Drei tote Zwergwale auf dem blutigen Deck der Nisshin Maru, 5. Januar 2014. Foto: Tim Watters Dienstag, 6. Januar 2015
Heute gab das Institut für Walforschung (ICR) bekannt,
dass die japanische Walfang-Flotte am 8. Januar 2015 Japan verlassen wird,
um nicht-tödliche Forschungsarbeit an der antarktischen Walpopulation durchzuführen.

Als Antwort auf diese Ankündigung erwiderte Captain Peter Hammarstedt:
„Das absurde, nicht-tödliche Forschungsprogamm der japanischen Regierung muss im Kontext
einer größeren, kriminellen Verschwörung gesehen werden. Die japanische Regierung hat bereits verkündet,
die Tötung von Walen in der Saison 2015/2016 wieder aufzunehmen, trotz der Verurteilung durch den Internationalen Gerichtshof,
dem höchsten Gericht der Welt. Demnach werden die gesammelten Informationen der aktuellen Saison dazu genutzt, Wale bereits in weniger als einem Jahr erneut zu töten. Das japanische, nicht-tödliche Forschungsprogramm ist gleichzusetzen mit dem Auskundschaften einer Bank durch eine Verbrecherbande zur Vorbereitung eines Banküberfalls – ein Überfall, der die Welt ihrer majestätischsten Kreaturen berauben wird.“

Jeff Hansen, der Geschäftsführer von Sea Shepherd Australien, sagte dazu: „Sea Shepherd wurde manchmal als radikal bezeichnet. Die wahren Radikalen sind jedoch diese Wal-Wilderer aus Japan, die fortwährend sowohl die australischen Bundesgerichte als auch den Internationalen Gerichtshof brüskieren. Während diese Schlächter losziehen, um den Tatort für ihre kriminellen Handlungen gegen Wale in 2015 auszukundschaften, sind die wahren Radikalen sowohl die japanischen Wal-Wilderer als auch die Regierungen dieser Welt, die dabei tatenlos zusehen. Sea Shepherd, die Verteidiger des Gesetzes, sind die Konservativen.“

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