sscs logo jolly roger kleinAn der Frontlinie des Meeresschutzes durch direkte Aktionen

DIE GESCHICHTE VON SEA SHEPHERD

Die Sea Shepherd Conservation Society wurde 1977 von Captain Paul Watson, einem weltbekannten Vorkämpfer in Umweltfragen
und Mitbegründer von Greenpeace, gegründet. Ziel der Organisation ist es, Direkte Aktionen gegen illegal operierende Personen
durchzuführen, welche die Artenvielfalt der Weltmeere zerstören. Hier die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2014


Januar: Sea Shepherd findet Walfangflotte
Die Sea Shepherd-Flotte hat alle fünf Schiffe der japanischen Walfangflotte inklusive des japanischen Fabrikschiffs Nisshin Maru im antarktischen Walschutzgebietgefunden. Die Steve Irwin, die Bob Barker und die Sam Simon verfolgen jetzt die Walfangflotte und vertreiben sie von ihrem angesteurten Wilderergebiet, unterbrechen ihre illegale Jagd und bereiten sich darauf vor, das Abschlachten der Wale zu beenden.

Januar: Sea Shepherd startet "Operation Sunu Gaal"
Sea Shepherd startet "Operation Sunu Gaal" - eine kampagne, um der Republik Senegal zur Seite zu stehen und vor deren Küste zu patroullieren und dem illegalen, undokumentierten und unregulierten Fischfang entgegenzutreten.

Januar: Sea Shepherd kreist Walfangflotte ein – Wilderei verhindert
news 140125 1 4 TW Nisshin Maru Yushin Maru 1 and 2 0017621 800wDie Flotte von Sea Shepherd hat erneut das Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte, die Nisshin Maru, ausfindig gemacht und konnte somit jeglichen Walfang im Antarktischen Walschutzgebiet unterbinden. Das Schiff wurde am 24. Januar um 20.50 Uhr Ortszeit in der Position 70°27’ Süd 150°03’ West vom Sea Shepherd-Schiff Bob Barker gesichtet. Wieder einmal hat Sea Shepherd alle Schiffe der japanischen Walfangflotte ausfindig gemacht. Der Helikopter der Steve Irwin konnte sowohl die Nisshin Maru als auch zwei Harpunenschiffe, die Yushin Maru Nr. 1 und Nr. 2 überfliegen und sichten.

Februar: Regierungen von Australien und Neuseeland überlassen Antarktische Walschutzgebiet den japanischen Walfängern
Letzte Nacht, am Sonntag, 2. März gegen 17:15 Uhr Ortszeit (AEDT), wurde das Sea Shepherd-Schiff Bob Barker im Antarktischen Walschutzgebiet von zwei Harpunenschiffen der japanischen Walfangflotte unprovoziert aus dem Hinterhalt bei 72° 56' S und 178° 10' O angegriffen. Während des Vorfalles kreuzten die Harpunenschiffe den Bug der Bob Barker insgesamt elf Mal und versuchten, mit einem Stahlseil die Schiffsschraube und das Ruder des Sea Shepherd-Schiffes lahmzulegen. Es war der dritte derartige Angriff auf die Bob Barker in diesem Jahr.

Februar: Sea Shepherd Australien verklagt Barnett-Regierung vor dem Obersten Gerichtshof
Aus den Reihen der Wissenschaft gibt es kritische Stimmen gegen die gezielte Tötung von Haien durch die westaustralische Regierung, die Öffentlichkeit ist gegen die Drumlines (eine Fangvorrichtung für Haie mit beködertem Haken) sowie die damit einhergehenden Risiken für die Menschen, und rund um den Globus wird das Tötungsprogramm gegen Haie, das jeglicher Logik entbehrt, verurteilt. Und trotzdem gesteht Premierminister Colin Barnett nicht ein, dass er einen Fehler begangen hat, und weigert sich, den Wahnsinn dieses Tötungsprogramms zu beenden.

März: Wale des Südpolarmeers sind jetzt sicher,Walfang eingestellt
Wir freuen uns, offiziell mitteilen zu können, dass die japanische Walfangflotte die Gewässer der Antarktis-Vertragszone verlassen hat und die Wilderei im Antarktischen Walschutzgebiet für dieses Jahr beendet ist.

