sscs logo jolly roger kleinAn der Frontlinie des Meeresschutzes durch direkte Aktionen

DIE GESCHICHTE VON SEA SHEPHERD

Die Sea Shepherd Conservation Society wurde 1977 von Captain Paul Watson, einem weltbekannten Vorkämpfer in Umweltfragen
und Mitbegründer von Greenpeace, gegründet. Ziel der Organisation ist es, Direkte Aktionen gegen illegal operierende Personen
durchzuführen, welche die Artenvielfalt der Weltmeere zerstören. Hier die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2013


Februar: Sea Shepherd erhält 900.000 Euro von der Dutch National Postcode Lottery
Am 13. Februar fand die von der Dutch National Postcode Lottery durchgeführte jährliche Goed Geld Gala im Concertgebouw in Amsterdam statt. Geert Vons, Generaldirektor für Sea Shepherd Niederlande und Daan Molenaar, Schatzmeister und Vorstandsmitglied, nahmen für Sea Shepherd Niederlande an der Gala teil. Judith Lingeman, Leiterin der Wohltätigkeitsabteilung bei der Dutch Postcode Lottery, übergab den beiden einen Scheck über 900.000 Euro.

Februar: Berufungsgericht des Neunten US Bezirks erlässt Beschluss zugunsten der japanischen Walwilderer
In dem aktuellsten Beschluss nennt der neunte Bezirk Sea Shepherd „Piraten“, wo doch in Wirklichkeit die Walwilderer die Piraten in diesem Szenario sind – Piraten getrieben von Gier und Mord. Bei einer Pressekonferenz des National Press Clubs zu Beginn des Monats schloss der bekannte Umweltanwalt Robert F. Kennedy sich der Meinung zum ICR an.

April: Sea Shepherd Dam Guardians berichten von Seelöwen in ernster Notlage im Hafen von Astoria
Die Sea Sheperd Dam Guardians, die im Hafen von Astoria vor Ort sind, um das Schikanieren, Brandmarken und Töten von Seelöwen aufgrund des Verbrechens, Lachs am Columbia River zu fressen, zu dokumentieren, haben am späten Montag Nachmittag einen Seelöwen am westlichen Ende des Hafens, dem östlichen Bassin, ausfindig gemacht.

Mai: Sea Shepherd startet die Kampagne Operation Reef Defense in Hawaii
Korallenriffe sind einige der biologisch vielfältigsten Ökosysteme unseres Planeten und bieten ungefähr 25 Prozent aller Meereslebewesen einen sehr wichtigen Lebensraum, doch sie verschwinden mit einer alarmierenden Geschwindigkeit aufgrund menschlicher Einflüsse wie Umweltverschmutzung, Überfischung, Schwarzhandel mit Wildtieren, Küstenerschließung und globaler Erwärmung. 30 Prozent aller Korallenriffe auf der Welt sind in den letzten 50 Jahren abgestorben und weitere 30 Prozent haben massive Schäden erlitten.Von den verbleibenden Riffen werden voraussichtlich 60 Prozent in weniger als 25 Jahren absterben.

Mai: Ein denkwürdiger Jahrestag: Am 13. Mai jährte sich die Verhaftung von Captain Watson zum ersten Mal
Kaum zu glauben, es ist schon ein Jahr her, dass unser geschätzter Gründer Captain Paul Watson in Frankfurt verhaftet wurde. Der Grund dafür war eine zehn Jahre alte und politisch motivierte Anklage: Die Regierung bat ihn darum, costa-ricanische Haiwilderer zu stoppen und Watson versuchte einzugreifen. Niemand wurde verletzt, es wurde nichts beschädigt und der Fall wurde von den Behörden vor Ort eingestellt. Tatsächlich wurde der Vorfall in der 2007 veröffentlichten Dokumentation "Sharkwater" festgehalten.

