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illegal329. Dezember 2016: Sechs in illegalen Aktivitäten verwickelte Fischereiboote
wurden im mexikanischen Golf von Kalifornien von der Sea Shepherd Conservation Society
gesichtet und letztendlich von der mexikanischen Marine festgesetzt.

Am 12. Dezember 2016 hat das Sea Shepherd-Schiff, die FARLEY MOWAT, Wilderer auf ihrem Radar entdeckt, deren Identität sie später mit Hilfe von Ferngläsern feststellen konnten. Die sechs Fischereiboote arbeiteten zusammen. Sie benutzen illegale Netze, um den stark gefährdeten Totoaba innerhalb eines Meeresschutzgebietes im Golf von Kalifornien zu fangen.

Der Totoaba, ein seltener Fisch, der im Golf zu Hause ist, kann eine Länge von bis zu 2 m erreichen und bis zu 100 kg schwer werden. Das Fischen des Totoaba wurde bereits 1975 durch die mexikanische Regierung verboten, wird jedoch weiterhin von Wilderern betrieben, allein wegen der Schwimmblase des Totoaba, die auf dem Schwarzmarkt in China für mehr als 19.000 Euro pro Kilo verkauft wird.

Als die Wilderer von der Crew der FARLEY MOWAT gesichtet wurden, begannen einige von ihnen, so schnell wie möglich ihre Netze einzuholen, während andere sofort vom Tatort flohen. Die FARLEY MOWAT nahm die Verfolgung dieser Boote auf, auch als einige von ihnen versuchten, das Sea Shepherd-Schiff durch Umkreisen zu behindern.
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Während des gesamten Verlaufs blieb die FARLEY MOWAT standhaft bei ihrer über eine Stunde andauernden Verfolgung der Wilderer, bis die Marine eintraf. Die Wilderer versuchten der Festnahme zu entgehen und gaben erst auf, als die Marine sich ihnen mit gezogenen Waffen näherte. Es fielen jedoch keine Schüsse.

“Ohne Sea Shepherd würden diese Wilderer mit der Zerstörung ihrer eigenen Umwelt immer weiter machen”, sagte Sebastien Fau, Kapitän der FARLEY MOWAT.

Die FARLEY MOWAT und die SAM SIMON sind zurzeit im Golf von Kalifornien als Teil der OPERATION MILAGRO III im Einsatz, um das drohende Aussterben des stark gefährdeten Golftümmlers zu verhindern. Beide Schiffe beschützen das Schutzgebiet des Golftümmlers und halten unter anderem nach Wilderern Ausschau.

Bekannt als das weltweit kleinste und seltenste Meeressäugetier, besteht für den Golftümmler eine sehr reale Bedrohung des Aussterbens. Neuste Statistiken zeigen, dass die Population auf weniger als 60 Tiere zurückgegangen ist.

Die größte Bedrohung für das Überleben der Golftümmler sind die Wilderer und ihre illegalen Stellnetze, die sie benutzen, um den Totoaba zu fangen. Golftümmler verfangen sich oft in den Netzen und sind dadurch nicht in der Lage zum Atmen an die Wasseroberfläche zu gelangen, was dazu führt, dass sie ertrinken.

Die verhafteten Wilderer benutzten Garnelennetze, die im Schutzgebiet der Golftümmler seit 2015 verboten sind, und Totoaba-Netze, die in Mexiko illegal sind.

Während der Untersuchung, der von den flüchtenden Fischern zurückgelassenen Netze, fand die FARLEY MOWAT lebende Tiere wie Haie, Rochen, Krabben und andere Fische, die in den Maschen der Netze gefangen waren. Sie alle wurden befreit.

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“Sea Shepherds Partnerschaft mit der mexikanischen Marine zeigt Ergebnisse”, sagte Sea Shepherd-Gründer Captain Paul Watson. “Jedes verfolgte und festgesetzte Wildererschiff bringt uns dem Ziel einen Schritt näher, die Ausrottung des Golftümmlers zu verhindern.”

Kampagnenleiterin und Schiffsbetriebsoffizierin Captain Oona Layolle sagte: “Unsere Zusammenarbeit mit den mexikanischen Behörden beim Patrouillieren der Umgebung und dem Einholen von Netzen ist sehr wichtig für die Sicherheit des Meeresschutzgebietes und des Schutzgebietes des Golftümmlers. Je mehr Schiffe Sea Shepherd in dieser Region hat, umso besser können wir uns gegen Wilderer zur Wehr setzen. Der Golftümmler braucht jetzt all unsere Unterstützung.”




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