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Die Besatzung von Sea Shepherd dokumentiert Unmengen von toten Haien im Laderaum. Foto: Jake Parker / Sea Shepherd12. September 2017:  Eine gemeinsame Operation in der Morgendämmerung des 9. September, die von Sea Shepherds Schiff OCEAN WARRIOR und der Nationalpolizei von Osttimor (PNTL) durchgeführt wurde, endete mit der Festsetzung der Fischereiflotte Hong Long / Pingtan Marine Enterprises, die vor der Küste von Com in Osttimor vor Anker liegt.

Auf Wunsch der PNTL beförderten Sea Shepherds Patrouillenschiff OCEAN WARRIOR und ihr Schlauchboot bewaffnete Polizisten, um die Schiffe zu entern, sowie Drohnen, um die Operation zu dokumentieren. Als die Schiffe von der PNTL gesichert waren, assistierten die Sea Shepherd-Besatzungsmitglieder bei der Dokumentation des Fangs an Bord, wodurch der Verdacht bestätigt wurde, dass es die Flotte nicht auf ein breites Artenspektrum, sondern auf Haie abgesehen hatte.

Die Besatzung von Sea Shepherd dokumentiert Unmengen von toten Haien im Laderaum. Foto: Jake Parker / Sea Shepherd
Nachdem sie die Flotte von 15 Schiffen seit zwei Wochen suchte, fand die Crew der OCEAN WARRIOR sie 150 km südlich von Osttimor, während sie mit verankerten Kiemennetzen nach Bodenfischen wie Haien fischten. Sea Shepherd dokumentierte, wie die Schiffe ihre Netze einholten und der Fang schien zu 95% aus Haien sowie vielen kaputten Korallen zu bestehen.

Verbindungen zu dem Schiff, das letzten Monat auf den Galapagos-Inseln festgesetzt wurde

Polizei von Timor Leste (PNTL), Maritimes Kommando, Australische Bundespolizei und Mannschaft von Sea Shepherd. Foto: Jake Parker / Sea Shepherd
Die gleiche Flotte wurde in Osttimor im Februar dokumentiert, weil sie enorme Mengen von Haien auf das Mutterschiff FU YUAN YU LENG 999 entlud. Obwohl es einen öffentlichen Aufschrei gab, wurden wenige bis gar keine Maßnahmen ergriffen. Die FU YUAN YU LENG 999 hat im vergangenen Monat internationale Schlagzeilen gemacht, als sie im Galapagos-Nationalpark mit 300 Tonnen Haien festgesetzt wurde, die sie von vier Langleinenschiffen von Hong Long Fisheries und Pingtan Marine Enterprises erhalten hatte. Die Besatzung der FU YUAN YU LENG 999 sitzt jetzt in einem ecuadorianischen Gefängnis. Das Schiff wurde beschlagnahmt und soll verkauft werden.

Die Firma Hong Long Fisheries, der die FU YUAN YU LENG 999 gehört, besitzt auch die 15 Schiffe, die in Osttimor tätig sind, obwohl Pingtan Marine Enterprises, welches in der us-amerikanischen NASDAQ-Börse gelistet ist, seinen Aktionären verkündet hat, dass auch sie die 15 Schiffe und Lizenzen besitzen, um in Osttimor zu operieren. Die Fischereibetriebe haben eine komplexe, verwobene Beziehung. Beide haben ihren Sitz in Fuzhou, China und gehören zu den Zhou Familien. Pingtan wurde 2014 von der Fischereiministerin Susi Prudjiastuti aus Indonesien des Landes verwiesen und durfte bisher nicht zurückzukehren.

Die OCEAN WARRIOR mit der FU YUAN YU-Flotte vor der Küste von Osttimor. Foto: Jake Parker / Sea Shepherd
Sea Shepherds Osttimor Kampagne

Aufgrund öffentlicher Aufforderungen von Menschen aus Osttimor, die behaupten, dass sie von Land aus keine Möglichkeiten haben zu wissen, was die Flotte im Schilde führt, beschloss Sea Shepherd, die OCEAN WARRIOR auf eine Aufklärungsmission zu schicken, um Beweise zu sammeln und zu dokumentieren. Diese Beweise wurden an die Behörden und die Menschen von Osttimor übergeben, in der Hoffnung, dass sie in der Lage sein werden, zukünftige Lizenzen, die ernsthaft missbraucht werden, zu entziehen.

Während der Inspektionen vom 9. September entstand ein ganzer Katalog von Bildern und Dokumentationen, der der PNTL und anderen Behörden zur Verfügung gestellt wurde. Kampagnenleiter und Sea Shepherd Globals Leiter für Asien, Gary Stokes, traf sich auch heute mit Osttimors ehemaligem Premierminister/Präsidenten und Gewinner des Friedensnobelpreises, Dr. José Ramos-Horta:

„Skrupellose, ausländische, kommerzielle Fischereiaktivitäten müssen in Timor-Leste gestoppt werden“, sagte Dr. Ramos-Hortal. „Wir müssen unsere natürlichen Ressourcen schützen, es ist skandalös.“

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Zur Zeit der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung überwacht die OCEAN WARRIOR die Flotte, die derzeit in der Nähe von Vemasse an der Nordküste vor Anker liegt, und auf Treibstoff wartet. Sea Shepherd befürchtet, dass die Flotte wieder flüchten kann, weil Deals von korrupten Beamten auf hohem Niveau gemacht werden, die zur Freilassung der Flotte führen könnten. „Es ist traurig, dass die gute Arbeit von PNTL und Sea Shepherd umsonst sein wird und sich diese Ozean-Terroristen wieder der Gerechtigkeit entziehen", sagte Gary Stokes.

Treibnetz-Verstöße und Wildererschiffe

Sea Shepherd fand auch eine zweite Flotte von drei Schiffen, die Hong Dong Pelagic Fisheries gehört und illegal in der gleichen Gegend fischt. Obwohl sie eine von Osttimor gewährte Lizenz besaßen, erwischte man sie beim Einsatz von mehr als 2 x10 km an Treibnetzen von jedem Schiff, was deutlich größer war, als die maximal erlaubten 2,5 km, so wie es durch internationales Gesetz vorgeschrieben ist. Sea Shepherd wird einen vollständigen Bericht über die Erkenntnisse an den Flaggenstaat dieser Schiffe, sowie Interpol, CITES, IOTC (Thunfisch-Kommission des Indischen Ozeans) und andere zuständige Behörden einreichen.

Im vergangenen Jahr stieß Sea Shepherd auf sechs illegale Treibnetze im Indischen Ozean und forderte die Unterstützung Chinas, diese privat geführten Wilderei-Unternehmen vor Gericht zu bringen. China, das die IUU-Fischerei sehr ernst nimmt, leitete sofort eine Untersuchung ein und beorderte die Schiffe für eine Inspektion zurück. „Sie fanden heraus, dass drei der sechs Schiffe illegal fischten, ermittelten gegen das Unternehmen und entzogen die Kapitänslizenzen“, sagt Gary Stokes. „Wir hoffen, dass China bei diesen illegalen Schiffen die gleichen strengen Maßnahmen ergreifen wird.“

Gary Stokes und ein Offizier der PNTL im Kühlraum des Schiffes mit einem Leopardenhai. Foto: Jackson Oliver / Sea Shepherd





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