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18. Mai 2011: Mit der Unterstützung des ecuadorianischen Justizministers hat Sea Shepherd Galapagos offiziell ein Handbuch zu den Umweltgesetzen mit dem Titel Handbuch zur Anwendung des Umweltstrafrechts als Mittel zum Schutz der naturbelassenen Gebiete der Galapagos Inseln veröffentlicht. Bei der Präsentation am 13. Mai 2011 haben Behörden aus allen Bereichen eine Kopie dieses historischen Dokumentes erhalten.

Das Handbuch analysiert die Wichtigkeit der naturbelassenen Gebiete der Galapagos Inseln, welche aus internationaler Aufmerksamkeit und durch den Schutz der ecuadorianischen Behörden profitieren.

Der Schutz der Gebiete geht zurück in das Jahr 1936, als Galapagos zum ersten ecuadorianischen Naturschutzpark ernannt wurde. 1978 wurde Galapagos zum ersten UNESCO Weltnaturerbe ernannt und 20 Jahre später das erste Meeresschutzgebiet in Ecuador. Seit 2005 sind die Galapagos Inseln und Umgebung die erste Maritime Sensitive Zone (besonders sensibles Meeresgebiet), ernannt durch die International Maritime Organization.

Das Handbuch beschreibt unter anderem die besondere Regierungsform der Galapagos Inseln. Diese ist in der Verfassung festgelegt, worauf spezielle Gesetze (LOREG, 1998) aufbauen. Durch das Festlegen von Strafen für Umweltvergehen im Meeresschutzgebiet und Nationalpark, war dieses das erste Gesetz im Land, welche die Möglichkeiten der Strafgesetze heranzog um das Weltnaturerbe der Galapagos Inseln zu schützen. Dieses Gesetz sieht Bestrafung für industrielles Fischen im Meeresschutzgebiet, sowie das Fischen von geschützten Spezies, zum Beispiel dem Haifisch, vor.

Sea Shepherd hat das Buch nicht nur als Handbuch für die Gesetzesdiener vorgestellt, sondern auch als ersten Schritt in Richtung eines dringendst nötigen spezialisierten Justizsystems, eines das den Herausforderungen der Anwendung von Gesetzen zum Schutz des Nationalparks, Meeresschutzgebiets und nicht zuletzt UNESCO Weltnaturerbes gewachsen ist.

Sea Shepherd fordert und fördert weiterhin ein Justizsystem welches die Prinzipien aus der UN World Charter for Nature so wie den fortschrittlichen grünen Ansatz der neuen ecuadorianischen Verfassung einbindet und durchsetzt. Ein Justizsystem symbolisiert durch die römische Göttin der Gerechtigkeit, Justitia, die mit einer menschlichen Waage in der einen, und Neptuns Dreizack in der anderen Hand, blind, nur mit der Kraft der Vernunft und ökologischer Gerechtigkeit urteilt. All dies im Namen der Unsichtbaren und Verteidigungslosen, den Haien, welche dieses Naturerbe lange vor dem Menschen bewohnten.

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