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14. Januar 2011: Update von der Frontlinie im Südpolarmeer
Der in Panama registrierte und im Besitz von Korea befindliche Tanker Sun Laurel ist der Aufforderung der Sea Shepherd Conservation Society nachgekommen und hat die Zone des Antarktis-Vertrages verlassen. Das Schiff hält sich jetzt nördlich des sechzigsten Breitengrades auf und wird weiterhin von der Steve Irwin und der Bob Barker verfolgt. Die Bob Barker wird ihrerseits von der Yushin Maru No. 2 und die Steve Irwin von der Yushin Maru No. 1 verfolgt.


Heute Morgen löste die Yushin Maru No. 1 die Yushin Maru No. 3 bei der Verfolgung der Steve Irwin ab. Das bedeutet, dass ab dem heutigen Morgen alle drei Harpunenboote in Sichtweite der Sea Shepherd-Schiffe waren. Aus diesem Grund wird sich das Fabrikschiff Nisshin Maru wahrscheinlich über 200 Meilen entfernt aufhalten, um außerhalb der Reichweite des Sea Shepherd-Hubschraubers zu bleiben.

Es ist sicher, dass heute keinerlei Walfangaktivitäten stattfinden können. Sea Shepherd hat auch guten Grund zu der Annahme, dass aufgrund der dauerhaften Überwachung von zwei der drei Harpunenboote während der letzten 15 Tage und der großen Distanz von über 2000 Meilen, die die Walfangflotte seit ihrer Entdeckung am 31. Dezember 2010 zurückgelegt hat, nur sehr wenig Zeit war, um Wale zu jagen, zu verladen und zu verarbeiten.

Die Harpunenboote haben sich beim Auftanken von der Nisshin Maru abgewechselt, doch diese Vorräte werden auch bald ausgehen, und die Nisshin Maru wird die Ladung Schweröl (Bunker C) benötigen, welche sich derzeit auf der Sun Laurel befindet. Die Bob Barker und die Steve Irwin werden sich weiterhin bei dem Versorgungsschiff aufhalten und jegliche Betankungs- und Verladeversuche aggressiv behindern.

Nach dem erfolgreichen Auffinden des Versorgungsschiffes Sun Laurel hat die Gojira die Flotte verlassen, um die Nisshin Maru aufzuspüren.

Es besteht kein Zweifel, dass die japanische Walfangflotte diese Saison nahezu lahm gelegt wurde. Nachdem ein Drittel der Walfangsaison vorüber ist, zwei der drei Harpunenboote jagdunfähig und von ihren Vorräten abgeschnitten und permanent unterwegs sind, ist die Fangquote auf Null reduziert oder nur minimal darüber.

Sea Shepherd bleibt noch zwei Monate im Südpolarmeer bis die Walfangsaison vorüber ist. Das bedeutet weitere 60 Tage auf See. Wir haben den Treibstoff, die Vorräte und eine Mannschaft, die voll hinter dieser Kampagne steht und deren Moral durch die Erfolge in diesem Jahr bereits gestärkt ist. Die Kapitäne und Besatzungsmitglieder aller drei Sea Shepherd-Schiffe sind zuversichtlich, dass das Jahr erfolgreich sein wird und sie die illegalen Walfangaktivitäten im antarktischen Walschutzgebiet beenden können.

Die japanische Walfangflotte, welche sich derzeit im Südpolarmeer aufhält, besteht aus dem Fabrikschiff Nisshin Maru, den drei Yushin Maru-Harpunenbooten (Nummer 1, 2 und 3) und dem Versorgungsschiff Sun Laurel.

Die drei Sea Shepherd-Schiffe, die den Walfängern gegenüberstehen, sind die Steve Irwin, die Bob Barker, die Gojira und zusätzlich der Hubschrauber Nancy Burnet.

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