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Dienstag, 11. Februar 2020:  Sea Shepherd Global schließt eine Partnerschaft mit African Women in Maritime (WIMAfrica), einer gemeinnützigen Organisation, die gegründet wurde, um Arbeitsmöglichkeiten für afrikanische Frauen im maritimen Sektor zu fördern.

Nach einem Vortrag auf dem Africa Blue Economy Forum in Tunesien im letzten Jahr über die Schwierigkeiten, eine Beschäftigung für afrikanische Frauen in der Seeschifffahrt zu finden, wurde WIMAfrica-Präsidentin Jean Chiazor Anishere von Sea Shepherd Globals Kampagnenleiter, Peter Hammarstedt, angesprochen. Peter Hammarstedt bat darum, Lebensläufe und Referenzen an Sea Shepherd Global zu schicken.

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„Viele weibliche afrikanische Seeleute haben Schwierigkeiten, nach Abschluss ihrer maritimen Ausbildung Seezeit zu erwerben. Seezeit ist jedoch eine Voraussetzung für den beruflichen Aufstieg. WIMAfrica bemüht sich, Arbeitsstellen für diese Frauen zu finden und es dadurch afrikanischen Frauen nachhaltig zu ermöglichen in der Seefahrt Fuß zu fassen“, sagte Jean Chiazor Anishere.

Seit 2016 arbeitet Sea Shepherd mit afrikanischen Küsten- und Inselstaaten zusammen, um illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) durch gemeinsame Seepatrouillen mit den Strafverfolgungsbehörden in den Ländern Gabun, São Tomé und Príncipe, Liberia, Tansania, Benin, Namibia und Gambia zu bekämpfen. Bis heute wurden 52 Schiffe wegen illegalen Fischfangs und anderer Fischereiverbrechen verhaftet.

Die Schiffe, die für die Durchführung der gemeinsamen Patrouillen auf See zum Einsatz kommen, dienen nicht nur zur Durchsetzung der Naturschutzgesetze, sondern auch als Ausbildungsplattform für Fischereiinspektoren und Marinepersonal.

Durch die Partnerschaft mit WIMAfrica verpflichtet sich Sea Shepherd Global, Arbeitsmöglichkeiten für weibliche Seeleute aus afrikanischen Ländern anzubieten, die ihre maritime Karriere vorantreiben und sich gleichzeitig für den Meeresschutz einsetzen wollen.

Regina Conteh-Khali, aus Sierra Leone, wird die erste Frau sein, die sich im Rahmen der Partnerschaft mit WIMAfrica einem Sea-Shepherd-Schiff anschließt.

"Ich hatte für eine Weile aufgehört, zur See zu fahren, da es in meinem Land keine Reedereien mehr gab, die Seeleute rekrutierten. Ein Schiff oder Unternehmen dazu zu bringen, Seeleute in Sierra Leone anzuheuern, ist eine Herausforderung, nicht nur für Frauen. Es ist immer noch mein Traum, die erste Kapitänin in Sierra Leone zu werden, und ich bin froh, wieder auf See zu gehen", sagte Regina Conteh-Khali.

Im Jahr 2017 ist Sea Shepherd Global auf der Ozeankonferenz der Vereinten Nationen eine freiwillige Verpflichtung zur Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels Nr. 14: "Leben unter Wasser" eingegangen. Dies beinhaltet die gemeinsamen Patrouillen auf See mit den Partnerländern. Die Partnerschaft mit WIMAfrica ermöglicht es Sea Shepherd, sich auch für das Erreichen des 5. Ziels der nachhaltigen Entwicklung zu engagieren: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen.

"Frauen sind im maritimen Sektor deutlich unterrepräsentiert. Der illegale Fischfang hat aufgrund der großen Anzahl von Frauen, die in der Kleinfischerei beschäftigt sind, große Auswirkungen auf die Frauen in den afrikanischen Küstenregionen, so dass es nur selbstverständlich ist, dass diese Frauen auch bei den Problemlösungen eine Vorreiterrolle spielen. Wir haben das Privileg von den Fähigkeiten und Erfahrungen der afrikanischen Frauen zu profitieren, die in ihren Heimatländern Pionierinnen sind, da sie eine Karriere auf See wählen", sagte Peter Hammarstedt.

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