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Toter Zwergwal an Bord der NISSHIN MARU. Foto: Glenn Lockitch17. Januar 2017: Nur 48 Stunden nachdem Sea Shepherd ein japanisches Walfangschiff beim Wildern im Australischen Walschutzgebiet erwischt hat, haben die Fotos eines harpunierten Zwergwals an Deck des Fabrikschiffs NISSHIN MARU in kürzester Zeit weltweit für große Empörung und für Kritik von Seiten der australischen Regierung gesorgt.

Foto- und Videoaufnahmen, die vom Helikopter des Sea Shepherd-Schiffes STEVE IRWIN aufgenommen wurden, zeigen die Crew des Fabrikschiffes NISSHIN MARU, wie sie hektisch einen abgeschlachteten Wal unter einer Abdeckplane verstecken, während die Crew der YUSHIN MARU, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe befindet, ebenfalls hastig ihre Harpunen verdecken. Aber sie kamen zu spät: „Wieder einmal hat Sea Shepherd die japanischen Wilderer mit frischem Blut an den Händen ertappt“, so Captain Alex Cornelissen, Leiter von Sea Shepherd Global. Die Bilder breiteten sich rasend schnell bei Twitter und Facebook aus und erreichten Dienstagmorgen bereits 4,5 Millionen Aufrufe. Auch von den führenden Presseagenturen in den USA, Europa, Asien und Australien/Neuseeland wurden sie veröffentlicht.

Nahaufnahme des getöteten Zwergwals, bevor die Crew der NISSHIN MARU ihn mit einer Plane abdecken konnte. Foto: Glenn LockitchNahaufnahme des getöteten Zwergwals, bevor die Crew der NISSHIN MARU ihn mit einer Plane abdecken konnte. Foto: Glenn Lockitch
Nur wenige Tage nach dem Besuch des japanischen Premierministers musste der australische Umweltminister John Frydenberg dieses Problem nun ansprechen und verurteilte die Walfänger in einer Stellungnahme am Montag: „Die australische Regierung ist zutiefst enttäuscht, dass Japan sich entschieden hat, diesen Sommer ins Südpolarmeer zurückzukehren und so genannten ‘wissenschaftlichen’ Walfang zu betreiben. Es ist nicht nötig, Wale zu töten, um sie zu erforschen“, fügte er noch hinzu.

„Neuseeland ist äußerst enttäuscht davon, was dort geschieht“, so der neuseeländische Premierminister Bill English, der Australien Hilfe „auf geeigneten Wegen“ beim Kampf gegen den japanischen Walfang zusicherte.

„Offen gesagt, ein bloßes ‘enttäuscht sein‘ genügt schlichtweg nicht, wenn die Mehrheit der australischen Bevölkerung Taten sehen will, um die japanische Walfangflotte zu stoppen“, so antwortete Jeff Hansen, Leiter von Sea Shepherd Australien, auf die Kommentare der Politiker.

Während die japanischen Wilderer auf Trab gehalten wurden, funkte Captain Wyanda Lublink das Harpunenschiff YUSHIN MARU #2 an: „Wir haben sie beim illegalen Walfang in einem Walschutzgebiet in australischen Gewässern erwischt. Sie missachten die Anweisungen des Australischen Bundesgerichtshofes sowie die des Internationalen Gerichtshofes. Wir verlangen die sofortige Unterlassung ihrer Tätigkeiten“. Da keine Antwort folgte, informierte sie die Wilderer über die Videoaufnahmen von Sea Shepherd, die sie mit dem getöteten Wal zeigen. „Wir bringen diese Beweise nach Australien, so dass Ermittlung aufgenommen werden können.“

Captain Wyanda Lublink funkt eine Nachricht an das Harpunenschiff YUSHIN MARU #2. Foto: Chelsea MillerCaptain Wyanda Lublink funkt eine Nachricht an das Harpunenschiff YUSHIN MARU #2. Foto: Chelsea Miller
Der Kapitän des Sea Shepherd-Patrouillenschiffes OCEAN WARRIOR, Captain Adam Meyerson, bemerkte, dass das Wort „RESEARCH” (dt.: „Forschung”), das normalerweise auf der Seite der NISSHIN MARU geschrieben steht, dieses Jahr fehlt: „Es scheint, als hätten sie die lächerliche Ausrede der ‘wissenschaftlichen Forschung’ aufgegeben.“
Das Wort „RESEARCH” (dt.: „Forschung”) wurde vom Fabrikschiff NISSHIN MARU entfernt. Fotos: Tim Waters und Chelsea Miller   Das Wort „RESEARCH” (dt.: „Forschung”) wurde vom Fabrikschiff NISSHIN MARU entfernt. Fotos: Tim Waters und Chelsea Miller
Obwohl Sea Shepherds Helikopter am Montag wegen dichtem Nebel und rauen Bedingungen die japanische Flotte nicht im Auge behalten konnte, konnten die Walfänger wegen der schlechten Sicht ohnehin nicht weiter wildern und müssen ebenfalls auf die Klärung des Wetters warten. Captain Cornelissen verspricht, dass Sea Shepherd bereit sein wird, wenn es so weit ist: „Wie in jedem Jahr wird Sea Shepherd seine Jagd auf diese Wilderer fortsetzen, bis für Gerechtigkeit gesorgt ist!“

Die japanische Walfangflotte auf der Flucht. Foto: Chelsea MillerDie japanische Walfangflotte auf der Flucht. Foto: Chelsea Miller
Dichter Nebel im Südpolarmeer. Foto: Glenn LockitchDichter Nebel im Südpolarmeer. Foto: Glenn Lockitch


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