• Simple Item 10
  • Simple Item 9
  • 1
  • 2

25. Februar 2011: Um 09:57 Uhr (NZT) entdeckte Sea Shepherds Pilot Chris Aultman ein Avon-Rettungsboot für 8 Personen auf dem Meer auf 76 Grad, 40 Minuten und 43,2 Sekunden Süd und 116 Grad, 01 Minute und 50,7 Sekunden Ost.

Die Position war nur zwei Meilen von der Steve Irwin entfernt. Das Rettungsboot wurde eingeholt und die Beschreibung des Rettungfloßes entspricht den Merkmalen der Rettungsfloße auf der Berserk. Der neuseeländische Such- und Rettungsdienst wurde verständigt.

Das Rettungsfloß war unbesetzt, zur Hälfte mit Wasser vollgelaufen und mit Eis überzogen und das Verdeck war offensichtlich von starkem Wind halb abgerissen worden. Die Bedingungen auf See waren ideal zum Zeitpunkt der Bergung – glasklares Wasser, keine Wellen, klarer Himmel und ausgezeichnete Sichtverhältnisse.

Die Position, auf der das Floß entdeckt wurde, liegt 45 Meilen von der Stelle entfernt, an der das Notsignal abgesetzt wurde und entspricht den Strömungsverhältnissen.

Die Sea Shepherd-Crew hat die Suche mit einem sehr engmaschigen Raster über 24 Stunden durchgeführt. Die Crew ist überzeugt, dass die Yacht Berserk nicht so weit wie das Rettungsfloß nach Norden gedriftet und bereits entdeckt worden wäre, wenn sie noch seetüchtig wäre. Alles weist darauf hin, dass die Berserk gesunken ist und, dass sie sehr schnell sank. Die Wetterbedingungen zu diesem Zeitpunkt waren extrem starker Wind, extrem niedrige Temperaturen, sehr heftiger Seegang und zahlreiche gefährliche Eisberge.

Kapitän Paul Watson bedauert mitteilen zu müssen, dass die drei vermissten Seeleute mit hoher Wahrscheinlichkeit auf See geblieben sind und dass kaum damit zu rechnen ist, dass ihre Leichen noch gefunden werden. Die Küsten wurden nach Überlebenden abgesucht.

„Wir werden die Suche fortsetzen, doch das Boot und mögliche Überreste wären nicht weiter nach Norden abgetrieben, als dieses Floß, und wir haben eine sehr ausgedehnte und gründliche Untersuchung der Gegend zwischen den Positionen durchgeführt, an denen das Notsignal abgesetzt und das Floß gefunden wurde. Meiner Einschätzung nach stellten die Bedingungen zu dem Zeitpunkt des Notrufs eine sehr ernste Bedrohung für ein so kleines Boot dar. Wenn man annimmt, dass das Notsignal automatisch abgesetzt wurde, und das Rettungsboot scheint erst nach Sinken des Schiffes freigesetzt worden zu sein, ist die Berserk meiner Meinung nach, und ich kann nur hoffen, dass ich mich irre, an dem Punkt, an dem das Notsignal erstmals entdeckt wurde, rapide gesunken: in einer Tiefe von ca. 500 Metern und einer Entfernung von etwa sechs Meilen von der Küste auf der Position 77 Grad und 25 Minuten Süd und 166 Grad und 03 Minuten Ost. Unter Berücksichtigung der extremen Wetterbedingungen ist es unwahrscheinlich, doch nicht unmöglich, dass einige Crewmitglieder in der Lage waren, das Schiff zu verlassen, bevor es verloren ging. Unglücklicherweise haben wir keinen Hinweis auf Überlebende gefunden.“


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen