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netz2Erneut tote Enten in Stellnetzen gefunden

Nicht nur Schweinswale haben es schwer in den angeblichen Schutzgebieten der Ostsee. Auch tauchende Seevögel wie z.b. verschiedene Entenarten enden oft als Beifang in Stellnetzen und ertrinken qualvoll. Die Netze stehen oft in Küstennähe, wo die Vögel nach Muscheln oder kleinen Fischen tauchen. Die Zahlen sind unklar, denn tote Vögel werden so gut wie nie als Beifang gemeldet. Experten schätzen jedoch, dass ca. 100.000 Seevögel pro Jahr in der Ostsee in Stellnetzen oder anderem Fischereigerät verenden.

Schutzgebiete – nur auf dem Papier
Man ist sich innerhalb der EU und auch in Deutschland dieser Problematik bewusst. Deutschland hat im Rahmen des Natura- 2000 Projektes im Jahre 2004 zehn sogenannte FFH-Gebiete („Flora-Fauna-Habitat“) in der Nord- und Ostsee an die EU gemeldet, diese sollen bis 2018 zu sechs „echten“ Schutzgebieten umgewandelt werden.

Es gibt ergänzend auch diverse Schutzbestimmungen der Länder und des Bundes, aber diese werden oft durch Sonderregelungen für die Berufsfischerei ausgehebelt. Da ist es nicht unüblich, das Stellnetze in Vogelschutzreservaten genutzt oder in FFH-Gebieten gesetzt werden dürfen, wenn sie mit Vergrämergeräten (sog. Pinger) versehen sind. Hier zeigt sich schon der Widerspruch in den deutschen Schutzbemühungen.

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Bis einschließlich September werden wir an verschiedenen Standorten der Ostsee patrouillieren, illegale Netze dokumentieren und den zuständigen Behörden melden.

Wir fordern ein sofortiges, komplettes Verbot der Stellnetzfischerei in der Ostsee. Zusätzlich muss Deutschland hier mit seinen Nachbarstaaten (Dänemark, Polen) weitere wirksame Schutzmaßnahmen für die bedrohten Schweinswale etablieren.

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Sea Shepherd Baltic Sea Campaign Update - Toter Schweinswal im Naturschutzgebiet Geltinger BirkSAM SIMON: Operation Milagro III im Golf von KalifornienMarine Debris Campaign

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