Juni: Ein weiterer Sieg für Sea Shepherd vor französischem Gericht
Vier Spanische Wilderer wurden dazu verurteilt, je 5000 Euro an Sea Shepherd Frankreich zu zahlen. Sie waren für schuldig befunden worden, in französischen Gewässern Entenmuscheln gewildert zu haben.

Juni: Sea Shepherd unterstützt die Klage zum Schutz der Wale vor dem Internationalen Gerichtshof
Das Gerichtsverfahren, bei dem die australische Regierung ihren Fall gegen Japans Walfang im Südpolarmeer am Internationalen Gerichtshof in Den Haag darlegt, beginnt am Mittwoch, den 26. Juni. Der Zeitraum für die Anhörungen ist auf drei Wochen, vom 26. Juni bis zum 16. Juli, angesetzt. “Ich erwarte, dass der Internationale Gerichtshof feststellen wird, dass Japan kommerziellen Walfang betreibt und somit gegen internationale Gesetze verstößt“, sagte Dr. Bob Brown, Vorstandsmitglied bei Sea Shepherd Australien.

Juni: Ocean Alliance und Sea Shepherd starten gemeinsam die “Operation Toxic Gulf”
toxicgulfEs ist jetzt drei Jahre her, seit BP im Golf von Mexiko eine Ölkatastrophe ausgelöst hat, aber bis heute bezeichnet man das Ganze in den USA verniedlichend als “Gulf Spill”. Von „spill“ (etwas verschütten) redet man normalerweise, wenn man sein Getränk umwirft oder wenn man zu viel Benzin in den Tank seines Autos füllt und ein paar Tropfen überlaufen. Die geschätzt 800 Millionen Liter Rohöl, die zwischen dem 20. April und 15. Juni 2010 in den Golf geflossen sind, kann man wohl kaum zu dieser Kategorie zählen.

Juli: Sea Shepherd wurde Zutritt zur Abschlussverhandlung des IGH verweigert
Sea Shepherd wurde der Zutritt zum Friedenspalast verwehrt, als wir an der ersten Sitzung der zweiten Runde der mündlichen Anhörung von Japans Argumenten und Bemerkungen teilnehmen wollten. Zuerst informierte uns eine Mitarbeiterin des IGH am Eingang darüber, dass die Anhörungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfänden. Das überraschte uns, da uns der IGH in einem offiziellen Schreiben an unseren Anwalt zwei Plätze zusicherte, um bei allen Sitzungen des Falls Walfang in der Antarktis (Australien gegen Japan: Neuseeland interveniert) anwesend sein zu können.

Juli: Sea Shepherd Brasilien ergreift Maßnahmen zum Schutz der Südlichen Glattwale
Im Oktober 2012 wurde Sea Shepherd Brasilien darüber informiert, dass Südliche Glattwale vor der Küste von Santa Catarina (einem Bundesstaat im Süden Brasiliens) und im Schutzgebiet für Südliche Glattwale (APA) misshandelt werden.

Juli: Operation Toxic Gulf: Eine erste Übersicht
Am 20. April 2010 explodierte die Ölplattfrom Deepwater Horizon, und 7,8 Millionen Liter Öl flossen unkontrolliert in den Golf von Mexiko. Die giftige Brühe versetzte der Biosphäre im Golf einen schweren Schlag. Doch erst die Reinigungschemikalie Corexit schlug sie endgültig K.O. Der englische Ölkonzern British Petroil schüttete 1,5 Millionen Liter davon verantwortungslos ins Meer, um den Ölteppich zu zerteilen. Die Chemikalie wurden in beispielloser Menge verwendet – und war dabei nie vollständig auf ihre Langzeitfolgen getestet worden.