März: Sea Shepherd beendet erfolgreiches Pilotprojekt gegen Wilderei in Guatemala
news 140314 1 img 1237 largIm Rahmen ihrer Unterstützung des guatemaltekischen Fischereiministeriums und der Marine stoppte Sea Shepherd mehrere groß angelegte Wilderei-Operationen. Die Sea Shepherd Conservation Society und Sea Shepherd Global haben während ihrer dreiwöchigen Anti-Wilderei-Patrouillen in Zusammenarbeit mit Beamten des Fischereiministeriums und der Marine mehrere groß angelegte Wilderei-Operationen innerhalb der Gewässer Guatemalas gestoppt.

März: Sea Shepherd-Schiffe von erfolgreicher Walschutzkampagne zurückgekehrt
Seit der ersten Ortung der Walwilderer am 5. Januar hat die Sea Shepherd-Flotte die japanischen Walfänger verfolgt und das Fabrikschiff der Flotte, die Nisshin Maru, insgesamt vier Mal ausgemacht. Die Aktivitäten der Walfangflotte wurden durch Sea Shepherds ständige Verfolgung erschwert, wobei die Walfänger zwei Mal dabei erwischt und bloßgestellt werden konnten, wie sie geschützte Zwergwale schlachteten, die sie in den Gewässern des Antarktischen Walschutzgebietes gewildert hatten.

März: Sieg für die Wale! Gerichtshof erklärt japanischen Walfang im Südpolarmeer für „nicht wissenschaftlich“
Mit einem atemberaubenden Sieg für die Wale verkündete der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag heute in dem grundlegenden Fall Australien gegen Japan seine verbindliche Entscheidung, dass das japanische Walfangprogramm JARPA II in der Antarktis nicht für wissenschaftliche Zwecke stattfindet und ordnete an, dass alle Genehmigungen, die für JARPA II erteilt wurden, aufgehoben werden. Diese Neuigkeiten wurden von der Sea Shepherd Conservation Society USA und Sea Shepherd Australien begrüßt und gefeiert. Beide waren bereits im Südpolarmeer direkt gegen die japanischen Walfänger eingeschritten.

April: "Operation Sturmmöwe" hat begonnen.
Kampagnenlogo opsm klZur Brutsaison 2014 startet Sea Shepherd die Möwenschutzkampagne „Operation Sturmmöwe 2014“ im Überseehafen:  Die Brutwiese wird über die gesamte Brutzeit durch Freiwillige der Sea Shepherd Conservation Society und engagierte Bremer Bürger überwacht.  Dabei wird jeder Versuch die Eier zu stehlen sofort zur Anzeige gebracht.  Da die Sturmmöwen nach §39 und §44 des Bundesnaturschutzgesetzes geschützt sind, ist die Entnahme der Eier aus den Nestern, genauso wie das Nachstellen, Fangen, Verletzen oder Töten von Sturmmöwen eine Umweltstraftat und kann mit bis zu drei Jahren Freiheitsentzug bestraft werden.

April: Ein Update zu GrindStop 2014
Sea Shepherd hat kürzlich eine Erkundungstour auf den Färöer-Inseln abgeschlossen. Vier Mitglieder des Operation GrindStop 2014-Teams verbrachten mehrere Tage damit, sich die Tötungsstrände anzusehen und neue Werkzeuge und Geräte zu testen. Wir machen uns für die Anwesenheit von hunderten Freiwilligen auf See und an Land bereit, die über vier Monate lang an den Stränden Wache stehen werden und dort im Falle einer Abschlachtung von Grindwalen Alarm schlagen, eingreifen und die Geschehnisse dokumentieren werden.

April: Wegen Missachtung des Urteils des höchsten Gerichts der Welt bringt sich das ICR selbst in Schande
Aus Gerichtsdokumenten, die heute vom japanischen Walforschungsinstitut (ICR) eingereicht wurden, geht hervor, dass sie in der Saison 2015-2016 beabsichtigen, wieder in die Antarktis zurückzukehren, um Wale zu jagen. Zusätzlich will das ICR weiteren Sea Shepherd-Regionalgruppen gerichtlich untersagen, ICR-Walfang-Operationen zu behindern.

Mai: Sea Shepherd startet Operation Siracusa und stoppt die ersten Wilderer
blog 140513 1 logo Operazione Siracusa color 200wSchon am zweiten Tag der Operation Siracusa, der Kampagne von Sea Shepherd Global, um die illegale Fischerei in Italiens Meeresschutzgebiet Plemmirio vor der Küste von Syrakus zu stoppen, haben Sea Shepherd Voluntäre die ersten Wilderer gestellt. Ziel der Operation Siracusa ist es, das empfindliche Ökosystem des Parco del Plemmirio zu schützen. Sea Shepherd Besatzungen werden dieses Meeresschutzgebiet und seine Bewohner vor der Ausbeutung verteidigen, indem sie die Aktivitäten der Wilderer dokumentieren und zur Anzeige bringen.

