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29. Juli 2019:  Eine Woche nach der Ankündigung von OPERATION ALBACORE IV, einer gemeinsamen Kampagne von Sea Shepherd und der gabunischen Regierung zur Bekämpfung der illegalen, unregulierten und undokumentierten Fischerei (IUU-Fischerei) in Zentralwestafrika, unterstützte die Besatzung des Sea-Shepherd-Schiffes BOB BARKER die Behörden der Gabunischen Republik bei der Festsetzung eines illegalen Schleppnetzschiffes, das im Meeresreservat Grand Sud du Gabon abgefangen wurde.

Das illegale Schleppnetzschiff HAIXIN 27
Bewaffnete gabunische Marinesoldaten konnten die unter chinesischer Flagge fahrende HAIXIN 27 schnell sichern, nachdem festgestellt wurde, dass sie aus dem benachbarten Kongo in gabunische Gewässer eingedrungen war. Des Weiteren stellten Beamte der gabunischen Fischereibehörden fest, dass der Fischraum des Schiffes voll war, obwohl kein Fischereiprotokoll geführt wurde.

Obwohl die HAIXIN 27 zum Zeitpunkt der Festnahme nicht aktiv gefischt hat, wurde durch die an Bord sichergestellten elektronischen Beweismittel schnell klar, dass die HAIXIN 27 bereits eine Vorgeschichte illegaler Fischerei in Gabun hat.

Gabunische Behörden inspizieren die Brücke der HAIXIN 27
Die BOB BARKER übergab die HAIXIN 27 an ein Patrouillenboot der gabunischen Marine und nach einem 24-stündigen Transit lief das Schleppnetzschiff in Port Gentil ein. Es folgen Ermittlungen und gerichtliche Schritte.
„Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Sea Shepherd und der Regierung von Gabun können wir gemeinsam die illegale Fischerei ausmerzen und die wunderbare, reiche biologische Vielfalt der Region im Golf von Guinea verteidigen. Die Festsetzung der HAIXIN 27 ist eine eindringliche Botschaft, dass illegaler Fischfang in Gabun nicht toleriert wird“, sagte Madeleine Habib, Kapitänin der Bob Barker.

Die Quartiere der Crew der HAIXIN27
Vor zwei Jahren, als fünf Fischereifahrzeuge beobachtet wurden, wie sie bei Dunkelheit die Grenze zwischen Gabun und dem Kongo überquerten, wurden zwei Schwesterschiffe der HAIXIN 27 abgefangen, während sie aktiv fischten. Die anderen drei Schleppnetzschiffe flohen über die Grenze in kongolesische Gewässer.

Vor zwei Jahren kündigte Gabuns Präsident Ali Bongo Ondimba auf der Ozeankonferenz der Vereinten Nationen in New York die Schaffung von neun neuen nationalen Meeresparks und elf neuen Reservaten an, die das größte Netz von Meeresschutzgebieten in Afrika darstellen.

An Bord des illegalen Schleppnetzschiffes HAIXIN 27 trocknet der Fisch an Deck. Im Hintergrund die BOB BARKER.
OPERATION ALBACORE IV zielt darauf ab, die neu geschaffenen Meeresschutzgebiete Gabuns weiterhin zu schützen, IUU-Fischereiaktivitäten zu erkennen und zu unterbinden, gleichzeitig die Einhaltung der Vorschriften durch lizenzierte Fischereiunternehmen zu überwachen und die bestehenden Überwachungs-, Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen auszuweiten.

Vor der Inspektion; die BOB BARKER nähert sich der HAIXIN 27.

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