• Simple Item 10
  • Simple Item 9
  • 1
  • 2

10. Januar 2011: Südpolarmeer – Anschuldigungen von dem japanischen Jagd-Killerschiff Yushin Maru No. 2, daß Crewmitglieder der Bob Barker Blend-/Knallgranaten auf ihr Schiff geworfen hätten, sind ganz und gar falsch. Die Sea Shepherd Conservation Society verfügt über keinerlei Blend-/Knallgranaten, noch haben wir jemals solche Waffen besessen. „Aktivisten begannen, von Hand mindestens zwei Blend-/Knallgranaten und eine Rauchbombe in Richtung der YS 2 zu werfen.“

Blend-/Knallgranaten wurden tatsächlich 2008 von der japanischen Küstenwache gegen Crewmitglieder von Sea Shepherd eingesetzt, aber Sea Shepherd hat das nicht getan und wird diese gefährlichen Waffen auch nicht als Vergeltungsakt einsetzen. Jedoch haben Sea Shepherd -Crewmitglieder sehr wohl im Lauf dieser Auseinandersetzung Stinkbomben und Rauchbomben eingesetzt. Das Ziel dieses Manövers war der Versuch, die Yushin Maru No. 2 aus dem Gefolge der Bob Barker abzuschütteln. Sea Shepherd betrachtet die ständige Verfolgung ihrer Schiffe als eine Provokation um die japanischen Walfänger abzuhalten.

So lange die Harpunenboote fortgesetzt die Bob Barker und die Steve Irwin verfolgen, hindern sie Sea Shepherd daran, zur Nisshin Maru aufzuschließen, aber, damit wird Sea Shepherd auch weiterhin diese beiden Schiffe davon abhalten, selbst Wale zu fangen. Das schnelle Abfangjägerschiff Gojira folgt weiterhin der Fährte der Nisshin Maru Richtung Westen.

Das Manöver, zu versuchen, die Yushin Maru No.2 aus der Verfolgung der Bob Barker abzuschütteln war anfangs erfolgreich. Unglücklicherweise mußten die kleinen Schlauchboote, die anfangs die Fahrt der Yushin Maru No.2 gedrosselt hatten, 80 Meilen auf offener See zurücklegen um zur Bob Barker zurückzukehren, was dazu führte, daß eins der beiden wegen der schweren See Schaden nahm. Die Bob Barker war gezwungen umzukehren, um ihre Crew aufzusammeln und deren Sicherheit zu gewährleisten. Diese Verzögerung ermöglichte es der Yushin Maru No. 2, die Bob Barker erneut auszumachen.

Das Institute of Cetacean Research (ICR) erklärte, eines der kleinen Boote der Bob Barker hätte sich in ihrer eigenen Leine zur Sabotage der Schiffsschraube verfangen und sei deshalb seeuntüchtig. Diese Behauptung entspricht nicht der Wahrheit. Das Schlauchboot wurde nach der Konfrontation mit dem japanischen Walfangschiff seeuntüchtig und dies ausschließlich wegen einer Beschädigung des Schwimmkörpers durch das fortgesetzte Aufschlagen bei schwerer See.

„Der Mut unserer Bootscrew ist bewundernswert“, sagte Kapitän Paul Watson von der Steve Irwin. „Sie haben in diesem Manöver sehr mutig eine riesige Distanz zwischen sich und der Bob Barker zurückgelegt und sich für viele Stunden den frostigen Temperaturen in den offenen Booten ausgesetzt, in Gewässern, die übersät sind von Eisschollen und kleinen Eisbergen.“

Wie gewöhnlich beschrieb das ICR die Auseinandersetzung als „Angriff“, stellte aber fest, daß der Yushin Maru No. 2 kein Schaden zugefügt wurde und es auf keiner Seite zu Verletzungen kam.

Heute markiert den elften Tag seit Sea Shepherd erfolgreich die japanische Walfangflotte ausmachte, bevor sie mit dem Walfang beginnen konnten. Während dieser Zeit konnten die Yushin Maru No. 2 und Yushin Maru No. 3 keine einzige Harpune abfeuern. Die Yushin Maru No. 1 ist vermutlich mit der Nisshin Maru auf der Flucht Richtung Westen. Ein Fischfangschiff sichtete sie am 09. Januar und gab ihre Position an Sea Shepherd weiter. Wenn man in Betracht zieht, welche Entfernungen die Yushin Maru in den vergangenen elf Tagen zurückgelegt hat, die Geschwindigkeit, mit der sie fahren, und den Umstand, daß sie nur ein Harpunenschiff bei sich haben, ist die Wahrscheinlichkeit, daß sie Wale fangen, gering und wenn es überhaupt irgendwelchen Walfang gegeben hat, dann nur minimal.

