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Wie in den Medien bereits berichtet, offenbart sich derzeit ein dramatisches Fischsterben an vielen Stellen der deutschen Nordseeküste und entlang der Elbufer. An mehreren Orten, darunter Sylt, Büsum, Cuxhaven, St. Peter-Ording oder Otterndorf, wurden vermehrt tote Fische aufgefunden. Bilder belegen, wie teilweise massenhaft Fischkadaver an den Ufern herumlagen.

Zu den Totfunden gehören vor allem Jungheringe. Aber auch Aale und ein fast ausgewachsener Stör wurden angespült, der bei Hamburg gefunden wurde. Beide Arten gelten als vom Aussterben bedroht.

Über die genauen Ursachen des Fischsterbens besteht noch Unklarheit. Als mögliche Gründe werden die Baggerarbeiten für die Elbvertiefung, die Erwärmung, die Ausbreitung der Algenblüte sowie der Eintrag von Giftstoffen diskutiert.
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Sea Shepherd Deutschland schließt sich den Forderungen vom Aktionsbündnis „Lebendige Tideelbe“ an und fordert ebenfalls den sofortigen Stopp für die Baggerarbeiten zur Elbvertiefung, bis die Ursache vollständig aufgeklärt wurde.

Katastrophe für den Artenschutz

Hilf uns, das Fischsterben an der Nordseeküste zu dokumentieren. Wir müssen die Öffentlichkeit über das Artensterben in unseren heimischen Gewässern aufklären und Entwicklungen an den Ufergebieten im Blick behalten. Mach mit und unterstütze uns mit der Aktion #FischGefunden

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So kannst du helfen:

*Patrouilliere Ufergebiete
*Dokumentiere Totfunde an den Ufergebieten der Elbmündung und der Nordseeküste
*Lade dir unser Protokoll herunter und trage deine gesammelten Daten dort vollständig ein
*Schicke uns dein Protokoll und Bildmaterial, was die Totfunde belegt
*Sende uns deine Ergebnisse an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
*Oder veröffentliche deinen Beitrag unter dem Hashtag #FischGefunden auf den sozialen Netzwerken
*Tipp: Beachte die lokalen Gezeiten und gehe am besten bei einsetzender Ebbe ans Ufer.



Protokoll bild1
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