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Jeff Hansen, Sid Chakravarty und Bob Brown beim Interview in Hobart. Foto: Tim WattersSamstag, 22. März 2014

Melbourne, Australien

Heute sind die Schiffe Bob Barker und Steve Irwin aus der Antarktis zurückgekehrt und haben damit Sea Shepherds zehnte Walschutzkampagne, Operation Relentless, beendet.

Die Bob Barker legte in Wellington, Neuseeland an, und die Steve Irwin ging in Hobart, Australien, vor Anker. Unterstützer, Freunde und Familie warteten schon, um die Crews zu begrüßen.

Seit der ersten Ortung der Walwilderer am 5. Januar hat die Sea Shepherd-Flotte die japanischen Walfänger verfolgt und das Fabrikschiff der Flotte, die Nisshin Maru, insgesamt vier Mal ausgemacht. Die Aktivitäten der Walfangflotte wurden durch Sea Shepherds ständige Verfolgung erschwert, wobei die Walfänger zwei Mal dabei erwischt und bloßgestellt werden konnten, wie sie geschützte Zwergwale schlachteten, die sie in den Gewässern des Antarktischen Walschutzgebietes gewildert hatten.

Die Bob Barker bei ihrer Ankunft in Wellington. Foto: Simon Ager



Der Kapitän der Bob Barker, Captain Peter Hammarstedt , sagte: "Obwohl die Walwilderer die Zahl der Wale, die in diesem Jahr getötet wurden, noch nicht veröffentlicht haben, sind wir ziemlich sicher, dass sie noch nicht einmal ein Viertel ihrer fingierten, selbst zugeteilten Quote erreicht haben. Wir schätzen, dass unser Einsatz über 750 Wale gerettet hat. Bei unserer Rückkehr in den Hafen macht uns der Gedanke glücklich, dass uns die Wale auf ihrer Wanderung in den Norden begleiten, und wir sind stolz, dass unsere zehnte Walschutzkampagne in der Antarktis ein echter Beweis dafür ist, wie unnachgiebig wir sein können."

Captain Peter Hammarstedt im Gespräch mit den Medien nach der Ankunft in Wellington. Foto: Marianna BaldoIm Verlauf von Operation Relentless wurde Sea Shepherd drei Mal unprovoziert in der Nacht von der japanischen Walfangflotte aus dem Hinterhalt angegriffen. Bei einem dieser Angriffe kam es zu einer Kollision eines ihrer Harpunenschiffe mit der Bob Barker. Trotz der Angriffe verfolgte Sea Shepherd weiterhin die Walfänger und hielt sie während der dreimonatigen Walfansaison immer auf Trab.

Der Kapitän der Steve Irwin, Captain Siddharth Chakravarty, sagte: "Durch ihre Überfälle versuchten die Wilderer uns loszuwerden, aber sie konnten sich nicht vor uns verstecken. Die Sea Shepherd-Flotte war noch nie so lange in der Antarktis, denn die Walfänger versuchten verzweifelt, den Profit, den sie durch die direkte Intervention Sea Shepherds verloren hatten, wieder wettzumachen. Nach 94 Tagen auf See fühle ich mich geehrt, am Steuer der Steve Irwin in den Hafen zurückzukehren und bin sehr stolz darauf, ein Teil dieser Organisation zu sein, die wachsam Meeresbewohner verteidigt und unerbittlich im Streben nach Gerechtigkeit für die Wale ist.“

Der Geschäftsführer von Sea Shepherd Australien, Jeff Hansen, sagte: "Ich ziehe meinen Hut vor den Kapitänen und der Besatzung von Operation Relentless. Die Walwilderer, die massiv von der japanischen Regierung finanziert und unterstützt werden, haben uns mit absolut allen Mitteln bekämpft, aber wir hatten stets die Oberhand. In diesem Sinne würde ich gerne unseren Unterstützern auf der ganzen Welt ein großes Dankeschön aussprechen. Ihr haltet unsere Motoren am Laufen, durch euch hat unsere ehrenamtliche Crew etwas zu essen, und ihr habt die Wale immer in euren Köpfen und Herzen. Eure Hoffnungen und Wünsche nach einem echten Schutzgebiet für Wale haben uns über die Wellen der Antarktis getragen, während wir die Walwilderer unnachgiebig verfolgt haben. So wie ihr die Rückkehr unserer Flotte feiert, feiern wir euer unnachgiebiges Engagement für die Meere und die Wale, in dem Wissen, dass ohne eure Unterstützung nichts von alledem möglich wäre."

Die Sam Simon kehrte am 8. März in Sea Shepherds Heimathafen in Williamstown, Melbourne, zurück.

Im Laufe der letzten neun antarktischen Walschutzkampagnen hat Sea Shepherd das Leben von 4.500 Walen gerettet und ist nach wie vor die einzige Organisation, die sich dem Schutz des Antarktischen Walschutzgebietes verschrieben hat und direkt gegen die illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte vorgeht.

Die Steve Irwin vor Anker in Hobart. Foto: Tim Watters

Die Steve Irwin vor Anker in Hobart. Foto: Tim Watters


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