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logo Milagro III 200x26. Juni 2017: Als eine der längsten Kampagnen in der Geschichte Sea Shepherds endete OPERATION MILAGRO III nach sechs Monaten im mexikanischen Golf von Kalifornien. Zum Schutz der fast ausgestorbenen Golftümmler und des stark gefährdeten Totoaba war Sea Shepherd mit zwei Schiffen vor Ort.

In den letzten sechs Monaten patrouillierten die FARLEY MOWAT und die SAM SIMON das Golftümmler-Schutzgebiet im Oberen Golf von Kalifornien. Dabei wurden illegale Stellnetze aus dem Wasser geborgen, in denen sich Golftümmler und Totoabas sowie andere Meeresbewohner verfangen und sterben. Zusammen entfernten die beiden Schiffe 233 illegale Fischfanggeräte, darunter 189 Totoabanetze, 27 Garnelen- und Corvinanetze und 17 Langleinen.

Im Februar gaben Wissenschaftler bekannt, dass es nur noch etwa 30 Golftümmler in ihrem Lebensraum gibt. Das ist nur die Hälfte der Tiere, die zuvor im Jahr 2015 erfasst worden sind. Das macht den Golftümmler zum am stärksten gefährdeten Meeressäuger der Welt.


Bedauerlicherweise entdeckte Sea Shepherd während OPERATION MILAGRO III fünf tote Golftümmler. Ihr Tod ist auf das Verheddern in den Stellnetzen zurückzuführen, die von Wilderern aufgestellt werden, um Totoaba zu fangen. Die Schwimmblase des Totoaba wird in China und Hongkong für ihre nicht erwiesene medizinische Heilwirkung wertgeschätzt und dort für zehntausende Dollar umgesetzt. Wenn sich Golftümmler in den Netzen verfangen, können sie die Wasseroberfläche zum Luftholen nicht erreichen und ertrinken.

Die Netze fangen wahllos. Während der Kampagne barg die Crew 1.195 tote Tiere, darunter auch Haie, Delfine, Wale, Schildkröten und Seelöwen. 795 Tiere konnten lebend befreit werden.

Das Entfernen illegaler Stellnetze

Während der ganzen Kampagne nutzte Sea Shepherd Radar und Drohnen, um Wilderer auf frischer Tat zu ertappen und die Behörden zu informieren, die diese somit festnehmen konnten. Zudem sammelten die Schiffe Informationen über die Position von Netzen, um sie daraufhin aus dem Meer zu entfernen. Anschließend wurden die Netze zerstört, nach Materialien getrennt und an die nicht-staatliche Organisation „Parley for the Oceans“ zum Recycling übergeben.

„Wären wir nicht vor Ort gewesen, hätten wir diese Netze nicht aus dem Wasser entfernen können, dann wäre der Golftümmler jetzt ausgestorben“, erklärte Kampagnenleiterin und Kapitänin Oona Layolle. „Milagro bedeutet Wunder, und wir wollen alles unternehmen, was wir können, um dieses Wunder zu vollbringen. Denn es gibt nichts Edleres, Befriedigenderes und Wichtigeres als eine Art vor dem Aussterben zu bewahren.“

Als die SAM SIMON Ende Mai die mexikanischen Gewässer verließ, wurde ihr Aufenthalt im Golftümmler-Schutzgebiet in einem Video zusammengefasst:


Inzwischen setzte die FARLEY MOWAT ihre Anwesenheit im Schutzgebiet bis Ende Juni fort und wird auch weiterhin mit örtlichen Fischern, der mexikanischen Regierung und Meeresbiologen zusammenarbeiten, um alle Geisternetze der vergangenen Fangperioden zu bergen. Gerade ist die FARLEY MOWAT auf dem Weg nach San Diego in Kalifornien, wo sie der Öffentlichkeit von Samstag, dem 1. Juli bis Dienstag, dem 4. Juli für kostenlose Schiffstouren zur Verfügung steht. (Weitere Informationen zu den San Diego Schiffstouren findet ihr hier: goo.gl/dxzjuz)

Über OPERATION MILAGRO

Die Einführung von Sea Shepherds OPERATION MILAGRO erzeugte die dringend nötige Aufmerksamkeit für die Notlage der Golftümmler und brachte bahnbrechende Leistungen, diese gefährdete Art zu schützen. Am 18. April 2015 dokumentierten Crewmitglieder von Sea Shepherd die erste Sichtung eines Golftümmlers seit 2013 und widerlegten so die Behauptungen einiger Einheimischer, die Art sei bereits ausgestorben. Das entstandene Video sorgte für Schlagzeilen auf nationaler Ebene in Mexiko und veranlasste die Regierung mit Sea Shepherd in Kontakt zu treten.

Im darauffolgenden Monat wurde die Kollaboration von Sea Shepherd mit der mexikanischen Regierung angekündigt. Seither arbeiten beide Seiten mit dem Ziel zusammen, den Golftümmler zu retten. Sea Shepherds Engagement für den Schutz des Golftümmlers, hat internationale Aufmerksamkeit erregt und viele Medien berichteten über den Einsatz, unter anderem: 60 Minutes, CNN, Al Jazeera, The National Geographic Channel, Animal Planet, The New York Times, The Los Angeles Times, San Diego Union Tribune und NPR.

Bisher waren Sea Shepherds Anstrengungen den Meeresgrund von Geisternetzen zu befreien sehr effektiv. Seit Oktober 2016 konnten weitere 160 Netze aus dem Wasser gezogen werden, in welchen keine Meerestiere mehr sterben können.

Nach Sea Shepherds drittem Jahr in Folge im Golf von Kalifornien beläuft sich die Gesamtzahl geborgener, illegaler Netze in den drei Kampagnen auf 452.

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