Sea Shepherd History
 
SSCS History in the Faroes

Sea Shepherd Geschichte: Das Grind stoppen

Sea Shepherd war die führende Opposition gegen das Abschlachten von Grindwalen auf den dänischen Färöer-Inseln. Captain Paul Watson führte Kampagnen gegen die Jagd 1985, 1986 und nochmals im Jahr 2000 an. Während Sea Shepherd vor den Inseln patrouillierte, wurden keine Wale getötet.

Paul Watson makes a deal1985 waren die färöischen Behörden durch die Anwesenheit von Sea Shepherd im Hafen von Torshavn dermaßen provoziert, dass sie sich auf einen Deal einließen: Als Gegenleistung, dass Sea Shepherd die Färöer-Inseln verließ, wurde versichert, dass das Morden für die verbleibende Saison eingestellt werde würde – das wäre ein Sieg ohne die Notwendigkeit weiterer Auseinandersetzungen. Das Resultat war, dass etwa 500 Grindwale vor einem grausamen Tod bewahrt wurden.

.Ein Jahr später kehrte Sea Shepherd zu den Färöer-Inseln zurück, diesmal mit einem Kamerateam der BBC. Die BBC produzierte den preisgekrönten Dokumentarfilm Black Harvest (=schwarze Ernte) und benutzte dabei Filmmaterial, das während der Kampagne von Bord des Sea Shepherd-Flaggschiffes aufgenommen wurde. Während der Kampagne im Jahre 1986 verfolgten färöische Kanonenboote die Sea Shepherd II und griffen uns mit Tränengas an, um das Schiff zu entern und die Mannschaft zu verhaften. Dieser Versuch blieb jedoch ohne Erfolg. Die daraus resultierende Medienberichterstattung und die Tatsache, dass eine gewisse Anzahl von Grindwalschulen von den Todesbuchten ferngehalten wurde, übten weiteren Druck auf die färöischen Behörden aus, das grausame Grind zu beenden.

sscs-history-2010-dead-mother-and-calf-01-800wZum Jahrtausendwechsel schickte Sea Shepherd zum dritten Male ein Schiff zu den Färöer-Inseln und schaffte es, 20.000 Läden aus zwei Lebensmittelketten in Deutschland davon zu überzeugen, färöische Fischprodukte zu boykottieren. Sea Shepherd ist bis heute die führende Kraft bei der Ausübung wirtschaftlichen Drucks auf die Färöer-Inseln, um das Grind zu beenden. Wir tun dies, indem wir mitfühlende Menschen und Firmen dazu aufrufen, färöische Meeresfrüchte so lange zu boykottieren, bis unsere Mission erfüllt ist.  

Im Jahr 2011 kehrte Sea Shepherd für die Operation Ferocious Isles auf die Färöer zurück und stationierte freiwillige Crews an Land und auf See. Während Sea Shepherd auf den Inseln patrouillierte, wurden keine Grindwale getötet. Animal Planet begleitete die Kampagne und machte die grausamen Bilder des Grindwalfangs einer breiten internationalen Öffentlichkeit zugänglich, als das Material im Rahmen des „Whale Wars“-Spin-Offs unter „Viking Shores“ ausgestrahlt wurde.

Sea Shepherd führte Bestrebungen an, wirtschaftlichen Druck auf die Färöer-Inseln auszuüben, indem mitfühlende Menschen und Unternehmen dazu aufgerufen wurden, färöische Meeresprodukte zu boykottieren, um so ein Ende des Grindwalfangs zu erzwingen.

Im Juni 2014 kehrt Sea Shepherd für die Operation GrindStop 2014 auf die Färöer zurück und hunderte Freiwillige stehen bereit, um die Grindwale und andere vom brutalen Grindadráp betroffene Wale zu schützen. Diese Kampagne wird die bislang umfangreichste, die Sea Shepherd auf den Färöer-Inseln durchführt - und das Ziel lautet nach wie vor: Kein einziger getöteter Wal!

Paul Watson and crew in 2000Paul Watson and crew in 2000

 
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Sea Shepherd ist eine internationale gemeinnützige Organisation
zum Schutz der marinen Tierwelt