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12. März 2011: Nachdem wir vor über 24 Std. das letzte Mal von ihnen gehört hatten, gelang es Sea Shepherd-Ermittlungsleiter Scott West, seine Gattin Suzanne anzurufen und ihr zu berichten, dass die gesamte Sea Shepherd-Wachmannschaft am Leben und unverletzt ist.

Sie mußten ihre beiden Autos in der verwüsteten Hafenstadt Otsuchi aufgeben, wo sie die Nacht auf einem Hügel verbrachten. Die gesamte Stadt um sie herum wurde zerstört. Sie flüchteten über verstreut herumliegende Trümmer und völlig vernichtete Straßen und liefen an zahllosen Leichen inmitten von Haufen von Trümmern vorbei. An einer Stelle sahen und hörten sie eine Frau im Wasser, die nach Hilfe schrie, aber sie wurde auf das offene Meer hinausgeschwemmt, bevor sie irgendetwas zu ihrer Rettung unternehmen konnten.

Die Cove Guardians waren nach Otsuchi gekommen, um die Abschlachtung von Weißflankenschweinswalen zu dokumentieren. Jahr für Jahr schlachten die Fischer über 20.000 dieser sanften Geschöpfe. Sie hatten gerade ein Fischerboot gefilmt, das von einer Schweinswaljagd zurückkehrte, als sie das Wasser im Hafen zurückweichen sahen und sie suchten umgehend höher gelegenes Gelände auf. Die Zeit zwischen dem Erdbeben und dem Eintreffen des Tsunami in Otsuchi lag bei rund acht Minuten.

Die Cove Guardians befanden sich genau im Zentrum des vernichtendsten Tsunami, der Japan jemals getroffen hat und wir sind dankbar, dass sie alle überlebt haben und wohlauf sind.

Scott West konnte lediglich diese Kurznachricht versenden, da sein Handyakku nachließ:

Wir sind alle 6 in Sicherheit und außerhalb von Otsuchi. Jetzt in Tono im Hotel, ohne Strom, Internet, Wasser und Lebensmittel. Habe IPhone, bis Akku leer. - Scott

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