August: Sea Shepherd und die Galapagosinseln
galapagosUngefähr 960 Kilometer von der Küste Ecuadors entfernt liegt das Galapagos Archipel, weltberühmt für seine unverwechselbaren Pflanzen- und Tierwelt. Sea Shepherd hat die Galapagosinseln schon immer als eines der letzten unberührten Wildnisgebiete dieser Erde angesehen. Aber sogar in diesem entlegenen Teil der Welt fordert der menschliche Eingriff einen schweren Tribut von diesem zerbrechlichen Ökosystem. Sea Shepherd betrachtet dieGalapagosinseln als eine fortlaufende Kampagne und möglicherweise eine der wichtigsten unserer Geschichte - auch für das Überleben der Menschheit. Wenn wir letztendlich so etwas Einzigartiges wie die Galapagosinseln nicht schützen können, sind wir als Spezies verloren.

September: Cove Guardians vor Ort in Taiji
Die Cove-Guardian-Kampagne Operation Infinite Patience 2013/2014 beginnt am 1. September, aber dieVorbereitungen für die kommende Tötungssaison wurden beobachtet. Die erfahrene Cove-Guardian-Leiterin Melissa Sehgal und Cove Guardian Scott Cator sind schon vor Ort in Taiji. Als sie am 26. August ankamen, war bereits eine neue Einsatzgruppe der Polizei dort und erwartete das Erscheinen der Sea Shepherd Cove Guardians.

September: Der Sea Shepherd Deutschland Beach Clean Up Day 2013
Wie angekündigt wurde an diesem Wochenende an vielen Orten Deutschlands aufgeräumt. Sea Shepherd Deutschland e.V. bedankt sich bei weit über 100 Unterstützern für ihre tatkräftige Hilfe!

November: Stellungnahme zum Verfahren ICR gegen Sea Shepherd USA vor dem 9. US-Bezirksgerich
Bezug nehmend auf das Verfahren wegen Missachtung einer einstweiligen Verfügung im Fall des „Institute of Cetacean Research“ (ICR - Institut für Walforschung, Japan) gegen die Sea Shepherd Conservation Society USA (SSCS USA) vor dem US-amerikanischen Berufungsgericht des Neunten Bezirks, das am 28. Oktober in Seattle, Bundesstaat Washington, begann und gestern abgeschlossen wurde, nimmt Sea Shepherd USA wie folgt Stellung:

Dezember: Japanische Walfangflotte fährt los ins Australische Antarktische Walschutzgebiet
Die japanische Walfangflotte hat Japan verlassen und ist auf dem Weg ins Australische Antarktische Walschutzgebiet. Das Fabrikschiff Nisshin Maru stach heute vom Hafen in Innoshima in See und das Tankschiff der Flotte, die Sun Laurel, ein paar Tage zuvor. Die Harpunenschiffe haben ihr automatisches Identifikationssystem (AIS) ausgeschaltet und scheinen auch schon unterwegs zu sein

Dezember: Die Sea Shepherd-Flotte sticht in See - Start der zehnten Antarktiskampagne zum Schutz der Wale
relentlessHeute Morgen versammelten sich Freunde, Familien und Unterstützer an der Operationsbasis von Sea Shepherd Australien in Williamstown und am Elizabeth Street Pier in Hobart, um den Crews der Steve Irwin, der Sam Simon und der Bob Barker Lebewohl zu sagen. Im Rahmen der zehnten Walschutzkampagne von Sea Shepherd - Operation Relentless - machen sich die Schiffe auf den Weg in Richtung Antarktis.

Dezember: Sea Shepherd stellt sich gegen die Bejagung einer geschützten Spezies vor der Küste Westaustraliens
Als Reaktion auf die jüngsten Haiunfälle, die tragischerweise Todesopfer fordern, hat die Regierung von Westaustralien (WA) ihre Politik zur Minderung des Haibestands - oder laienhaft ausgedrückt, die Bejagung des Großen Weißen Hais - angegündigt. Federführend hierbei sind der ehrenwerte Premier Barett und der zu dieser Zeit amtierende Fischereiminister Troy Buswell.


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Die 90er Jahre
2000 bis 2010
2012
2014
2015







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