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xnews 160521 1 4 Op Jeedara Logo 200x.png.pagespeed.ic.s0cu JKpSr21. Mai 2016: Sea Shepherds Flaggschiff die STEVE IRWIN ist bei der Kampagne dabei
Als Reaktion auf die Pläne von BP, in der Großen Australischen Bucht nach Öl zu bohren,
in noch tieferen und raueren Gewässern als in denen der Deepwater Horizon Katastrophe,
ruft Sea Shepherd Operation Jeedara ins Leben.

Die Große Australische Bucht ist wunderschön und strotzt voller Artenvielfalt und kann sowohl mit der weltweit bedeutendsten Kinderstube des Südlichen Glattwales als auch mit Buckel-, Pott-, Blau- und Schnabelwalen aufwarten. Darüber hinaus beherbergt sie Australiens wichtigste Kinderstube für Seelöwen und ist zudem auch Heimat für Schwertwale, Weiße Haie, Südlichen Blauflossen-Thunfisch und andere Fische, bis hin zu den kleinen pelagischen Arten.

Bunna Lawrie ist der Stammesälteste der Mirning-Aborigines und der Whale-Song-Man aus der Nullarbor-Ebene an der Großen Australischen Bucht. Bunna Lawrie beschreibt den Ort in der Lyrik eines Stammes, der seit etwa 50.000 Jahren am Rande dieses Grenzgebietes lebt.

"Ich bin der Whale-Song-Man aus der Nullarbor-Ebene bei der Großen Australischen Bucht, die Große Australische Bucht ist die größte Wal-Kinderstube dieser Welt. Das Vermächtnis unserer Wale schrieb die Geschichte, der ich entstamme und die mich alles gelehrt hat. Dort ist die Stätte, wo unsere schönen Südlichen Glattwale ihre Jungen zur Welt bringen und sie lehren, ihre nächste Reise anzutreten. Wale wie die Pottwale, Blauwale, Zwergblauwale, Killerwale, Buckelwale – sie alle kommen hierher, um der großen Reise, dem Gesang, der Geschichte des großen weißen Wales Jeedara, der jetzt dort weilt, Ehre zu zollen." - Bunna Lawrie, Mirning Ältester – Whale-Song-Man.

Zu Ehren von Bunna, den Mirning und dem Großen Weißen Wal haben wir, mit Erlaubnis, unsere Kampagne Operation Jeedara genannt, Sea Shepherds Kampagne zum Schutz der Bucht als Element der Great Australian Bight Alliance.

Hunderte demonstrieren in Südaustralien gegen die Pläne von BP, in der Großen Australischen Bucht nach Öl zu bohren. Foto: Eliza MuirheadHunderte demonstrieren in Südaustralien gegen die Pläne von BP, in der Großen Australischen Bucht nach Öl zu bohren. Foto: Eliza Muirhead

„Wir müssen die wenigen übriggebliebenen Regionen auf diesem Planeten, die noch voller Leben sind, schützen. Die Große Australische Bucht ist eine davon, sie hat eine gesunde Artenvielfalt und ist Kinderstube des Südlichen Glattwales. Es ist schlimm genug, dass hier über die Förderung von Öl überhaupt nachgedacht wird, weil das eindeutig falsch ist. Einer Gesellschaft wie BP auch nur zu erlauben, in die Nähe dieser Region vorzustoßen, plant die unausweichliche Katastrophe schon mit ein“, sagte Captain Alex Cornelissen, Geschäftsführer von Sea Shepherd Global.

„Unsere Mission wird es sein, die Schönheit und die Artenvielfalt aufzuzeigen, welche zerstört werden wird, falls BP auch nur einen „überschaubaren“ Ölunfall - verglichen mit der verheerenden Katastrophe im Golf von Mexiko - verursacht. Bedenkt man die letztwöchige Ölverschmutzung von Shell im Golf von Mexiko, ist klar, dass es keine Frage ist, OB eine Ölkatastrophe passieren wird, sondern nur WANN“, sagte Jeff Hansen, Geschäftsführer von Sea Shepherd Australien.

Jeff Hansen, Geschäftsführer von Sea Shepherd Australien, und Peter Owen, Leiter der South Australia, bei der „Hands across the Sand“ Demonstration. Foto: Eliza MuirheadJeff Hansen, Geschäftsführer von Sea Shepherd Australien, und Peter Owen, Leiter der South Australia, bei der „Hands across the Sand“ Demonstration. Foto: Eliza Muirhead

„Die Folgen des Klimawandels sind schon jetzt an Land und im Meer spürbar – die Fähigkeit unseres Planeten, Leben zu erhalten, hängt am seidenen Faden. Als Vater mache ich mir große Sorgen und glaube, dass wir die Verpflichtung, die Verantwortung und die Sorgfaltspflicht haben, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um BP davon abzuhalten, in der Großen Australischen Bucht nach Öl zu bohren – denn es gibt eine Sache, für die es sich auf diesem Planeten, den wir Heimat nennen, zu kämpfen lohnt– das Leben."

„Die Kampagne wird die Große Australische Bucht präsentieren und den Fokus auf das legen, was akut gefährdet ist – unberührte Natur von weltweiter Bedeutung. Vom Nuyts Reef, über die St. Francis-Inseln, Pearson Island, die Gebiete rund um die Känguru-Insel und der Küste von Coorong bis hin zu den berühmten Bunda-Klippen der Nullarbor-Ebene ist die Bucht eine absolut unpassende Region für die Ölindustrie“, so der Direktor der Wilderness Society South Australia, Peter Owen.

Sea Shepherds Operation Jeedara wird voraussichtlich Anfang August mit der berühmten STEVE IRWIN von Seaworks, Williamstown, Victoria, aufbrechen und Australiens Naturwunder präsentieren, die von einer weiteren BP-Ölkatastrophe zerstört werden könnten. Orte wie die Känguru-Insel, Neptune Islands, Pearson Island, die St. Francis-Inseln, Fowlers Bay, das Nuyts Reef, die Spitze der Bucht und natürlich auch die reiche Artenvielfalt im Bremer Canyon.

Mitunter entsteht der Eindruck, Sea Shepherd sei eine große Organisation mit vielen Geldmitteln, aber das liegt weit von der Realität entfernt. Bitte helft uns, die nötigen Mittel aufzutreiben, um die STEVE IRWIN in die Große Australische Bucht zu schicken, um eins der letzten großen Naturschutzgebiete zu verteidigen – für die Generationen der Zukunft.

Die Ankündigung wurde heute am Strand von Glenelg, Adelaide bei der „Hands across the Sand“ Demonstration gemacht. Ziel dieser Demonstrationen ist es, Einzelpersonen und Organisationen zusammenzubringen, um unsere Abhängigkeit von umweltschädlichen Brennstoffen zu beenden und weltweit eine Zukunft mit sauberen Energien zu fördern. Heute fanden auf der ganzen Welt und in ganz Australien Veranstaltungen statt - Sea Shepherd war dabei vertreten, wie auch St. Kilda Melbourne, Sisters Beach Tasmania, Glenelg Adelaide, Emu Bay Kangaroo Island, Port Lincoln und Ceduna.

Im August wird das Sea Shepherd-Schiff STEVE IRWIN im Rahmen von Operation Jeedara in die Große Australische Bucht aufbrechen. Foto: Tim WattersIm August wird das Sea Shepherd-Schiff STEVE IRWIN im Rahmen von Operation Jeedara in die Große Australische Bucht aufbrechen. Foto: Tim Watters





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