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25. Juni 2013news-130625-ICJ FrankVanBeek 300x202
Das Gerichtsverfahren, bei dem die australische Regierung ihren Fall gegen Japans Walfang im Südpolarmeer am Internationalen Gerichtshof in Den Haag darlegt, beginnt am Mittwoch, den 26. Juni. Der Zeitraum für die Anhörungen ist auf drei Wochen, vom 26. Juni bis zum 16. Juli, angesetzt. “Ich erwarte, dass der Internationale Gerichtshof feststellen wird, dass Japan kommerziellen Walfang betreibt und somit gegen internationale Gesetze verstößt“, sagte Dr. Bob Brown, Vorstandsmitglied bei Sea Shepherd Australien.

“Sea Shepherd Australien hat das Gesetz aufrechterhalten und bot den einzigen direkten Schutz für tausende Wale, die sonst von der japanischen Flotte für den Profit abgeschlachtet worden wären. Es zeichnet sich nun die immer größer werdende Frage ab, wer die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs durchsetzen wird, falls die Klage erfolgreich verläuft“, sagte Dr. Brown.

Und er fuhr fort: “Es gibt keine globale Umweltpolizei. Falls Japan die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs ignorieren sollte, dann liegt es an den Regierungen von Australien und Neuseeland, den kommerziellen Walfang zu stoppen.“

“Japans Walfang ist nicht nur aus moralischer Sicht falsch, er verletzt auch internationale Regelungen und der Internationale Gerichtshof wird zweifellos zum selben Schluss kommen. Ich erwarte aber, dass die japanische Regierung das Urteil des IGH genau so behandeln wird wie alle anderen Urteile, Verträge oder Beschlüsse internationaler Gerichte: mit kompletter Missachtung und Respektlosigkeit gegenüber der Meinung der internationalen Gemeinschaft. Das wird die japanische Regierung nur noch weiter vom Rest der Welt isolieren“, sagte Alex Cornelissen, Direktor von Sea Shepherd International und Leiter von Sea Shepherd Galapagos.

Captain Cornelissen sagte außerdem: “Ich denke es ist Zeit für Handelssanktionen gegen eine Regierung, deren einziges Ziel die Zerstörung unsere Ozeane zu sein scheint. Sei es durch illegalen Walfang, Überfischung oder durch fehlende Maßnahmen, wie man den Abfluss radioaktiven Mülls in die Meere stoppen kann. Die japanische Regierung zeigt sich als Serienkiller an der Umwelt und die internationale Gemeinschaft muss endlich anfangen, sie dafür zur Verantwortung zu ziehen.”

Die öffentlichen Anhörungen werden live und komplett auf der Webseite des Internationalen Gerichtshofs unter www.icj-cij.org übertragen und werden auf dem Web-TV-Kanal zur Verfügung stehen.

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Sea Shepherd's fleet defending whales in the Southern Ocean
photo: Sea Shepherd Australia/Eliza Muirhead








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