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Durch das AIS-Schiffsidentifikationssystem kann bestätigt werden, dass die Nisshin Maru das Südpolarmeer verlassen hat. (Zum Vergrößern anklicken)13.03.2014
Wir freuen uns, offiziell mitteilen zu können, dass die japanische Walfangflotte die Gewässer der Antarktis-Vertragszone verlassen hat und die Wilderei im Antarktischen Walschutzgebiet für dieses Jahr beendet ist.

Heute gegen 2:15 Uhr Ortszeit (AEDT) empfingen wir das Signal des AIS-Schiffsidentifikationssystems von der Nisshin Maru, kurz bevor das Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte den sechzigsten Breitengrad Süd überschritt. Wir können bestätigen, dass das Schiff auf Kurs Richtung Norden ist und mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 10-11 Knoten fährt. Die Nisshin Maru wird in zirka drei Wochen in Japan ankommen.

Seit die Nisshin Maru zuletzt am 2. März auf der Flucht gesichtet wurde, haben die Bob Barker und die Steve Irwin die einzig guten Wettergebiete überwacht und besetzt, welche für die Walfänger als Fanggebiet so spät in der Saison in Frage gekommen wären. Während dieser Zeit wurde die Nisshin Maru von nur einem Harpunenschiff begleitet, was die Jagdaktivitäten weiterhin eingeschränkt hat und die ohnehin schon katastrophale Jagdsaison noch verschlimmert.

Am Dienstag gaben die Yushin Maru No. 2 und die Yushin Maru No. 3 die Verfolgung der Sea Shepherd-Schiffe auf, was darauf hindeutet, dass den Walfängern der Treibstoff ausgeht und eine weitere Verfolgung unmöglich machte. Die Bob Barker und die Steve Irwin fuhren daraufhin Richtung Norden zur Grenze der Antarktis-Vertragszone, um die Nisshin Maru aus dem Walschutzgebiet zu vertreiben.

Dies ist das erste Mal in den zehn Jahren unserer antarktischen Walverteidigungskampagnen, dass die Walfänger das AIS-Schiffsidentifikationssystem noch während ihrer Anwesenheit ihn ihrem selbst-ernannten Walfanggebiet aktiviert haben. Bislang hielten sie ihren Aufenthaltsort immer geheim, um Auseinandersetzungen mit den Schiffen von Sea Shepherd aus dem Weg zu gehen.

Siddharth Chakravarty, Kapitän der Steve Irwin, sagte: “Die Tatsache, dass sie ihren Aufenthaltsort und ihre Absicht, nach Japan zurückzukehren preisgegeben haben, ist ein Zeichen klarer Kapitulation. Da sie vermeiden wollten, weiterhin von Sea Shepherd verfolgt zu werden und in Gebiete des Südpolarmeeres hätten ausweichen müssen, von denen der Wetterbericht bis zu zehn Meter hohe Wellen vorausgesagt hat, hatten sie keine andere Wahl, als zu flüchten und die Jagd aufzugeben. Außerdem kommen sie dadurch nicht in die Verlegenheit, wieder von unseren Schiffen entdeckt zu werden. Ich bin unheimlich stolz auf unsere Bemühungen, die Walfänger permanent zur Flucht zu veranlassen und ihre illegalen Aktivitäten während der ganzen Walfangsaison zu stören.“

Die Kapitäne von Operation Relentless: Sid Chakravarty, Peter Hammarstedt und Adam Meyerson. Foto: Eliza MuirheadDie Kapitäne von Operation Relentless: Sid Chakravarty, Peter Hammarstedt und Adam Meyerson. Foto: Eliza MuirheadSeit die Walwilderer am 5. Januar das erste Mal ausfindig gemacht wurden, hat die Sea Shepherd-Flotte die japanischen Walfänger aktiv verfolgt und die Nisshin Maru während eines Zeitraums von drei Monaten vier Mal aufgespürt. Durch die beständige Verfolgung durch Sea Shepherd wurden die Walfangaktivitäten behindert. Dabei konnten die Walfänger zwei Mal beim Zerlegen von geschützten Zwergwalen beobachtet werden, die im Antarktischen Walschutzgebiet gewildert wurden.

So lange ist die Sea Shepherd-Flotte noch nie im Südpolarmeer geblieben, um gegen die illegalen Aktivitäten der Walfänger vorzugehen.

Peter Hammarstedt, Kapitän der Bob Barker, sagte: “Die späte Rückkehr der Walfangflotte ist ein Beweis dafür, dass wir ihnen eine katastrophale Walfangsaison beschert haben. Um unserer Flotte zu entgehen, waren die Walwilderer bereit, auch in der zweiten Märzwoche weiterzumachen und das trotz der zunehmend schlechten Wetterbedingungen. Vor Beginn dieser Kampagne haben wir unseren Mandaten, den Walen, und all unseren Unterstützern aus aller Welt das Versprechen gegeben, diese Wilderer aus dem Walschutzgebiet zu vertreiben – dieses Versprechen haben wir gehalten. Wir sind – unnachgiebig.“

Die Sam Simon ist bereits am Samstag in ihrem Heimathafen Williamstown, Melbourne angekommen, und ihre Crewmitglieder wurden wie Helden empfangen. Die Bob Barker ist auf dem Weg nach Wellington. Die Steve Irwin wird nach Hobart zurückkehren, um dem Sea Shepherd Vorsitzenden und Leiter von Operation Relentless, Bob Brown, die Ehre zu erweisen. Beide Schiffe werden am 22. März erwartet.

Sea Shepherd ist nach wie vor die einzige Organisation, die sich für die Unantastbarkeit des Antarktischen Walschutzgebietes einsetzt und direkt gegen die illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte vorgeht.


Die Crew von Operation Relentless. Foto: Tim Watters
Die Crew von Operation Relentless. Foto: Tim Watters

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