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schutz124.September 2015: Während der vergangenen drei Monate haben die Sea Shepherd-Schiffe
„Brigitte Bardot“, „Sam Simon“ und die später dazugestoßene „Bob Barker“ in Zusammenarbeit
mit der Sea Shepherd-Landcrew erfolgreich hunderte Delfine, darunter auch Grindwale,
von den Tötungsstränden der Färöer weggeführt.

Allein in dieser Woche waren es Schulen von Grindwalen, Weißstreifendelfinen, Weißschnauzendelfinen und Großen Tümmlern, welche von den Sea Shepherd-Schiffen von den Küsten der Inselgruppe weggeleitet wurden. Dies sind vier der sechs Arten, welche laut lokalen Vorschriften zur Abschlachtung beim berüchtigten „Grindadráp“ ausgewählt werden können.

All diese Schulen wurden dicht an der Küste der Inseln gesichtet und unterlagen der großen Gefahr, von den Einheimischen entdeckt und bei den Behörden zur Abschlachtung gemeldet zu werden.

Die „Bob Barker“ positioniert sich zwischen einer Schule von Rundkopfdelfinen und der Küstenlinie der Färöer. Foto: Victoria SalançonAlex Cornelissen, leitender Direktor von Sea Shepherd Global, sagte: „Unsere Crews befinden sich unter ständiger Aufsicht der färöischen Behörden, darunter Schiffe und Helikopter der dänischen Marine. Es ist unglaublich schwer, diese Aktionen durchzuführen, ohne bemerkt zu werden, aber wir waren sehr erfolgreich dabei, diese Delfin- und Grindwalschulen von den Tötungsstränden wegzuleiten und in Sicherheit zu bringen.“

Eine Schule von Rundkopfdelfinen wurde vergangenen Mittwoch ebenfalls ins offene Meer begleitet. Obwohl diese Art nicht zu den sechs gelisteten Arten für den Grindadráp gehört, belegen Aufzeichnungen, dass Rundkopfdelfine in der Vergangenheit für die Abschlachtungen ausgewählt wurden. Dies geschah zuletzt 2010, als 21 Rundkopfdelfine am Tötungsstrand von Hvalba, im Süden der Inselgruppe, getötet wurden.

Das Abschlachten von Walen ist in der gesamten EU, einschließlich Dänemark, in Übereinstimmung mit Anhang II der Berner Konvention verboten.

Trotzdem geht auf den Färöern, unter der Schutzherrschaft von Dänemark, das Abschlachten von Grindwalen und anderen kleinen Walarten mit Hilfe der dänischen Polizei und Marine und dem Segen der dänischen Regierung weiter.

„Während dieser Kampagne haben wir immer wieder betont, dass die anhaltende Unterstützung der dänischen Regierung beim Grindadráp eine Verletzung der internationalen und europäischen gesetzlichen Verpflichtungen darstellt. Während Dänemark weiterhin versucht, Sea Shepherds Widerstand gegen das Abschlachten zu stoppen, konzentrieren sich unsere Crews weiterhin auf ihre Hauptaufgabe: die Delfine und Wale, die immer noch von den Färöern bedroht sind, zu verteidigen“, sagte Captain Alex Cornelissen.

Die Sea Shepherd-Crews führen derzeit die sechste Kampagne der Organisation zur Verteidigung von Grindwalen „Operation Sleppid Grindini“ vor Ort durch, welche Ende dieses Monats abgeschlossen wird.



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Captain Wyanda Lublink wacht über eine Delfinschule, während Sea Shepherd sie sicher ins offene Meer zurückleitet. Foto: Sea Shepherd  Sea Shepherd beschützt seit den frühen 80ern Delfine auf den Färöern. Foto: Sea Shepherd


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