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seow 19. Januar 2017: OPERATION NEMESIS, Sea Shepherds 11. Kampagne zum Schutz der Wale im Südpolarmeer, läuft nun seit etwas mehr als einem Monat. Derzeit patrouillieren die STEVE IRWIN und die OCEAN WARRIOR die antarktischen Gewässer, um den illegalen Walfang zu stoppen.

Nach gerade einmal drei Wochen entdeckte die OCEAN WARRIOR am 22. Dezember eines der Harpunenschiffe der japanischen Walfangflotte, das sich hinter einem Eisberg versteckte. Da die Harpune unbedeckt war, war die YUSHIN MARU eindeutig mitten bei der Jagd auf Zwergwale, deren Quote diese Saison 333 Tiere beträgt. Als das Harpunenschiff bei seiner Jagd unterbrochen wurde, versuchte es, die OCEAN WARRIOR zu verfolgen, wurde aber rasch von Sea Shepherds schnellem neuem Schiff zum ersten Mal in einer Südpolarmeer-Kampagne abgehängt.

„Wenn man die Harpunenschiffe findet, hat man gemischte Gefühle“, schrieb der Kapitän der OCEAN WARRIOR, Adam Meyerson, in seinem Bericht „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. „Man weiß, dass die Flotte in der Nähe ist, was eine sehr große Erleichterung darstellt, aber nun weiß unser Hauptziel, die NISSHIN MARU, wo wir uns aufhalten, wodurch es sehr schwer wird, sie zu finden. Das Harpunenschiff wird unsere Position an den Rest der Flotte weitergeben, sodass diese sich einfach in ein anderes Gebiet begibt.“

harpune 1 17Eine Woche später, am 31. Dezember, wurde das Sicherheitsschiff KAIYO MARU #7 vom Helikopter der STEVE IRWIN entdeckt, worauf es prompt um 180° drehte, um seinen Kurs zu ändern. Dieses Schiff, das auch als Krill-Forschungsschiff eingesetzt wird, gehört – wie die illegale japanische Walfangflotte – zum japanischen Walforschungsinstitut (ICR). Am Neujahrstag lokalisierte der Hubschrauber der STEVE IRWIN trotz der schlechten Sicht- und Wetterverhältnisse die YUSHIN MARU #3, ein weiteres Harpunenschiff der japanischen Flotte.

OPERATION NEMESIS hat einen tollen Auftakt hingelegt. Trotz der harten Bedingungen und der Tage in dichtem Nebel gelang es Sea Shepherd schnell, die Hälfte der japanischen Flotte im Südpolarmeer zu finden, obwohl doppelt so viel Fläche wie bei früheren Kampagnen abgedeckt werden muss.

Während die Suche nach der NISSHIN MARU weitergeht, ist die Motivation der Besatzung in der atemberaubenden Umgebung der Antarktis nach wie vor hoch, wo Wale, Pinguine und Seevögel vom Medien-Team der Kampagne auf Film festgehalten wurden und die Kapitäne und die Crew daran erinnert, was Sea Shepherd dort verteidigt, schützt und erhält.

„In früheren Jahren war Sea Shepherd immer in der Lage, die japanische Walfangflotte zu finden und sie davon abzuhalten, ihre Quoten zu erfüllen”, sagte STEVE IRWIN Kapitänin Wyanda Lublink. „Wir haben dies mit einem Schiff und manchmal bis zu vier Schiffen getan. Obwohl wir dieses Jahr nur zwei Schiffe haben, bin ich davon überzeugt, dass es uns wieder gelingen wird. Wir haben eine Sache, die die japanischen Walfänger nicht haben, und das ist die Leidenschaft für unsere lebenserhaltenden Ozeane und für diese empfindungsfähigen, wunderschönen Wale. Es ist diese Leidenschaft für das Leben, die immer über Gier und Zerstörung triumphiert.“




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