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Sea Shepherd bestreitet vehement die Aussage der Lokalmedien, dass das Abschlachten schnell vonstattenging. Foto: Sigrid Petersen01.12.2015: Gestern wurde am färöischen Tötungsstrand von Fuglafirði eine Grindwalschule von
11 Tieren abgeschlachtet. In diesem Jahr ist es das sechste Grindadráp auf der Inselgruppe.
Somit ist die Gesamtzahl der getöteten Tiere 2015 auf 501 angestiegen

Sea Shepherd bestreitet vehement die Aussage der Lokalmedien, dass das Abschlachten schnell vonstattenging.
„Diese Grindwale wurden über 1,5 Stunden von den kleinen Fischerbooten bedrängt, an den Tötungsstrand getrieben, bekamen Haken in ihre Blaslöcher gerammt, wurden auf die Felsen und den Sand gezerrt und dann in Anwesenheit ihrer Familienmitglieder abgeschlachtet“, sagte Rosie Kunneke, Leiterin des Sea Shepherd-Landteams während der jüngsten Kampagne der Organisation zum Schutz der Grindwale. „Sea Shepherd hat bereits früher in diesem Jahr Fotos und Videos aufgenommen, die die Wahrheit über das Grindadráp zeigen. Es ist ein langsamer und qualvoller Tod. Etwas anderes zu behaupten, ist unverschämte Vorspiegelung falscher Tatsachen.“

Obwohl die meisten Tötungen während der Sommermonate passieren, kann ein Grindadráp zu jeder Zeit des Jahres ausgerufen werden.

Captain Alex Cornelissen, leitender Direktor von Sea Shepherd Global, sagte: „Die Grindwal-Mörder sind opportunistische Jäger und töten alles, sobald sich eine Gelegenheit bietet. Die einzige Möglichkeit, um den kompletten Schutz dieser Tiere sicherzustellen, ist ein endgültiges Verbot des Grindadráp.“

Obwohl die Sea Shepherd-Crews die Inselgruppe für dieses Jahr bereits verlassen haben, hat die Organisation geschworen, den Druck gegen das Grindadráp aufrechtzuhalten.

Im letzten Monat wurde Sea Shepherd vom färöischen Komitee Dänemarks eingeladen, um seine Position zur Abschlachtung der Grindwale vor dem dänischen Parlament vorzustellen.

Während dieser Präsentation betonte Sea Shepherd Dänemarks internationale rechtliche Verpflichtung, die Grindwale zu schützen, das Töten zu verbieten und diese Regelung auf nationaler Ebene durchzusetzen und wies wiederholt darauf hin, dass Dänemarks Unterstützung des Grindadráp diese gesetzlichen Verpflichtungen verletzen würde.

„Wir werden sicherstellen, dass die Welt diesen Horror auf den Färöern nicht weiter ignorieren kann und Dänemark für seine kriminelle Beihilfe zu diesem blutigen Massaker zur Verantwortung gezogen wird“, schloss Cornelissen ab.

Eine Menschenmenge sammelt sich am Tötungsstrand von Fuglafirði. Foto: Sigrid Petersen  2015 wurden mit dem jüngsten Grind insgesamt 501 Grindwale auf den Färöern abgeschlachtet. Foto: Sigrid Petersen


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