz ihres Lebens für diese edle Sache gezeigt haben.

Trotz der Ermittlungsfehler, die das Gericht zu dem Freispruch bewegt haben, wissen die Costa Ricaner, wer die Schuldigen sind.

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