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Ein Weißer Hai, gefangen an einem Unterwasserhaken am Falcon Beach. Foto: Seven News02.06.2016: Gestern hat die westaustralische Fischereibehörde auf Anordnung des Premierministers
Colin Barnett, der für das Töten von Haien verantwortlich ist, am Falcon Beach, südlich von Perth,
beköderte Unterwasserfanghaken für Haie auslegen lassen. Dabei wurde ein Weißer Hai gefangen,
der eventuell für eine Attacke auf einen Surfer verantwortlich gewesen sein könnte.

Beamte der westaustralischen Fischereibehörde legten die Unterwasserfanghaken 18 Stunden nach dem Unfall aus. Damit fingen sie schließlich einen über drei Meter langen Weißen Hai und ließen diesen so lange am Haken, bis er letztendlich starb. Anschließend warteten sie bis es dunkel wurde, um ihn aus dem Meer zu ziehen und fernab aller Kameras zu entsorgen. Die westaustralische Fischereibehörde hat hier ganz eindeutig versucht, ihre Verbrechen gegenüber der Natur zu vertuschen.

Tragischerweise wurde am 31. Mai 2016 der einheimische Surfer Ben Gerring beim Surfen angegriffen. Sein Bein wurde oberhalb des Knies abgetrennt. Er befindet sich derzeit im Krankenhaus und sein Zustand ist weiterhin kritisch. Viele Menschen vor Ort, darunter andere Surfer und Sanitäter, haben mutig und heldenhaft versucht, Gerrings Leben zu retten. Dies verdient große Anerkennung.

An jenem Tag wurde in diesem Gebiet ein über drei Meter langer Weißer Hai gesichtet (das wurde über den Twitteraccount "Surf Life Saving WA" bekannt gegeben). Des Weiteren hielt sich eine riesige Schule Beutefische in dem Gebiet auf, in dem Surfer auf dem Wasser waren.

Natürlich sind wir in Gedanken bei Ben Gerring und seinen Angehörigen und hoffen, dass er alles bestmöglich übersteht.

Es ist eine Tragödie, dass dieser junge Mann sein Bein verloren hat. Eine weitere Tragödie ist, dass es hätte vermieden werden können.

Der Hai wurde an diesem Tag in diesem Gebiet gesichtet. In der Umgebung hielten sich Beutefische auf und außerdem gibt es dort viele Lachse – eine Lieblingsbeute von Haien. Dies bedeutet erhöhte Gefahr. Wir sollten uns der Gegenwart von Haien bewusst sein und keine Angst vor ihnen haben.

Es darf keine weitere Hysterie aufgrund von Haiangriffen verbreitet werden. Es dürfen keine weiteren respektlosen Listen mit den Opfern der letzten 10 Jahre und wie sie starben durch die Medien gehen, welche die Opfer nur als Zahlen in Statistiken darstellen und die Angehörigen das Geschehene immer wieder durchleben lassen. Autounfälle oder andere Dinge werden nicht auf diese Weise dargestellt, doch wenn es um Haiunfälle geht, lieben es die Medien, Hysterie zu verbreiten.

An Stränden müssen Erste Hilfesets mit Druckverbänden für den Fall eines Haiangriffs vorhanden sein, vor allem in abgelegeneren Regionen. Außerdem müssen lokale Surfclubs und Strandgänger für solche Fälle trainiert werden. Dies resultiert aus der Tatsache, dass nach solchen Zwischenfällen mit Haien Menschen oft durch den enormen Blutverlust sterben. Diese Sets könnten also Leben retten und sind eine einfache und effektive Lösung.

Dies sind sinnvolle Maßnahmen – und nicht, irgendeinen Hai nur um des Tötens willens umzubringen, denn das rettet keine Leben. Aber gemeinschaftlich vorausschauend zu handeln, kann Leben retten.

Wir können Haiangriffe nicht verhindern, wir können nicht jeden einzelnen Menschen an jedem australischen Strand zu jeder Minute beschützen, und wir sollten auch nicht erwarten, in einer wilden, natürlichen Umgebung 100% sicher zu sein, aber wir können mehr tun, um die Risiken ungewollter Haibegegnungen zu senken.

Es gibt keine logische oder wissenschaftliche Erklärung für die Entscheidung des westaustralischen Premierministers Barnett und der Fischereibehörde für das Töten einer geschützten Art, die auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) steht, außer dass sie auf Rache aus sind und an den Butzemann sowie Filme wie "Der Weiße Hai" glauben. Wir wissen, dass "Der Weiße Hai" nur in Hollywood und in den Köpfen von Premierminister Barnett und der westaustralischen Fischereibehörde existiert.

Die Tatsache, dass es vor der westaustralischen Küste Beutefische, Schwertwale und Haie gibt, ist ein Zeichen für ein gesundes Ökosystem. Das ist in den heutigen Ozeanen selten geworden und verdient weltweite Anerkennung und Schutz.

Gesunde Ozeane brauchen Haie. Wir Menschen können nicht auf einem Planeten leben, auf dem es keine Haie gibt.

Wir brauchen sie, aber sie brauchen uns nicht. Wir müssen ihnen den Schutz geben, den sie verdienen, denn das Überleben unserer eigenen Art hängt davon ab.

editorial 160602 1 2 White shark 1000wEin gesunder Weißer Hai. Foto: Wikipedia






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