Juni: Galapagos im Fokus: Ein Blick auf unsere laufende Arbeit vor Ort
Ungefähr 960 Kilometer von der Küste Ecuadors entfernt liegt der Galapagos-Archipel, weltberühmt für seine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. Sea Shepherd hat die Galapagosinseln schon immer als eines der letzten unberührten Wildnisgebiete dieser Erde angesehen. Aber sogar in diesem entlegenen Teil der Welt fordert der menschliche Eingriff einen hohen Tribut von diesem zerbrechlichen Ökosystem.

Juni: Sea Shepherd und Ocean Alliance starten Operation Toxic Gulf 2014
Die Kampagne wird die Langzeitfolgen der Deepwater Horizon-Ölkatastrophe sowie die Effekte der giftigen Öldispersionsmittel auf die Wale und andere Meereslebewesen im Golf von Mexiko dokumentieren. Die Meeresschutzorganisationen Sea Shepherd und Ocean Alliance starten Operation Toxic Gulf, eine gemeinsame Kampagne zur Dokumentation der verheerenden und anhaltenden Auswirkungen der BP Deepwater Horizon-Ölkatastrophe auf das Leben und das gesamte Ökosystem im Golf von Mexiko.

Juni: Sea Shepherd startet Walschutzkampagne Operation Grindstop 2014 auf den Färöern
Zum Start dieser multinationalen Land- und Seekampagne zur Verteidigung der Grindwale und anderer Delfine waren Captain Peter Hammarstedt, Schiffsmanager von Sea Shepherd Global, Lamya Essemlali, Präsidentin von Sea Shepherd Frankreich und Kampagnenleiterin von Operation GrindStop 2014 und Scott West, Kampagnenleiter von Sea Shepherd USA und verantwortlicher Leiter für die Landeinsätze von Operation GrindStop 2014, anwesend.

Juni: Hundestaffel auf den Galapagosinseln wird bis 2017 gegen den Schmuggel mit wildlebenden Tieren eingesetzt
Sea Shepherd Galapagos freut sich mitzuteilen, dass durch ein erneuertes Abkommen die Zusammenarbeit mit der Polizei-Spürhundestaffel, spezialisiert auf das Aufspüren von Schmuggel mit wildlebenden Tieren, bis 2017 gesichert ist. Sea Shepherd Galapagos und das Innenministerium von Ecuador haben am 8. Mai 2014 ein offizielles Abkommen über die Zusammenarbeit zur Unterstützung dieser einmaligen Polizeieinheit unterzeichnet. Dies folgte unmittelbar auf die Pensionierung von vier Spürhunden (Bosco, Cristina, Kevin und Nico) aus der Galapagos Polizei-Spürhundstaffel, mit der Sea Shepherd seit 2008 zusammenarbeitet.

August: Fleisch von den abgeschlachteten Nördlichen Entenwalen wurde von den färöischen Walkillern ins Meer geworfen
news 140617 1 3 grindstop logo 3g1Das Sea Shepherd Drohnen-Team machte Bildaufnahmen, als das Fleisch dieser seltenen Walart hemmungslos entsorgt wurde; der Beweis, dass die Walfänger die Wale nicht wegen ihres Fleisches töten. Als Sea Shepherd Volontäre an Land erfuhren, dass Walfleisch von einer abgelegenen Klippe ins Meer geworfen wurde, schickte man eine Drohne, um Bilder und Filmmaterial von den Überresten zu erstellen, welche einst lebende fühlende Wale waren, und nun nichts weiter sind als ein paar Fleischstücke, die auf dem Meer schwimmen. Auf dem Wasser war zwischen dem quadratisch zugeschnittenem Blubber eine große, abgetrennte Walrückenflosse zu sehen. Während das Team die Geschehnisse aufnahm, erschien ein Färinger und warf noch mehr Walfleisch die Klippe herunter. Die anderen herbeikommenden Färinger machten sofort kehrt und verschwanden, weil sie nicht riskieren wollten, beim Entsorgen des Walfleisches von Sea Shepherd fotografiert zu werden.