Wenn man volle Kraft voraus läuft, ist Walfang ineffizient. Walfang mit nur einem Harpunenschiff ist ineffizient. Walfang mit drei Umweltschützerschiffen, die dir am Hintern kleben, ist ebenso ineffizient.

Es bleiben noch zwei Monate und Sea Shepherd wird die Verfolgung der japanischen Walfänger bis zum Ende der Walfangsaison beibehalten, um sicherzustellen, daß die größtmögliche Anzahl Wale gerettet wird.

ICR PRESSEMITTEILUNG
09. Januar 2011

Aktivisten von der Bob Barker greifen japanisches Forschungsschiff Yushin Maru no. 2 an. Die Yushin Maru No. 2 (YS2), ein japanisches Antarktis-Walforschungsschiff, war Gegenstand der heutigen Attacke durch das in den Niederlanden registrierte Schiff Bob Barker (BB). Die Attacke begann um 1800JST und dauerte bis rund 1840JST.

Gegen 1800JST näherten sich zwei von der Bob Barker abgesandte Schlauchboote mit hoher Geschwindigkeit dem japanischen Schiff und die Aktivisten begannen, von Hand mindestens zwei Blend-/Knallgranaten und eine Rauchbombe in Richtung der YS2 zu werfen. Eine der Blend-/Knallgranaten landete auf dem Bug und die beiden anderen Wurfgeschosse verfingen sich im Schutznetz an der Backbordseite des japanischen Schiffes.

Außerdem hängten die Aktivisten einen Haken mit einem Seil an das Geländer der Backbordseite (wo das Schutznetz festgemacht ist) der YS2. Zusätzlich brachten die Aktivisten Taue mit und schleppten sie mit dem Ziel, daß sie sich in Schiffsschraube und Ruder der YS2 verfangen. Gegen rund 1840JST verfing sich eins der von den Schlauchbooten mitgeschleppten Taue in deren eigenem Propeller und machte das Schlauchboot seeuntüchtig. Als sie dies sahen, brachen die Aktivisten des anderen Schlauchboots ihre Attacke auf das japanische Schiff ab.

Während des Angriffs funkte die Yushin Maru No. 2 eine Warnmeldung und machte als Vorsorgemaßnahme Gebrauch von ihrer Wasserstrahlpumpe, um die Aktivisten von einer weiteren Annäherung abzuhalten. Der von den Aktivisten am Handgeländer der YS2 angeheftete Haken und das Seil lösten sich von selbst und fielen in die See.

Die Blend-/Knallgranate und die Rauchbombe, die sich im Schutznetz an der Backbordseite verfangen hatten, schmorten noch eine Weile, aber glücklicherweise breitete das Feuer sich nicht auf das Netz selbst aus. Weder ergab sich eine Verletzung bei der japanischen Crew noch eine Beschädigung an der YS2 aus der Attacke der Aktivisten

Japans Forschungswalfang in der Antarktis (JARPAII) ist ein absolut legales Vorgehen, das gemäß der International Convention for the Regulation of Whaling (ICRW) durchgeführt wird. Das Institute of Cetacean Research verurteilt die Sea Shepherd Conservation Society und ihre fortgesetzten gefährlichen und gewalttätigen Aktionen gegen Japans Walforschungsschiffe in der Antarktis auf das Schärfste. Wir rufen alle verbündeten Länder, einschließlich der Niederlande, die der Flaggenstaat der Bob Barker sind, und Australiens, des eigentlichen Heimathafens der SS Schiffe, auf, ihre Nachsichtigkeit gegenüber den gewalttätigen Aktionen der Sea Shepherd Conservation Society einzustellen und alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um diese zurückzuhalten. Weiterhin verlangen wir mit Nachdruck, daß diese Länder sich mit den kriminellen Aktionen der SSCS in rigoroser und objektiver Weise befassen, wie es ihren internationalen Verpflichtungen entspricht.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.