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12. März 2011:ERDBEBEN DER STÄRKE 8,9 VOR JAPAN
Datum/Uhrzeit: Freitag, 11. März 2011 um 02:46:23 mittags am Epizentrum
Ort 38.322°N, 142.369°E

Sea Shepherd wurde gestern nachmittag an fünf verschiedenen Orten in Alarm versetzt und verharrt in Japan und auf den Galapagos-Inseln in Alarmbereitschaft. Unsere Cove Guardian-Crew wird immer noch vermisst. Team-Leiter Scott West befand sich in Gesellschaft von Mike Vos, Tarah Millen, Carisa Webster und Marley Daviduk in Begleitung von Brian Barnes von Save Japan Dolphins. Einem ihrer letzten Berichte zufolge hatten sie vorher einen Rückgang des Wassers beobachtet und Scott Mike und Tarah befanden sich in einem Van. Die anderen befanden sich auf einer Anhöhe. Der letzte Kontakt ereignete sich nur wenige Minuten nachdem das Tsunami-Warnsignal gegeben wurde - seitdem besteht kein Kontakt mehr. Sie befanden sich sehr nah an der Stelle, an der der Tsunami mit ganzer Kraft auf Japan traf und wir hoffen, dass es ihnen gut geht und das Problem lediglich darin besteht, dass die Kommunikationsinfrastruktur zu großen Teilen lahm gelegt wurde. Alle Cove Guardians in der Präfektur Iwate waren entweder amerikanische oder kanadische Staatsbürger und die Botschaften in Tokio sind bereits informiert worden. Die japanische Walfangflotte befindet sich immernoch eine Woche von Japan entfernt und wurde durch das Erdbeben und den Tsunami nicht beschädigt.

Kapitän Locky MacLean befahl der Gojira, Tahiti zu verlassen, um der Welle zu entgehen. Sie kehrten vor kurzem zum Hafen in Papeete zurück.

Die Crews auf der Bob Barker und der Steve Irwin wurden in Hobart, Tasmanien, in leichten Alarm versetzt.

Unsere Arbeit auf den Galapagos-Inseln ist durch den Tsunami in Gefahr. Wir erhielten noch keine Berichte.

Sea Shepherds Gründer und Präsident, Captain Paul Watson, befand sich zum Zeitpunkt, an dem die Welle auf die Inseln getroffen wäre, mit Sea Shepherd-CEO Steve Roest auf der Insel Palau, ungefähr 2000 Meilen südlich von Japan. Das Wasser geriet kaum in Bewegung, was ein sehr glücklicher Umstand, da es auf Palau keine Anhöhen gibt.

Wir warten mit Sorge auf Nachricht von den Cove Guardians und alle Mitglieder der Sea Shepherd Conservation Society möchten hiermit ihre Unterstützung und ihre Sympathie für die japanische Bevölkerung bekunden, die diese entsetzliche Naturkatastrophe erleiden musste. Wir sind ferner sehr besorgt über die Bedrohung, die von einigen der Kernreaktoren ausgeht, die durch das Beben und den Tsunami destabilisiert wurden. Darüber hinaus möchten wir alljenen unsere Unterstützung und Mitgefühl zum Ausdruck bringen, die in der direkten Schusslinie dieser tödlichen Wellen leben – besonders jenen in Nordkalifornien, Hawai und der Pazifikküste von Südamerika.

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