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23. April 2013

Sea Shepherd Dam Guardians berichten von Seelöwen in ernster Notlage im Hafen von Astoria

news-130423-1-1-PIC 5967Viele Behörden sind dafür zuständig, Seelöwen auf Kosten der Steuerzahler zu bedrohen, doch keine ist zur Stelle, wenn Tiere in Not sind und Hilfe brauchen.

Die Sea Sheperd Dam Guardians, die im Hafen von Astoria vor Ort sind, um das Schikanieren, Brandmarken und Töten von Seelöwen aufgrund des Verbrechens, Lachs am Columbia River zu fressen, zu dokumentieren, haben am späten Montag Nachmittag einen Seelöwen am westlichen Ende des Hafens, dem östlichen Bassin, ausfindig gemacht. Der mit der Nummer 781 gebrandmarkte Seelöwe schien eine frische, blutende Stich- oder Schusswunde auf dem Rücken sowie gelbe Farbe auf seinem Fell verteilt zu haben. Der Uferbereich entlang des Flusses, in dem er gefunden wurde, ist mit Glasscherben und scharfen Metallteilen übersät, welche ihm die Verletzungen zugefügt haben könnten. Entweder dies, oder er wurde Opfer von mutwilliger Gewalt. Seit er gefunden wurde, hält er sich in seichten Gewässern des Flusses auf. Seine Atmung ist schwerfällig und er hat Schwierigkeiten, seinen Kopf über Wasser zu halten. Mit der Hoffnung, dem Seelöwen rechtzeitig helfen zu können, haben die Dam Guardians das Tier „Hope“ getauft.

Die Dam Guardians haben Hopes Zustand an Netzwerk zur Rettung gestrandeter Tiere der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOAA) gemeldet, doch aufgrund der in Oregon geltenden Gesetze haben sie keine Befugnis zu reagieren, da der Staat eine „keine Erholung“-Politik vertritt. Die Dam Guardians haben zudem versucht, den National Marine Fisheries Service (NMFS) und das Oregon Departement of Fish & Wildlife (ODFW) anzurufen, doch diese staatlichen Einrichtungen haben bereits um 17:00 Uhr geschlossen und bemerkenswerterweise keine Notfallnummer außerhalb der Öffnungszeiten, um Notfälle mit Wildtieren zu melden.

„Es ist schwer zu verstehen, dass der Fluss an bestimmten Tagen von Vertretern der NOAA, NMFS, ODFW, Columbia River Inter Tribal Fish Commission (CRITFC), Pacific States Marine Fisheries Commission (PSMFC), U.S. Army Ingenieureinheit, dem U.S. Deparment of Agriculture (USDA), Wildlife Services und der Bonneville Power Administration wimmelt. All diese Organisationen spielen eine Rolle beim unerbittlichen Schikanieren, Brandmarken, Fangen und letztendlich Töten dieser unschuldigen Tiere auf Kosten der Steuerzahler“, so Ashley Lenton, Leiterin der Dam Guardian-Kampagne vor Ort. Weiter sagte sie: „Doch wenn ein Tier in Gefahr gerät, dann ist nicht nur keine Hilfe in Sicht, sondern es stellt dank der veralteten und herzlosen Tierschutzgesetze Oregons sogar eine Straftat dar, diesen Tieren zu helfen.“

Selbst am Earth Day, weltweit bekannt als der Tag, an dem ein Zeichen für die Umwelt gesetzt werden soll, muss ein Tier, dass in Not gerät und geschützt werden sollte, leiden. Dank des Fehlens jeglicher staatlicher Behörde, übernehmen nun die die Dam Guardians die Nachtwache, sodass Hope nicht alleine ist während er Hilfe braucht. Während dieser Artikel geschrieben wurde verschwand Hope in Richtung Pier, welches für Fußgänger gesperrt wurde.

„Oregon, insbesondere die Touristenhochburg Astoria, sollten sich ein Beispiel an San Franciscos Pier 39 nehmen und sich vor Augen führen, wie ökonomisch lukrativ es wäre, die Küste Astorias zu säubern und den Seelöwen, die in dieser Region bereits weit vor der Lewis & Clark-Expedition beheimatet waren, einen dauerhaft sicheren Hafen zu bieten,“ sagte Lenton. „Wenn nicht, so hätte ich bereits einen neuen Slogan für die Touristen: Kommen Sie nach Oregon, Heimat der toten Seelöwen.“

Hintergrund:
  • Die Dam Guardian Kampagne begann am 15. März und ist Sea Shepherds zweite Kampagne zum Schutz der Seelöwen am Columbia River. Bis zu 368 Kalifornische Seelöwen sollen von Angestellten der Staaten Oregon und Washington ermordet werden. Ihr Vergehen ist das Fressen von gefährdeten Lachsen nahe des Bonneville Damms am Columbia River. Die Staaten haben die Erlaubnis, bis zum Juni 2016 jährlich 92 der artgeschützten Flossenfüßer zu töten. Die Seelöwen werden mit heißen Eisen gebrandmarkt, mit Gummigeschossen und Sprengstoff gepeinigt und letztlich mit einer Giftspritze oder Schrotflinte getötet, da sie in der Vergangenheit insgesamt 4% der Lachse am Damm gefressen haben. Betrachtet man nur die letzte Saison, so waren es lediglich 1,6%. Diese Gewalt gegen die Tiere wird auf Kosten der Steuerzahler durchgeführt, während die kommerzielle, Sport- und Stammesfischerei bis zu 17% derselben bedrohten Lachse fangen dürfen und der Damm selbst ebenfalls ca. 17% der erwachsenen Lachse tötet.
  • Die Dam Guardians werden noch bis zum 31. Mai 2013 im Hafen von Astoria vor Ort sein, um die Verletzung und Tötung der Tiere zu dokumentieren und zu verbreiten. Sea Shepherd bittet besorgte Anwohner, ihre Bedenken an die Büros der Gouverneure von Oregon und Washington zu melden, für die Kampagne zu spenden oder selbst ein Dam Guardian zu werden. Weitere Informationen findest du unter dem Stichpunkt „What You Can Do“ unter der Adresse  www.seashepherd.org/dam-guardians
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