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The slaughter of cetaceans is outlawed throughout the EU, including Denmark, in accordance with Appendix II of the Bern Convention. Photo: Mayk WendtSea Shepherd-Crewmitglieder erscheinen vor dänischem Gericht, während der Aufschrei
gegen Dänemarks Unterstützung bei der Abschlachtung von Grindwalen weitergeht.

Die Leiterin des Landteams, Rosie Kunneke aus Südafrika und die weiteren Crewmitglieder Christophe Bondue aus Belgien, Xavier Figarella aus Korsika (Frankreich), Marianna Baldo aus Italien und Kevin Schiltz aus Luxemburg werden heute Morgen im Gericht von Tórshavn erscheinen, um sich der Anklage zu stellen, das färöische Grindwalfang-Gesetz gebrochen zu haben.

Die fünf Crewmitglieder wurden am 23. Juli 2015 verhaftet, als über 250 Grindwale an den Tötungsstränden von Bøur und Tórshavn bei der färöischen Treibjagd, bekannt als Grindadráp, abgeschlachtet wurden.

Kunneke und Bondue wurden am Strand von Bøur festgenommen, als das Abschlachten begann - währenddessen wurden Figarella und Baldo verhaftet, als sie versuchten, die Abschlachtungen in Bøur von ihrem Beiboot aus zu dokumentieren. Später wurde am gleichen Tag Kevin Schiltz bei einem zweiten Grind in Tórshavn festgenommen.

Das Abschlachten von Walen ist in der gesamten EU, einschließlich Dänemark, gesetzlich verboten - in Übereinstimmung mit Anhang II des Übereinkommens über die Erhaltung der europäischen wild lebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume (Berner Konvention).

Trotzdem geht das Abschlachten von Grindwalen und anderen Kleinwalen auf den Färöern mit Hilfe der dänischen Polizei und Marine sowie mit dem Wohlwollen der dänischen Regierung weiter.

Captain Alex Cornelissen, geschäftsführender Direktor von Sea Shepherd Global, sagte: „Die Polizisten, die unsere Crew verhaftet haben, sind Beamte der dänischen Polizei, die der dänischen Regierung unterstehen. Die Festnahmen erfolgten mit Hilfe der dänischen Marine nach Anweisungen der dänischen Regierung. Heute werden unsere Crewmitglieder vor einem dänischen Gericht auf den Färöern erscheinen, um sich den Anklagen des dänischen Rechtssystems zu stellen. Die offensichtliche Beteiligung der dänischen Regierung beim Grindadráp widerspricht der Berner Konvention und untergräbt Dänemarks Verpflichtungen zum internationalem Recht.“

Sea Shepherd volunteer, Christophe Bondue, arrested at Bøur. Photo: Sea ShepherdDie Abschlachtungen vom 23. Juli und die daraus resultierenden Verhaftungen haben einen Aufschrei der internationalen Gemeinschaft und eine Verurteilung Dänemarks entfacht. Schockierende Fotos und Videos, die von Sea Shepherd veröffentlicht wurden, sind weltweit geteilt worden.

Laut Medienberichten haben alle 179 Mitglieder des dänischen Parlaments zehntausende E-Mails von beunruhigten Menschen aus der Öffentlichkeit erhalten, die sich gegen die Kollusion der dänischen Regierung mit den Färöern bezüglich der Fortsetzung des Grinds wenden.

„Damit Dänemark seinen internationalen Ruf in puncto Artenschutz wiederherstellen kann, muss die Regierung sofort damit aufhören, dieses Massaker an Walen zu unterstützen“, sagte Captain Cornelissen.

Seit dem 20. Juli wurden sieben Crewmitglieder von Sea Shepherd aus sieben verschiedenen Nationen auf den Färöern festgenommen. Sie alle müssen sich Anklagen zur Verletzung des Grindwalfang-Gesetzes stellen.

Susan Larsen aus den USA und Tom Strerath aus Deutschland wurden am 20 Juli bei einem versuchten Grindadráp nahe Klaksvík, im Nordosten der Inselgruppe, verhaftet. Larsen wurde es nach einer ersten Anhörung erlaubt, in die USA zurückzukehren. Strerath bleibt auf den Färöern, sein Pass wurde von den lokalen Behörden konfisziert. Ein weiterer Gerichtstermin für die beiden muss noch festgelegt werden.

Seit Hunderten von Jahren treiben die Färinger wandernde Grindwale vom offenen Meer in seichte Gewässer, um sie dort abzuschlachten. Das Grindadráp ist das größte Abschlachten von Meeressäugern in Europa und löscht ganze Familienverbände von Walen und Delfinen auf einmal aus.

Sea Shepherd stellt sich seit den frühen 1980er Jahren in einer führenden Rolle gegen das Grindadráp, und ist zurzeit auf den Färöern im Rahmen von "Operation Sleppid Grindini", seiner sechsten Kampagne zum Schutz der Grindwale, vor Ort.

The sea runs red at Bøur with the blood of slaughtered pilot whales. Photo: Eliza Muirheadgericht4


Weitere Informationen zur Kampagne

Operation Sleppid Grindini

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