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wrong27. Juli 2016: Weiteres Blut wurde an den Küsten der dänischen Färöer während des zweiten
Grindadráp (Grind) in diesem Jahr vergossen. Im gleichen Dorf, wo bereits 43 Grindwale nur drei
Wochen zuvor abgeschlachtet wurden.

Eine Schule von bis zu 200 Grindwalen wurde gestern gegen 16 Uhr von Einwohnern der Insel Viðoy gesichtet und anschließend für über zwei Stunden von 25 Booten zum Strand von Hvannasund getrieben, wo 120 Wale getötet wurden. Hvannasund ist einer von 23 "zugelassenen Tötungsstränden" auf den Färöern, an dem es Einwohnern erlaubt ist, Grindwale und Delfine zu schlachten.

"Das Töten von Grindwalen ist illegal. Es ist in Europa illegal. Es ist in Dänemark illegal und damit ebenso illegal auf den Färöern. Dänemark behauptet, es liegt in den Händen der Färöer zu entscheiden, ob der Walfang gestoppt werden soll, oder nicht. Doch dies ist nicht wahr", sagte Liesbeth Zegveld, Anwältin von Sea Shepherd. "Die Färöer sind dänisches Hoheitsgebiet und die Färinger sind dänische Bürger. Die Färöer sind kein Bundesstaat innerhalb von Dänemark. Sie haben nur eine durch die dänische Regierung erteilte Autonomie, die von Dänemark aufgehoben und geändert werden kann."

"Wir sind gerade dabei, rechtliche Schritte vorzubereiten, um das Königreich Dänemark vor die Europäische Kommission und dänische Gerichte zu bringen", sagte Geert Vons, Kampagnenleiter von Operation Bloody Fjords und Direktor von Sea Shepherd Niederlande. "Die Färöer können ihre Gesetze, mit denen sie das Abschlachten von Grindwalen schützen, nicht ohne die aktive Unterstützung und Macht der dänischen Polizei und des Militärs durchsetzen. Es ist Blut, das Dänemark und die Färöer verbindet."

Sea Shepherd führt seit 1983 den Widerstand gegen das Grindadráp an. Die diesjährige Kampagne zum Schutz der Grindwale, Operation Bloody Fjords, wird Sea Shepherds Kampf gegen das Grindadráp ins Zentrum der färöischen und dänischen Behörden tragen, welche diese überholte Jagd weiterhin unterstützen.



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