August: Sea Shepherd-Crewmitglieder für Eingriff bei der brutalen färöischen Grindwaljagd verhaftet
Vierzehn freiwillige Sea Shepherd-Crewmitglieder der Kampagne Operation Grindstop 2014 zum Schutz der Grindwale wurden heute auf der färöischen Insel Sandoy verhaftet. Sie hatten sich ins Wasser begeben und sich direkt zwischen einer Schule von 33 Walen und deren Killern positioniert, um die Grindwale vor dem brutalen Massenabschlachten, als Grindadràp oder Grind bekannt, zu schützen.

September: Rückblick auf Operation Toxic Gulf 2014
Obwohl Operation Toxic Gulf 2014 beendet und die Odyssey in ihren Hafen zurückgekehrt ist, fängt die Arbeit zum Schutz des empfindlichen Golfs von Mexiko, der sich noch immer von der Katastrophe erholt, gerade erst an. In diesem Sommer schloss sich die Sea Shepherd Conservation Society mit Ocean Alliance im zweiten Jahr in Folge zusammen, um die Langzeit-Umweltschäden, die durch die Deepwater Horizon Ölkatastrophe von 2010 verursacht wurden, zu erforschen – ebenso wie die Folgen des Einsatzes von giftigen Dispersionsmitteln, die man zum Abbau von Ölteppichen im Meer und damit in der Nahrungskette verteilt hat. Ocean Alliance untersucht seit 5 Jahren das Ökosystem im Golf und die vielen Spezies, die dort beheimatet sind. Sea Shepherd ist stolz darauf, die Fortsetzung dieser wichtigen Arbeit in den letzten zwei Jahren ermöglicht zu haben.

September: Operation Icefish : Sea Shepherd startet neue Kampagne im Südpolarmeer
news 140916 1 logo icefish 200wIn der Walfangsaison 2013/14 rettete Sea Shepherd 784 bedrohten, stark gefährdeten und geschützten Walen das Leben. Anknüpfend an diesen großen Erfolg verkündete der Internationale Gerichtshof in Den Haag die bahnbrechende Entscheidung, welche das japanische Walfangprogramm in der Antarktis ausdrücklich für illegal erklärt. Sea Shepherd bereitet seine Flotte darauf vor, den japanischen Wilderern erneut die Stirn zu bieten, falls diese den illegalen Walfang in der kommenden Saison wieder aufnehmen. Sollten die Wilderer jedoch ihr Versprechen halten und keine Wale töten, wird Sea Shepherd die Möglichkeit nutzen, das illegale Fangen von Schwarzen Seehechten und Riesen-Antarktisdorschen im Südpolarmeer ins Visier zu nehmen. In diesem Fall würde sich das Hauptaugenmerk auf den Schutz der gefährdeten Fische und des empfindlichen Ökosystems, in dem sie leben, verlagern.

September: Sea Shepherd startet Operation Pacuare zum Schutz von Meeresschildkröten
Die Sea Shepherd Conservation Society Costa Rica und die Latin American Sea Turtles (LAST) Association haben Operation Pacuare ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um eine Kampagne gegen Wilderei zum Schutz der Meeresschildkröten am Pacuare Beach in Costa Ricas Provinz Limón. Meeresbiologen prognostizieren, dass der September voraussichtlich die Zeit ist, wo die meisten Grünen Meeresschildkröten ihre Eier ablegen; deshalb erwartet man, dass es in dieser Zeit auch vermehrt Wildereiaktivitäten geben wird.

September: Drei Crewmitglieder von Sea Shepherd auf den Färöern wegen Rettung von hunderten Delfinen verhaftet
Drei freiwillige Mitglieder von Sea Shepherds Grindwalschutzkampagne Operation GrindStop 2014 wurden am 17.9.14 vor der färöischen Hauptstadt Thorshaven festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, eine große Schule von mehreren hundert Atlantischen Weißseitendelfinen beschützt und davor bewahrt zu haben, sich der gefährlichen Küste der Färöer zu nähern.

Oktober: Eröffnung von Zentrale und Shop von Sea Shepherd Global ist ein Riesenerfolg
Am 17. Oktober eröffnete Sea Shepherd seinen allerersten Shop im Herzen Amsterdams. Veranstalter dieses bedeutungsvollen Ereignisses war Sea Shepherd Global, die Koordinierungsstelle, die für die Steuerung und Zuweisung von Mitteln für unsere weltweiten Einsätze zuständig ist. Der Sea Shepherd Shophat das Ziel, das öffentliche Bewusstsein zum Thema Meeresschutz zu stärken und auszubauen - und andererseits durch die Verkaufserlöse von Merchandise-Artikeln unsere weltweiten Kampagnen finanziell zu unterstützen.

