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rettung11727. Januar 2017: Sea Shepherd rettet einen ertrinkenden Fischer im Golf von Kalifornien, als er und ein weiterer Mann bei einem Fluchtversuch über Bord gingen, nachdem sie bei illegaler Fischerei erwischt worden waren. Suche nach dem zweiten Opfer dauert noch an.

Während einer nächtlichen Patrouille am Mittwoch, den 25. Januar 2017, sichtete das Sea Shepherd-Schiff FARLEY MOWAT um 21:16 Uhr ein Panga-Boot mit vier Männern, die im mexikanischen Golf von Kalifornien illegal fischten.

Als die Crew der FARLEY MOWAT einen Scheinwerfer auf das Boot richtete, um es zu identifizieren, flohen die Fischer augenblicklich mit einer Geschwindigkeit von über 30 Knoten. Die Crew ließ den Scheinwerfer auf das Boot gerichtet, verfolgte es aber nicht.

Laut der Sea Shepherd Crew stoppte das Boot plötzlich in einiger Entfernung. Hinter dem Boot spritzte Wasser auf, die Crew konnte aber nicht erkennen, was genau passiert war. Als sich das Sea Shepherd-Schiff langsam dem Panga näherte, um zu prüfen, ob Hilfe benötigt wird, befand sich einer der Wilderer im Wasser.

Die FARLEY MOWAT warf ihm zwei Rettungsringe zu und benachrichtige das sich in der Umgebung aufhaltende Flottenmitglied SAM SIMON über die Rettung. Der Fischer war nicht in der Lage, die Lotsenleiter der FARLEY MOWAT hochzuklettern, also setzte das Schiff einen Kran ein, um den Mann an Bord zu hieven. Der Schiffsarzt der FARLEY MOWAT leistete Hilfe.

Die beiden Fischer, die sich noch auf dem Boot befanden, informierten Sea Shepherd darüber, dass noch ein weiteres Mitglied ihrer Crew über Bord gegangen sei, dieses war aber nirgends zu finden. Der bereits gerettete Mann an Bord der FARLEY MOWAT bestätigte die Angaben.

Die FARLEY MOWAT kontaktierte die mexikanische Marine und forderte ein Such- und Rettungsteam an. Die Marine erreichte den Unfallort um 22:07 Uhr. Der gerettete Fischer wurde ihnen übergeben. Die FARLEY MOWAT und die SAM SIMON taten sich mit der mexikanischen Marine zusammen, um das Wasser nach dem Vermissten abzusuchen.

Die Suche dauerte die gesamte Nacht sowie den Morgen an. Am Donnerstag, den 26. Januar um 16:30 Uhr war der vierte Fischer immer noch nicht lokalisiert, und die Suche musste wegen eines aufkommenden Sturmes aufgegeben werden.

„Jedes Jahr riskieren illegale Fischer ihr Leben, wenn sie nachts bei Kälte und ohne Licht fischen, um von den Behörden unentdeckt zu bleiben", so Captain Oona Layolle, Leiterin der Schiffsoperationen. „Viele sterben, wenn sie ohne Rettungswesten über Bord gehen, einige können nicht einmal schwimmen. Sie riskieren ihr Leben, angelockt durch den lukrativen Schwarzmarkt der Schwimmblase des Totoaba-Fisches. Sie kennen die Risiken illegaler Fischerei, aber sie tun es trotzdem wegen des Geldes. Auch bei unserer letzten Kampagne retteten wir drei Fischerleute von einem schwer beschädigten Panga inmitten eines Sturms“.

Die FARLEY MOWAT und die SAM SIMON befinden sich derzeit im Golf von Kalifornien, um als Teil von OPERATION MILAGRO III die unmittelbar bevorstehende Ausrottung der gefährdeten kalifornischen Golftümmler zu stoppen. Beide Schiffe schützen das Zufluchtsgebiet der Delfine und patrouillieren die Gewässer auf der Suche nach Wilderern, neben noch weiteren Aufgaben.

Bekannt als kleinstes und seltenstes Meeressäugetier der Erde, steht der Golftümmler kurz vor dem Aussterben. Neuesten Schätzungen zufolge soll es nur noch weniger als 60 Tiere geben.

Die größte Bedrohung für das Überleben der Golftümmler sind die illegalen Kiemennetze, die von Wilderern verwendet werden, um den Totoaba zu fangen. Der Totoaba, der ebenfalls vom Aussterben bedroht ist, ist ein Fisch, der nur in Mexiko zu finden ist und dessen Schwimmblase meist über die US-Grenze nach China geschmuggelt wird, wo sie ihre Konsumenten findet. Golftümmler verfangen sich oft in den Netzen und können die Oberfläche zum Luft holen nicht mehr erreichen, wodurch sie qualvoll ertrinken.





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