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170707nyamba poachers 113. Juli 2017:  Sea Shepherd-Freiwillige bei dem Versuch, Meeresschildkröten zu schützen, attackiert. Nur zwei Wochen nach Veröffentlichung der grausamen Bilder von gewilderten Meeresschildkröten auf der französischen Insel Mayotte, störte das Team von Sea Shepherd in der Nacht zum 7. Juli ein weiteres Massaker, und dieses Mal wurde es – wie auf Videomaterial erfasst – gewalttätig.

Als die Freiwilligen am Strand ankamen, der als Moya 1 bekannt und einer der beliebtesten Touristenstrände auf Îles de la Petite Terre ist, bemerkten sie einen Geländewagen, der mit ausgeschaltetem Licht darauf wartete, das gewilderte Schildkrötenfleisch abzuholen. Die Wächter, die eigentlich vor Ort sein sollten, um die Schildkröten, die zur Eiablage kommen, zu schützen, waren nirgendwo zu sehen.

Unten am Strand fanden Freiwillige zwei aufgeschlitzte Schildkröten. Ihre Eier lagen verstreut im Sand. Es gab keine Anzeichen von Wachen, die angeblich dort sein sollten, um die Strände zu kontrollieren. Also hat Sea Shepherd die örtliche Polizei informiert. Die Wilderer, die sich auf einem Hügel mit Blick auf den Strand versteckten, begannen damit, große Steine von oben auf die Freiwilligen und die Polizei zu werfen, die nur knapp ihre Köpfe verfehlten. Keiner wurde verletzt. Allerdings steckten die Wilderer das Auto der Sea Shepherd-Freiwilligen in Brand.

Trotz des Eingreifens von drei Polizeibeamten, die dabei halfen, etwas von dem Schildkrötenfleisch zu konfiszieren, welches von den flüchtenden Wilderern zurückgelassen wurde, konnten keine Festnahmen vorgenommen werden, da die Sicherheit am Strand in dieser Nacht im Vergleich zum Ausmaß der Bedrohung äußerst unzureichend war.

“Frankreich scheint blind und taub für diese soziale und ökologische Krise zu bleiben, die in Mayotte tobt”, sagte die Präsidentin von Sea Shepherd Frankreich, Lamya Essemlali. „Frankreich lässt sein Übersee-Département zugrunde gehen. Einen Ort, der eine der weltweit größten Lagunen beheimatet, die reich an lokaler Biodiversität ist. Das einzige Gesetz, das auf dieser Insel vorzuherrschen scheint, ist das Faustrecht. Dieser Zustand hat ein soziales und ökologisches Chaos verursacht, das im kontinentalen Frankreich kaum vorstellbar ist. Einst ein wahres Paradies, ist Mayotte zur Hölle auf Erden geworden.“

Sea Shepherd startete die Kampagne OPERATION NYAMBA auf Wunsch der Einheimischen, die nicht sehen wollen, wie ihre Insel durch die Gleichgültigkeit verdorben wird und jetzt Hand in Hand zusammenarbeiten, um die Wilderei durch unmittelbares Handeln zu bekämpfen.

“Auch wenn die Umstände vor Ort schlimmer und dramatischer sind, als wir erwartet hatten, hat die Situation unsere Entschlossenheit nur verstärkt“, sagte Essemlali. „Wir werden Mayotte nicht aufgeben. Wir haben oft gesagt, dass wir unser Leben für den Schutz der Wale geben würden. Und wir sind genauso bereit, dasselbe für die Schildkröten zu tun.“

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