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news 160825 1 1 Captain Paul Watson 2009 10 Antarctica Campaign 800wDie Sea Shepherd Conservation Society gab bekannt,
dass Captain Paul Watson sicher in den USA angekommen ist,
obwohl zwei Rote Ausschreibungen („red notice“) auf Antrag
von Japan und Costa Rica gegen ihn verhängt wurden.

Captain Watson hat die letzten zwei Jahre unter dem Schutz der französischen Regierung in Frankreich im
Exil verbracht. Er wird von Costa Rica gesucht, da man ihn dort beschuldigt, 2002 in guatemaltekischen Gewässern
ein costa-ricanisches Schiff, die VARADERO I, gezwungen zu haben, seine illegalen Shark-Finning-Operationen zu beenden.

Nachdem Captain Watson von den guatemaltekischen Behörden die Genehmigung bekommen hatte, das Schiff aufgrund des Verstoßes gegen gültiges Recht aufzubringen, machte er den Versuch, das Schiff festzusetzen, aber die Wilderer entkamen und flohen Richtung Costa Rica.

Im weiteren Verlauf dieses Monats stellten die costa-ricanischen Behörden Strafanzeige und behaupteten, dass Captain Watson und seine Crew die sieben Besatzungsmitglieder der VARADERO I bedroht und versucht hätten, diese zu ermorden sowie ihr Schiff zu beschädigen. Die Anzeige beruhte auf Aussagen der Besatzung der VARADERO I. Eine Stiftung vor Ort bot Captain Watson einen Anwalt an, jedoch wurden weder er noch sein Pflichtverteidiger rechtzeitig über eine vorläufige Anhörung in dieser Sache, die für Dezember 2002 angesetzt war, informiert.

Sea Shepherd filmte den ganzen Vorfall, der sich auf See ereignete, während die VARADERO keine Unterlagen vorlegte.

Obwohl die Vorwürfe wegen versuchten Mordes später fallengelassen wurden, als das Gericht das Filmmaterial von Sea Shepherd sichtete, wurden neue Anklagen hinzugefügt. Captain Watson wurde über den Fortgang allerdings niemals informiert, noch erhielt er eine Vorladung.

Als Captain Watson nicht zur Gerichtsverhandlung erschien, erklärte ihn das costa-ricanische Gericht zum “Rebellen” und erließ einen Haftbefehl gegen ihn unter Anklage der „Verletzung des Schiffsverkehrs“. Diese Anklage wurde zehn Jahre nach dem Vorfall ausgesprochen.

Verhaftung in Deutschland

Die Angelegenheit eskalierte am 13. Mai 2012, als deutsche Behörden Captain Watson in Frankfurt festnahmen. Sechs Wochen später legte Costa Rica einen modifizierten Auslieferungsantrag wegen „Gefährdung des Schiffsverkehrs mit der Folge eines möglichen Schiffbruchs und Schiffsunglücks“ vor – eines weit schwerwiegenderen Vergehens, das in der Regel mit Terrorismus verbunden wird.

Zwei Tage später verlangten japanische Behörden offiziell Watsons Verhaftung - aufgrund einer Verschwörung, die von einem Zwischenfall 2010 während einer Sea Shepherd-Kampagne, die Japans illegalen Walfang im Südpolarmeer zu stoppen versuchte, herrührte. Im August 2012 erließ Interpol eine Rote Ausschreibung („red notice“) gegen Watson aufgrund der costa-ricanischen Anklage wegen „Gefährdung des Schiffsverkehrs mit der Folge eines möglichen Schiffbruchs.“

Captain Watson floh nach ungefähr 70 Tagen Hausarrest aus Deutschland. Er befürchtete, wieder verhaftet und an Japan ausgeliefert zu werden. Er war auch beunruhigt darüber, dass im Falle einer Auslieferung nach Costa Rica sein Leben in Gefahr sei, da die Haiflossen-Wilderer verbreitet hatten, dass auf ihn ein Kopfgeld in Höhe von 25.000 US-Dollar ausgesetzt sei.

Nachdem Captain Watson Deutschland verlassen hatte, verhängte Interpol gegen ihn eine Rote Ausschreibung für die Ergreifung des Aktivisten

Captain Watson besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft – in den USA und Kanada. Als er aufgrund des japanischen Haftbefehls 2012 in Deutschland verhaftet wurde, beschlagnahmten Beamte seinen amerikanischen und kanadischen Pass und überstellten die Pässe letztendlich den beiden Staaten. Die Vereinigten Staaten gaben Captain Watson seinen amerikanischen Pass zurück und ließen ihn wissen, dass sie nicht vorhätten, ihn wegen des japanischen Haftbefehls zu verhaften oder auszuliefern. Aber kanadische Beamte, unter der ehemaligen Regierung von Premierminister Stephen Harpers, weigerten sich Captain Watsons kanadischen Pass wieder auszuhändigen.

Im gleichen Jahr trat Captain Watson freiwillig von seinen Pflichten als Kapitän der STEVE IRWIN und als Präsident von Sea Shepherd USA zurück.

Frankreich bot Captain Watson Asyl an und schirmte ihn gegen politisch motivierte Auslieferungsanträge von Costa Rica und Japan ab.

Leben in Frankreich, Rückkehr in die USA

Während Captain Watson die letzten beiden Jahre in Frankreich verbrachte, heiratete er seine Freundin, die in Russland geborene Opernsängerin Yanina Rusinovich. Das Paar erwartet im Oktober ein Baby.

Im Frühjahr kehrte Captain Watson als Präsident des Verwaltungsrates und als Geschäftsführer der Sea Shepherd Conservation Society USA zurück.

Im Juni erhielt Captain Watson unter der neu gewählten Trudeau-Regierung in Kanada unter Mithilfe der Parteivorsitzenden der Grünen Partei Kanadas, Elizabeth May, endlich seinen kanadischen Pass zurück. May unterzeichnete auf Captain Watsons Passantrag als Bürge.

Seit ihrer jüngsten Einreise in die USA leben Captain Watson und seine Ehefrau in Vermont.





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