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Die deutsche Schauspielerin Anne Menden nimmt an der Operation Sleppid Grindini teil.Die deutsche Schauspielerin Anne Menden, bekannt für die Rolle der Emily Höfer
in der RTL-Serie “Gute Zeiten, schlechte Zeiten”, ist heute auf den Färöern eingetroffen,
um sich der sechsten Kampagne von Sea Shepherd zum Schutz der Grindwale,
Operation Sleppid Grindini, anzuschließen.

Menden setzt sich im zweiten Jahr in Folge Seite an Seite mit Sea Shepherds internationaler Crew für den Schutz der Grindwale ein, auf die man es im Zuge der berüchtigten Treibjagd abgesehen hat. Die Jagd ist bekannt als „Grindadráp“ oder „Grind“.

„Als ich erfahren habe, dass es dieses Jahr wieder ein Landteam auf den Färöern gibt, war für mich sofort klar, dass ich wieder an der Kampagne teilnehmen möchte. Das, was dort passiert, ist ein Verbrechen an unserer Natur. Wir Menschen denken, dass wir über allem stehen, aber das tun wir nicht. Wir sind Teil eines Ökosystems und sollten auf unseren Planeten und ihre Bewohner achten und nicht alles töten und zerstören. Die Kampagne Operation Sleppid Grindini liegt mir persönlich sehr am Herzen. Mit den Färöern hat meine Zeit für Sea Shepherd letztes Jahr begonnen und ich werde alles für mich Mögliche tun, um das sinnlose Töten der Grindwale dort zu stoppen. Meine Zeit bei Sea Shepherd wird erst enden, wenn die Meere für ihre Bewohner sicher sind. Ich bin sehr stolz Teil dieser Bewegung sein zu dürfen und mit so vielen besonderen Menschen Seite an Seite für die Meere zu kämpfen“, sagte Menden.

Allein in diesem Jahr wurden 490 Grindwale auf den Färöern abgeschlachtet. Insgesamt wurden 14 Freiwillige von Sea Shepherd aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Korsika/Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Südafrika, Kanada und den USA wegen Verteidigung von Walen verhaftet.

Tom Strerath aus Bremen und Tobias Boehm aus Frankfurt sind unter den 14 Freiwilligen, die verhaftet wurden.

Strerath wurde am 20. Juli bei einem versuchten Grindadráp in der Nähe von Klaksvík gefasst. Am 20. August, einen Monat nach seiner Verhaftung, wurden die Anklagen gegen Strerath aus Mangel an Beweisen fallengelassen. Strerath bekam von den färöischen Behörden seinen Pass ausgehändigt, den man bei seiner Verhaftung eingezogen hatte, und konnte endlich nach Deutschland zurückkehren.

Boehm wurde am 12. August in Sandavágur festgenommen und erschien am Freitag, dem 28. August vor Gericht, um sich der Anklage wegen Verletzung des färöischen Grindwalfang-Gesetzes zu stellen. Die Urteilsverkündung soll am 2. September erfolgen.

Anne Kämmerling, Direktorin von Sea Shepherd Deutschland, sagte: “Dieses Jahr war das erste Mal überhaupt, dass drei Sea Shepherd-Schiffe die Wochen zur Vorbereitung für Kampagnen in Bremen verbracht haben. Deutschland ist zu einem Stützpunkt für Sea Shepherd geworden. Wir haben massive Unterstützung erfahren, und dieser Support wächst jeden Tag. Wir sind unglaublich stolz auf unsere deutschen Freiwilligen, die sich für die Grindwale einsetzen und sind begeistert, dass Anne sich 2015 wieder unserer Crew angeschlossen hat.”

Ungeachtet der Tatsache, dass das Schlachten von Walen in der EU, einschließlich Dänemark, verboten ist, wird das Abschlachten von Grindwalen und anderen Kleinwalen auf den dänischen Färöern mit der Unterstützung der dänischen Polizei und der dänischen Marine – und dem Segen der dänischen Regierung – fortgesetzt.

Während Sea Shepherd den Kampf zum Schutz der Grindwale weiterführt, steigt auch der internationale Druck durch Länder innerhalb der EU gegen das Grindadráp.

Anfang August haben zwei große deutsche Kreuzfahrtunternehmen, AIDA und Hapag-Lloyd, bekannt gegeben, dass sie die Reisen zu den Färöern als Konsequenz des weiterführenden Abschlachtens eingestellt haben.

Im letzten Monat haben politische Vertreter aus Luxemburg, Italien und Großbritannien öffentlich ihre Verachtung für das weiterführende Grindadráp ausgedrückt, welches von Dänemark entgegen seiner EU-Verpflichtungen aktiv unterstützt wird.

Am 18. August hat die schottische Stadt Wick bekannt gegeben, dass man die 20 Jahre andauernde Partnerstadtbeziehung mit Klaksvík aufgelöst habe und man von der Wiederaufnahme einer offiziellen Beziehung absehe, bis das “abscheuliche” Abschlachten von Walen auf den Inselgruppen verboten werde.

“Die EU ist endlich aufgewacht und sieht die Schande Dänemarks. Die Räder sind in Bewegung und drehen sich ganz klar gegen die fortgesetzte Unterstützung des Grindadráp durch die dänische Regierung”, sagt Captain Alex Cornelissen, geschäftsführender Direktor von Sea Shepherd Global.



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