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news 151105 1 1 Whale caught within shark net Whalenet 1000w05. November 2015:  Sea Shepherd schockiert über Entscheidung Australiens
zu verschärften Anti-Hai-Maßnahmen am Großen Barriereriff

Sea Shepherd Australien zeigte sich schockiert über die Nachricht des Fischereiministeriums von Queensland,
die Anzahl der Unterwasserfanghaken (sogenannter „Drum Lines“), deren Gebrauch innerhalb des Großen Barriereriffs
genehmigungspflichtig ist, von 148 auf 213 aufzustocken - ein Plus von 65 dieser Haken.

Diese Enthüllung ging einher mit der Veröffentlichung eines Informationspaketes des Fischereiministeriums, das wiederum zuvor von der Behörde des Meeresparks des Großen Barriereriffs herausgegeben wurde, um diesbezügliche Eingaben aus der Öffentlichkeit zu sammeln und zu sichten.

Die Leiterin der australischen Sea Shepherd Hai-Kampagne, Natalie Banks, ist sehr erstaunt über diese Neuigkeiten und gibt an, dies sei ein komplettes Rückwärtsdenken, welches unwillkürlich die Gesundheit des belasteten Ökosystems des Großen Barriereriffs aufs Spiel setzt, und für die wahllose Tötung weiterer unschuldiger Meeresbewohner verantwortlich sein wird.

"Es kann nicht angehen, dass die Regierung Queenslands mehr tödliche Anti-Hai-Maßnahmen plant, während die Regierung in New South Wales im Rahmen einer Erprobung erst vor Kurzem 16 Millionen australische Dollar gerade für nicht-tödliche Maßnahmen freigegeben hat", sagt Frau Banks.

"Zehntausende Riffhaie wurden bisher in Queensland im Rahmen der Anti-Hai-Maßnahmen schon gefangen und getötet. Haie, die für das gesunde Ökosystem der Korallenriffe sehr wichtig sind."

Sea Shepherd hat in diesem Jahr bereits aufgedeckt, dass seit der Einführung des Tötungsprogramms für Haie in Queensland im Jahr 1962 mehr als 85.600 Meerestiere gefangen wurden. Der jetzige Schritt der Regierung, noch mehr Unterwasserfanghaken ausbringen zu wollen, führt unweigerlich dazu, dass noch mehr Meerestiere gefangen und getötet werden – von denen die meisten absolut ungefährlich für Menschen sind.

Sea Shepherd veröffentlichte vor Kurzem auch ein Video, das einen jungen Delfin zeigt, der an einem solchen Unterwasserfanghaken in der Nähe der australischen Küstenstadt Gold Coast gefangen ist, und dessen Mutter nicht von seiner Seite weichen möchte, um ihn vor dem Ertrinken zu retten.

"Es scheint so, als würde die Regierung Queenslands denken, dass die Fanghaken die Touristen beschützen. Im Gegenteil. Ich kann ihnen versichern, dass eine immer größere Anzahl von Bilder der in diesen Todesfallen gefangenen Meerestiere die Touristen eher abschrecken wird", so Frau Banks.

"Das Traurige an der ganzen Sache ist, dass bisher keine wissenschaftlichen Daten vorliegen, die aufzeigen würden, dass Unterwasserfanghaken und Hainetze wirklich dazu beitragen, Haiübergriffe zu verringern. Tatsächlich gab es 16 Haiattacken an Stränden in Queensland, an denen solche Anti-Hai-Maßnahmen bereits angewandt werden - inklusive einer tödlichen Attacke an einem Strand, an dem acht Fanghaken auslagen."

Sea Shepherd ruft die Öffentlichkeit dazu auf, Eingaben gegen das Vorhaben des Fischereiministeriums einzureichen; ebenso werden Web-Links zur Verfügung gestellt, die man auf seiner Website anbringen kann, um auf die Wichtigkeit hinzuweisen und eine breitere Öffentlichkeit vor dem Einsendeschluss am 30. November zu erreichen. Eingaben können per Email eingesendet werden an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!




Herzzerreißendes Video eines jungen Delfins in Australien, der an einem Unterwasserfanghaken festhängt


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