About the Campaign
 
About the Campaign

GrindStop: Kampagne zum Schutz der Wale und Delfine

Seit Hunderten von Jahren treiben die Walfänger auf den dänischen Färöern wandernde Grind- und andere Kleinwale in flachem Wasser zusammen und schlachten sie ab. Ganze Familien werden dabei zerstört. Die Färinger behaupten, dass die Menschen ohne das Fleisch dieser Wale verhungern würden. Es ist irrelevant, ob die Menschen in der Vergangenheit verhungert wären, wenn sie keinen Grindwal gegessen hätten. Heutzutage gibt es sicherlich niemanden auf den dänischen Färöern, der hungern oder sogar verhungern würde, wenn keine Kleinwale mehr getötet würden.

Heute ist das „Grindadràp" (Grindwaltötung) ein barbarisches und grausames Relikt aus alter Zeit, das keinen Platz mehr in der modernen Zivilisation hat. Der Massenmord von ganzen Walfamilien und das unvorstellbare Leiden, das diesen fühlenden, intelligenten Wesen zugefügt wird, sind gewissenlos. Die andauernde Plünderung der Ozeane hat verheerende Folgen. Der Konsum des Walfleisches ist zudem gefährlich. Die Europäische Union erlaubt dieses Vorgehen nicht, aber die dänischen Färöer schaffen es, die europäischen Verbote zu umgehen: Sie überfischen ihre Meere und fügen den Meeressäugetieren Schaden zu. Sea Shepherd hat in den vergangenen Jahren gegen das Grind eingegriffen und wird es  wieder tun.

Sea Shepherd ist seit 1983 führend in seinem Widerstand gegen das brutale Abschlachten von Delfinen und Walen auf den Färöer-Inseln. 2011 ist Sea Shepherd zu unserer  Färöer-Kampagne Operation Ferocious Isles dorthin zurückgekehrt. Solange Sea Shepherd bei den Inseln patrouillierte, fand keine Grindwaljagd statt. Das ist immer noch unser Ziel: Den Grind zum GrindStop zu bringen. In diesem Sommer wird Sea Shepherd wieder einmal seine Klienten mit seiner bisher größten Kampagne auf den Färöer-Inseln verteidigen, mit Crews, die in vorderster Front an den Küsten und auf See patrouillieren.

Insgesamt wurden bis dato 28 Crewmitglieder von Sea Shepherd festgenommen, weil sie das Grindadráp „störten“. Viele wurden anschließend für das „Verbrechen“, Grindwale zu verteidigen, des Landes verwiesen.

Jedes Jahr werden im dänischen Protektorat der Färöer bis zu 1000 Grindwale und andere Delfine auf ihren Wanderrouten gejagt und brutal getötet. Diese Praxis ist bekannt als das „Grindadráp“ oder „Grind“. Das grausame und blutige Morden geschieht einerseits mit der Unterstützung der dänischen Regierung, verletzt andererseits jedoch internationale Gesetze.

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OPERATION BLOODY FJORDS
Verteidigung der Grindwale auf den Färöern und in Dänemark

Eine neue Richtung das Grindadráp zu stoppen
Das grausame und blutige Abschlachten, das als Grindadráp bekannt ist, wird mit Unterstützung der dänischen Regierung fortgesetzt, was im Widerspruch zur Habitat-Richtlinie der Europäischen Union steht. Die Kampagne OPERATION BLOODY FJORDS leitet eine neue Richtung für Sea Shepherd ein, indem die Organisation ihren Kampf gegen das Grindadráp ins Zentrum der färöischen und dänischen Behörden trägt, die diese überholte Praxis weiterhin fördern.

Der Sachverhalt
Eine grausame und veraltete Abschlachtung im Namen der “Tradition”

Jedes Jahr werden im dänischen Protektorat der Färöer bis zu 1.000 Grindwale und andere Delfine auf ihren Wanderrouten gejagt und brutal getötet. Sea Shepherd leistet seit den 1980er Jahren Widerstand gegen das Grindadráp, hat im Zuge dessen das Leben Hunderter Grindwale gerettet und die weltweite Aufmerksamkeit auf die laufenden Abschlachtungen gelenkt. Viele von den insgesamt 28 Sea Shepherd-Freiwilligen, die wegen „Einmischung“ in das Grindadráp verhaftet wurden, wurden später wegen des "Verbrechens" der Verteidigung von Grindwalen abgeschoben.

Das Ziel der Kampagne
Das Grind im Zentrum der färöischen und dänischen Behörden bekämpfen

In der Absicht das Grauen des Grindaráps zu vertuschen, werden Sea Shepherd-Freiwillige durch zunehmende Einschränkungen daran gehindert, die Färöer zu betreten. Aber während sich das Schlachtfeld ändert, ändern wir auch unsere Taktik. OPERATION BLOODY FJORDS trägt den Kampf ins Zentrum der färöischen und dänischen Behörden, die diese überholte Praxis weiterhin fördern. Wir werden Foto- und Videobeweise nutzen, um den Kampf gegen das Grind auf rechtlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene und – wie immer – auch mit Hilfe der Medien bekämpfen.

Rechtliche Herausforderungen
Dänemark zur Verantwortung ziehen

Sea Shepherd hat offiziell eine Klage bei der Europäischen Kommission eingereicht, ein Vertragsverletzungsverfahren wegen Unterstützung des Abschlachtens von Grindwalen und anderer Wale auf den Färöern gegen Dänemark einzuleiten. Eine EU-Richtlinie verbietet Mitgliedstaaten jegliche Form der vorsätzlichen Störung, des Fangens oder Tötens von Walen. Allerdings hat Sea Shepherd jedoch Beweise dafür, dass dänische Beamte der Polizei, der Marine und des Zolls das Grind unterstützen und sogar aktiv daran teilgenommen haben.

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Sea Shepherd ist eine internationale gemeinnützige Organisation
zum Schutz der marinen Tierwelt