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Soldaten der liberianischen Küstenwache beim Training an Bord der BOB BARKERAm 7. Mai 2017 schloss Sea Shepherd OPERATION SOLA STELLA ab. Diese mit dem liberianischen Verteidigungsministerium gemeinsam durchgeführte Kampagne zielte darauf ab, gegen illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) in der Republik Liberia in Westafrika vorzugehen. Drei Monate Patrouille auf See führten zur Festsetzung von fünf Schiffen, die mit IUU-Fischerei in Verbindung gebracht werden konnten.

Unter der Leitung des Ministers Brownie Samukai patrouillierte Sea Shepherds Schiff BOB BARKER seit dem 2. Februar 2017 in Kooperation mit der liberianischen Küstenwache die Küstengewässer des Landes. Mit an Bord waren zehn Soldaten der liberianischen Küstenwache, die berechtigt sind, Schiffe zu entern, zu inspizieren und festzusetzen, wenn sie liberianisches Gesetz brechen. Zwei maritime Berater und Umweltschützer aus Israel leisteten an Bord Hilfestellung beim Training.

Die Kleinfischer der Gemeinde von Harper, einer liberianischen Stadt an der Grenze zur Elfenbeinküste, beklagten vor der Ankunft der BOB BARKER in Liberia fast täglich illegales Eindringen von ausländischen, industriellen Schleppnetzschiffen.

„Die liberianische Küstenwache reagierte auf die Forderung der Kleinfischer, indem sie sich mit Sea Shepherd Global zusammenschloss, um gemeinsam unsere Gewässer von den Wilderern zurückzuerobern. Mit der Festsetzung von fünf Schiffen haben wir eine klare Botschaft gesendet: Wer in Liberia illegal Fischfang betreibt, wird festgenommen“, äußerte sich Minister Brownie Samukai.

Die STAR SHRIMPER XXV wurde in Liberia festgesetztEines der festgesetzten Schiffe war die niederländische STAR SHRIMPER XXV, welche unter nigerianischer Flagge unterwegs war. Das Schleppnetzschiff zum Fang von Garnelen wurde vom amerikanischen Außenministerium zertifiziert, den Fang in die USA zu exportieren, da es die dafür nötigen Maßnahmen zur Reduktion von Beifang wie Schildkröten, erfüllte. Die STAR SHRIMPER XXV wurde dabei erwischt, ohne gültige Fangerlaubnis in liberianischen Gewässern gefischt zu haben und machte zudem keinen Gebrauch von dem gesetzlich vorgeschriebenen „Turtle Excluder Device“, einer Vorrichtung zur Reduzierung des Schildkrötenbeifangs, die für die Zertifizierung notwendig ist.

Zudem half Sea Shepherd der liberianischen Küstenwache dabei, ein Kühlfrachtschiff aufgrund von Identitätsbetrug und IUU-Fischerei festzusetzen. Das Kühlfrachtschiff gab bei der liberianischen Hafenbehörde eine falsche Identität an, wo sie vorhatten 460 Tonnen undokumentierte Fischfracht zu entladen. Drei andere Schiffe wurden infolge einer langen Liste an Vergehen festgesetzt. Diese reichten von Fischfang ohne Lizenz, über gesetzeswidriges Umladen, bis zur versuchten Bestechung eines Gesetzeshüters.

„Während des letzten Monats der Patrouille in liberianischen Gewässern traf Sea Shepherd auf keinen einzigen Fall von illegaler Fischerei. Daraus ist zu schließen, dass die Strafverfolgung auf See abschreckende Wirkung zeigt. Die Festsetzung von fünf Schiffen, sowie die Vermeidung weiterer krimineller Aktivitäten sprechen für den Erfolg der OPERATION SOLA STELLA sowie die Professionalität der liberianischen Küstenwache. Wir sind stolz auf unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Regierung von Liberia und beabsichtigen, unseren gemeinsamen Kampf gegen IUU-Fischerei auch in Zukunft fortzuführen“, erklärte Kampagnenleiter Peter Hammarstedt.

solastella3Entwicklungsländer sind besonders gefährdet für IUU-Fischerei, die bis zu 40% des in den Gewässern Westafrikas gefangenen Fisches ausmacht. Die Kampagne unterstützte Liberia dabei, gegen nicht zugelassene, ausländische Industrieschiffe vorzugehen, die in den Gewässern des Landes operieren. Sea Shepherd half, den Meeresabschnitt von sechs Seemeilen vor der liberianischen Küste zu schützen. Dieser Bereich dient dem Fischfang zum Eigenbedarf und ist der Kleinfischerei vorbehalten, in der 33.000 Liberianer beschäftigt sind.

Für OPERATION ALBACORE schloss sich Sea Shepherd im Jahr 2016 mit der Regierung von Gabun zusammen. Infolgedessen gab es über 40 Inspektionen von Fischereischiffen auf See. Die Überprüfungen führten zur Festsetzung von drei kongolesischen Schleppnetzschiffen und eines spanischen Langleinenschiffes. OPERATION SOLA STELLA ist eine Fortsetzung des Einsatzes von Sea Shepherd Global in Zusammenarbeit mit den Nationalregierungen, mit dem Ziel, der IUU-Fischerei ein Ende zu setzen.

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