Oktober: Sea Shepherd Kampagne schützt 4.000 Eier der Echten Karettschildkröten
Am 16. Juni 2014 rief die Sea Shepherd Conservation Society Bay Islands (Sea Shepherd Gruppe der Inselkette Islas de la Bahía) zusammen mit der Bay Islands Conservation Association (BICA) ein Projekt zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Echten Karettschildkröten auf der Karibikinsel Utila, nördlich von Honduras, ins Leben. Einmal im Jahr suchen die Echten Karettschildkröten diese kleine und ansonsten unbedeutende Insel auf.

Oktober: Schildkröten-Kampagne auf Santa Luzia beendet
Die Kampagne zum Schutz von Schildkröten auf der kapverdischen Insel Santa Luzia  ist für dieses Jahr beendet. Insgesamt wurden in diesem Jahr 341 Nester markiert, sodass aus 25 Kontrollnestern ungefähr 2.500 Babyschildkröten das Meer an den Stränden von Francisca und Achados sicher erreichen konnten.

November: Sechs Haiarten erhalten den lang erwarteten Schutz durch die Bonner Konvention
Am letzten Wochenende wurde ein wichtiger Meilenstein für den Schutz der Haie erreicht. Am Sonntag, dem 9. November 2014, wurde eine Reihe von Haiarten endgültig unter den Schutz der Bonner Konvention (engl. Abkürzung CMS) gestellt – somit unter den Schutz des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten, getragen vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). Die neu unter Schutz gestellten Haiarten umfassen alle drei Arten der Fuchshaie (genus alopias), den Glatthai (Carcharhinus falciformis) sowie den Großen und den Gekerbten Hammerhai (Sphyrna mokarran und Sphyrna lewini).

Dezember: Operation Pacuare beendet - die Zahlen stehen fest
paguareIn Zusammenarbeit mit der 'Latin American Sea Turtles Association' (LAST) hat Sea Shepherd kürzlich Operation Pacuare beendet – unsere erste Kampagne zum Schutz von Meeresschildkröten in Costa Rica. Die erfolgreiche Kampagne gegen das Wildern dieser Tiere begann am 15. August 2014. Ortsansässige Freiwillige aus Costa Rica und Helfer aus der ganzen Welt patrouillierten jede Nacht an den acht Kilometer langen Stränden von Pacuare und hielten nach nistenden Meeresschildkröten und ihren Gelegen Ausschau.

Dezember: Sea Shepherd fängt Antarktisdorschwilderer im Südpolarmeer ab
Gestern, um 21:52 Uhr Ortszeit, konnte das Sea Shepherd-Schiff Bob Barker die Thunder – ein Schiff, das seit jeher mit illegaler Fischerei in Verbindung gebracht wird
– bei den Koordinaten 62° 15' Süd, 81° 24' Ost ausmachen. Diese Position befindet sich innerhalb des Managementgebiets der CCAMLR (Kommission für die Erhaltung der lebenden antarktischen Meeresressourcen). Außerdem befand sich noch Fischereiequipment, das durch drei orange Bojen gekennzeichnet war, im direkten Umfeld der Thunder.

Dezember: Sea Shepherd findet illegales Stellnetz der Thunder: Bergung hat begonnen
Gestern, am 25. Dezember, um 13:26 Uhr Ortszeit, hat das Sea Shepherd-Schiff Sam Simon ein hinterlassenes Stellnetz gefunden. Position: 62° 16' Süd, 081° 14' Ost.
Es befindet sich somit innerhalb des Managementgebiets der CCAMLR (Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis). Mit den Koordinaten und anhand von Bildmaterial, welches vom Sea Shepherd-Schiff Bob Barker zur Verfügung gestellt wurde, konnte der Kapitän der Sam Simon, Sid Chakravarty, das Stellnetz – ein Fanggerät, dessen Verwendung bereits seit 2004 durch die CCAMLR verboten ist – als Eigentum des von Interpol mit einer Lila-Notiz belegten Schiffes Thunder identifizieren.


Weitere Beiträge:

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Die 90er Jahre
2000 bis 2010
2012
2013
2015






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